Mazda Route 3

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Mazda Route 3: Etappe 8

— 14.08.2013

Von Listvianka nach Tulun

Mit göttlichem Beistand macht sich das AUTO BILD-Team auf, die nächste Etappa nach Tulun zu meistern. Mit an Bord: Extrem-Sportler Joey Kelly.

Ein Tag Verschnaufpause am Baikalsee, jetzt geht's weiter auf der Route 3. Spirituell gesehen kann auf den 455 Kilometern nach Tulun eigentlich nichts schiefgehen, nachdem am Vorabend ein Schamane die passenden positiven Energien aus den Tiefen des Baikalsees getrommelt hat. Die Seelen der Altvorderen sollen vor allem für gute Straßen sorgen. Mal sehen. Bereits zum Start der Tour hat ein katholischer Geistlicher Ähnliches probiert – der hat in Russland aber offensichtlich keinen Empfang. Um es kurz zu machen: Auch der Schamane hat ganz eindeutig einen miesen Draht zu russischen Straßenmeistereien.

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Der Konvoi quält sich über die M53, auf dem Papier eine gut ausgebaute Fernstraße. In der Realität ist das Asphaltband durchs sibirische Irgendwo ein überfüllter Streifen Asphalt, den sich acht Mazda3, unzählige Traktoren, Lkw aus fünf Jahrzehnten russischem Nutzfahrzeugbaus und einheimische Kamikaze-Überholer mit Flatrate bei ihrem Schutzengel teilen müssen. So viel Verkehr geht auf den Schnitt. Schon kurz nach Irkutsk ist der Zeitplan Geschichte. Die Mazda3 nehmen's gelassen. Damit das auch so bleibt, pflückt Leser Sebastian Hoffmann unserer Natascha zwischendurch ein Sträuschen. Der Mann weiß, was Frauen wollen.

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Heute den ersten Tag mit auf Tour: Extrem-Sportler Joey Kelly. Der läuft zwischendurch auch mal durch Wüsten und findet deshalb praktisch mit verbundenen Augen ins vom Kohlestaub umwaberte Tulun. Das schwarze Gold liegt hier nur wenige Meter unterm Boden und wird im Tagebau gefördert. Kein Ort fürs Sightseeing. Kohlearbeiter mögen's handfest. Und bunt. Die lokale Unterhaltungsindustrie hat sich drauf eingerichtet und ist Großkunde der globalen LED-Industrie. Dem Mazda-Konvoi ist's wurscht. Geschlafen wird in bonbonfarbenen Gästezimmern und Blümchen-Bettwäsche. Wir sehen uns in Krasnojarsk. Noch mal 660 Kilometer, dann kommt die Ablösung. Oben in der Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder der 8. Etappe.
 

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