Mazda Route 3

Von Cheremushki nach Kemerovo Von Cheremushki nach Kemerovo

Mazda Route 3: Etappe 11

— 19.08.2013

Von Cheremushki nach Kemerovo

Mit knapp 1000 Kilometern und 16 Stunden Fahrtzeit geht die Etappe von Cheremushki nach Kemerovo als Rekord ins Tourtagebuch ein.

Den Teilnehmern der Mazda Route 3 bescherte die Monster-Strecke nach Kemerovo eine teilweise sportliche Fahrt quer durch Sibirien und schöne Aussichten auf zahlreiche Birkenwälder, malerische Seen und endlose Grasflächen. Schon der erste Stopp am Sajano-Schuschensker Stausee bot einen Superlativ. Dieses größte Wasserkraftwerk Russlands beeindruckte durch seine 240 Meter hohe Talsperre und einen Wasserfall, der mit unbändiger Kraft in die Tiefe stürzt. Das riesige Bauwerk wurde nach 25-jähriger Bauzeit 1988 fertiggestellt und ist heute trotz oder wegen seines monumentalen Charakters ein beliebtes Hintergrundmotiv für Hochzeitsfotos. Beeindruckend auch die über viele Kilometer schnurgerade Straße nach Westen. Für Abwechslung sorgten die ständig wechselnden Straßenbedingungen. Neue Asphaltstrecken ohne Fahrbahnbefestigung und Markierung folgten fast unbefahrbare Buckelpisten. Wo der alte Belag ersetzt wurde, fuhr der gesamte Fernverkehr einfach durch die Baustelle. Eine gute Gelegenheit für AUTO BILD-Testwagen Natascha und sieben weitere Mazda3, sich einmal mehr auf steinigen Sandflächen und groben Schotterpisten zu beweisen.

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Unterbrochen wurde die Fahrt durch einen Besuch in Schuschenskoje, einem Verbannungsort der Zarenzeit, dessen bekanntester Bewohner der spätere sowjetische Staatsgründer Lenin war. Sein Haus ist heute Teil eines Freilichtmuseums, das weniger die Bedeutung des Revolutionärs als die Bauweise und Alltagsleben sibirischer Siedlungen veranschaulicht. Doch für die Challenge-Teilnehmer hieß es Kilometerfressen statt Kulturgeschichte. Der AUTO BILD-Testwagen steckte die Strapazen des Tages mühelos weg. Nur die Kühlwasserkontrollleuchte sorgte beim Start für Fragezeichen. Sie besann sich nach wenigen Kilometern eines Besseren.

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Dank der Funkdurchsagen aus dem vorweg fahrenden Begleitfahrzeug ("Come on, guys. Speed Up!") zog das Tempo des Konvois zum Abend spürbar an. Für AUTO BILD-Leser Johannes Polten war es kein Problem, selbst bei hoher Geschwindigkeit und fehlender Straßenbeleuchtung den Schlaglöchern und Hindernissen auszuweichen. Und obwohl Natascha mit drei Personen, Gepäck und Kameraausrüstung von allen Testwagen am schwersten zu schleppen hatte, waren Steigungen und Fahrbahnunebenheiten für sie kein Problem. Oben in der Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder der 11. Etappe.

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