Mazda in Genf

Mazda3 MPS Mazda3 MPS

Mazda in Genf

— 16.02.2006

Japanischer GTI

Der Mazda3 hat sich rausgeputzt und wird vom 250 PS starken MPS gekrönt. Außerdem in Genf: die Studien Kabura und Sassou und ein Mazda5-Hybride.

Kurz nach der Vorstellung des Mazda6 MPS legen die Japaner nach. Auf dem 76. Internationalen Auto Salon in Genf (2. bis 12. März 2006) steht neben der gelifteten Mazda3-Baureihe auch ein ernstzunehmender GTI-Gegner. Der Mazda3 MPS zielt mit seinem laut Mazda "über 250 PS starken Turbomotor" (die genaue Leistungs-Angabe behalten die Japaner noch für sich) direkt auf die Platzhirsche von VW (Golf GTI, R32), Opel (Astra OPC) und Ford (Focus ST). Außerdem bringt Mazda noch zwei Konzeptstudien und einen Hybrid-Van mit nach Genf.

Der frontgetriebene Mazda3 MPS wird vom gleichen 2,3-Liter-Turbomotor befeuert, der auch schon im großen Bruder Mazda6 MPS zum Einsatz kommt. Dort leistet das Aggregat 260 PS und mobilisiert 380 Newtonmeter Drehmoment. Die Höchstgeschwindigkeit des 3er MPS soll laut Hersteller bei 250 km/h liegen. Zu Beschleunigungswerten und Preisen machte Mazda bislang ebenfalls keine konkreten Angaben. Fest steht: Ab November 2006 ist der starke Kleine zu haben.

Auch zur gelifteten Mazda3-Baureihe lassen sich die Japaner nur wenige Details entlocken. Neben kleinen optischen Retuschen werden sich die Veränderungen wohl eher unter dem Blech abspielen. So wird der 2,0-Liter-Benziner mit einem neuen manuellen Sechsgang-Getriebe kombiniert, eine effizientere Geräuschdämmung soll den Fahrkomfort steigern. Außerdem verfügt das überarbeitete Modell über eine Audio-Anlage mit eingebauter Festplatte. Verkaufsstart ist im Juni 2006.

Mit den Konzeptstudien Kabura und Sassou gibt Mazda einen Ausblick auf die automobile Zukunft des Herstellers. Das viersitzige Sportcoupé Kabura gibt einen Vorgeschmack auf zukünftige Sportler a là RX-8. Der Sassou hingegen zielt auf das B-Segment und könnte somit eine sportliche Variante des kommenden Mazda2 darstellen. Der Vernunft verschrieben hat sich der Mazda5 Hydrogen RE Hybrid. Der Kompakt-Van tankt Wasserstoff oder Benzin und wird bei Bedarf von einem Elektromotor unterstützt.

Autor: Jan Kriebel

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