Mazda Route 3

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Mazda Route 3: Etappe 7

— 12.08.2013

Von Ulan-Ude nach Listvianka

Von Ulan-Ude nach Listvianka, direkt am Baikal-See. Auf der relativ kurzen Strecke sorgen die Transsibirische Eisenbahn, die Straßen und eine Zapfsäulen-Fachkraft für Ärger.

455 Kilometer will das Mazda-Roadbook heute auf dem Weg von Ulan-Ude nach Listvianka von der AUTO BILD-Crew sehen. Ein Klacks, verglichen mit den weit über 900, die Team 2 in der Vorwoche an einem Tag zu fahren hatte. Sollte man meinen. Aber das hier ist Sibirien. Jede Strecke ein neues Abenteuer: Straßen, die keine sind. Knietiefe Schlaglöcher. Faustgroße "Kieselsteine". Scharfkantige Fahrbahnaufbrüche. Straßenköter mit Todessehnsucht. Harte Fahrbahnwellen und vogelwilde Überholmanöver einheimischer Kamikaze-Piloten. Daran muss sich jedes Team erst mal gewöhnen.

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Natascha, so heißt der AUTO BILD-Mazda, steckt die Strapazen mit stoischer Gelassenheit weg. Fahrwerkspoltern? Nie gehört, auch wenn der Vorderwagen immer wieder in einem Schlagloch aufsetzt.  Trotzdem hetzt der Konvoi dem Zeitplan bereits zur Mittagszeit eine Stunde hinterher. Auch, weil sich nach der Grenze von Burjatien zum Verwaltungsgebiet Irkutsk die eh schon ramponierten Straßen aufzulösen scheinen. Straßenbau ist in Russland Sache der Lokalregierung. Und die hat in Irkutsk offensichtlich ganz andere Prioritäten. Schon verrückt, wie schnell man die burjatischen Horror-Baustellen vermisst. Aber irgendwas ist ja immer.

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Besser wird's erst, als der Baikal-See in Sicht kommt. Der tiefste Süßwassersee der Welt und vom Volumen her größer als die Ostsee. Viel zu gucken also. Zumindest theoretisch. In der Praxis ist aber gerne mal die transsibirische Eisenbahn im Weg. Die blockiert den einzigen Bahnübergang. 30 Minuten Stillstand. Ganz normal hier und der Grund dafür, warum ausgerechnet hier der Besitzer einer Fischbude auf hungrige Kundschaft wartet. Aus der Räuchertonne kommt ausschließlich Omul, ein Fisch, den es nur am Baikalsee gibt. Schneller geht's nach der Transsib-Blockade aber auch nicht weiter. Jetzt ist Irkutsk im Weg. Sehr wuselig, sehr voll und nach knapp zehn Stunden im Auto nicht unbedingt das, was man erlebt haben muss. Schon gar nicht, wenn man beim Tanken auch noch übers Ohr gehauen wird. 88 Liter will Frau Tankwart in einen unserer Begleit-CX-9 gefüllt haben. Dessen Tank war aber noch zu einem Viertel voll. Finanziell kein großer Verlust (70 Cent pro Liter), aber eben nicht die feine russische Art. Der Baikal entschädigt für alle Strapazen. Sonnenuntergang, fast schon unverschämt gute Straßen und ein Blick zum Verlieben. Morgen mehr vom See! Oben in der Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder der 7. Etappe.
 

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