Mazda KAI Concept (2017): Innenraum

Mazda KAI Concept (2017): Innenraum

Mazda KAI Concept (2017): Innenraum

— 25.10.2017

Erster Ausblick auf den Mazda3

Mazda gibt mit dem KAI Concept einen Ausblick auf den kommenden Mazda3 – die Studie steht auf der Tokyo Motor Show 2017. AUTO BILD hat den Innenraum gecheckt!

Das Heck der Studie wirkt sehr bullig. Die Rückleuchten lassen den Mazda KAI sehr aggressiv aussehen.

Die neue Generation des Mazda3 kommt voraussichtlich 2019 auf den Markt. Die Studie KAI gibt schon jetzt auf der Tokyo Motor Show 2017 (27. Oktober bis 5. November) einen Vorgeschmack auf den neuen Kompakten. Das Fahrzeug ist glattflächig und in der markentypischen "Kodo"-Designsprache gestaltet. Die Front ist aggressiv, kommt mit großem Kühlergrill und schmalen Scheinwerferschlitzen. Die Frontschürze mit Carbon-Akzenten und die Chromspangen in den Scheinwerfereinbuchtungen verstärken diesen Eindruck. Die Seitenlinie ähnelt stark dem aktuellen Mazda3. Allerdings wurde auf unnötige Sicken und Kanten verzichtet. Die Flanken der Studie wirken muskulös. Das KAI-Concept hat ein großes, zweigeteiltes Panoramadach und eine riesige Windschutzscheibe. Die großen Räder und die winzigen Rückspiegel werden es wahrscheinlich nicht in die Serie schaffen. Das gilt auch für die nur angedeuteten Türgriffe. Das Heck wird von einem großen Diffusor dominiert, in dem zwei runde Auspuffendrohre stecken. Über der Heckscheibe befindet sich ein flacher Spoiler, der sich weit nach unten zieht. Die breite Spur und die vier ovalen Rückleuchten lassen die Studie angrifflustig wirken.

Mazda KAI im Innenraum-Check

Blick ins Cockpit: Der groß dimensionierte Mitteltunnel trennt die Insassen wie eine Mauer.

Der Innenraum ist sehr harmonisch gestaltet und wartet mit vier ausgeformten Einzelsitzen auf die Insassen – klar, das wird der kommende Mazda3 nicht mit in die Serie nehmen. Ebenso den gigantischen Mitteltunnel, der die Insassen wie eine Mauer trennt und den Innenraum wie den einer Sportwagenstudie aussehen lässt. Dazu passen das tief geschüsselte Lenkrad und die klassischen Rundinstrumente dahinter. Ansonsten macht das Innere des KAI Concept einen sehr aufgeräumten, beinahe spartanischen Eindruck. Der Beifahrer schaut auf einen Monitor, der sich in der Sicke des Armaturenbretts versteckt und beinahe über die komplette Breite des Dashboards verläuft. Mazda nennt diese Fahrzeugarchitektur "Skyactiv-Vehicle".

Tokyo Motor Show 2017: Highlights

Im KAI-Concept steckt ein innovativer Antrieb

Das KAI Concept ist aber keine reine Designstudie, sondern auch technisch interessant, denn es ist mit der neuen Technologie Skyactiv-X ausgestattet, bei der es sich um eine neue Generation von selbstzündenden Benzinmotoren handelt, die AUTO BILD bereits im aktuellen Mazda3 getestet hat. Und so funktioniert das Prinzip: Ein konventioneller Benzinmotor benötigt zur Zündung einen Funken. Die Skyactiv-X-Motoren zünden zumindest bei Halblast selbst. Das Prinzip ähnelt der Kompressionszündung eines Dieselmotors. Wenn der Fahrer jedoch das Gaspedal stärker betätigt, kommen die altbekannten Zündkerzen wieder zum Einsatz. AUTO BILD geht davon aus, dass diese Neuentwicklung auch im kommenden Mazda3 eingesetzt wird.

Mazda KAI Concept (2017): Innenraum

Autor: Elias Holdenried

Stichworte:

Concept Car Studie

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