Mazda Route 3

Mazda Route 3: Etappe 14

— 22.08.2013

Von Gorno-Altaisk nach Barnaul

380 Kilometer durch den Süden Sibiriens stehen im Roadbook. Der Weg nach Frankfurt führt die Mazda Route 3 über den Tschuiski Trakt, eine der ältesten Straßen der Welt.

Wenig deutet auf die historische Handelsverbindung hin. Ausgerechnet hier, wo früher Kamele aus der Mongolei in den Orient getrieben wurden, ist heute der Asphalt fast perfekt. Keine Herausforderung für unsere Testfahrt mit dem neuen Mazda3. Hinter einer Kurve gibt Wagen zwölf das Signal zum Abbiegen. "Achtet auf Schlaglöcher, haltet Abstand", lautet das Kommando. Dann rattern Natascha und die anderen Testwagen über groben Kies. Schon nach wenigen Kilometern ändert sich der Belag. Sand und Matsch, Bodenwellen und Schlaglöcher, die sich zu tiefen Gräben verbunden haben. Dazwischen immer wieder kopfgroße Steine. Während auf den Asphaltstraßen jede gefährliche Stelle per Funk angekündigt wird ("Big hole on the right, be careful!"), ist auf den Schotterpisten jeder sich selbst überlassen. Und im Staub der vorausfahrenden Fahrzeuge werden Hindernisse erst im letzten Moment sichtbar.

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Das Kamerateam im CX-9 fährt voraus und verpasst eine Abzweigung. Als der Fahrer den Irrtum bemerkt, dreht er und gibt Gas, um den Anschluss nicht zu verlieren. An einem Schlagloch reißt das Gummi von der Felge. Der gerissene Pneu überholt das Fahrzeug sogar noch und schießt die Böschung hinunter. Der Mazda CX-9 bremst auf der Felge, ein Funkspruch und der Konvoi stoppt. In Wagen neun liegt noch ein komplettes Ersatzrad, die Fahrt kann wenig später weitergehen. Schon nach zwei Kilometern meldet Wagen sieben das nächste Problem. An einem großen Stein zerschlägt es dem Mazda3 die Lenkung. Wieder stoppt das gesamte Team, dieses Mal gibt es keine schnelle Hilfe. Wagen sieben muss bis zum Etappenziel mit der defekten Lenkung klarkommen. Fahrer Sascha Postner hält das Steuer eingeschlagen, um geradeaus zu fahren. Per Telefon wird ein neuer Querlenker aus Moskau organisiert.

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Teamwechsel am Etappenziel in Barnaul. Die nächste Crew ist schon unterwegs und soll beim Zwischenstopp in der Hauptstadt das Ersatzteil mitnehmen. AUTO BILD-Leser Johannes Polten hat die Teilnahme großen Spaß gemacht. "Wann hat man schon die Gelegenheit, ein neues Auto vor der Markteinführung so genau kennenzulernen?", sagt der 37-Jährige. "Die Reise war ein einmaliges Erlebnis mit vielen Facetten und unvergesslichen Momenten." Am Mazda3 haben ihm vor allem der sportliche Auftritt und das selbst in schwierigen Situationen immer sichere Fahrgefühl gefallen. Straßenlage, Lenkung und Bremsen waren tadellos. Die Bedienung der Elektronik über ein zentrales Drehelement funktionierte intuitiv. "Für einen Kompakten hat der Mazda3 außerdem erstaunlich viel Platz!" Das Sibirien-Abenteuer endet für Johannes mit einer Fahrt in den Sonnenuntergang, einem Abendessen im Hotel und ein bisschen Na sdorowje bis zum Do swidanja. Oben in der Bildergalerie zeigen wir Ihnen weitere Eindrücke von der vierzehnten Etappe.


 

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