Mazda Route 3

Mazda Route 3: Etappe 9

— 15.08.2013

Von Tulun nach Krasnojarsk

Mühsam kämpft sich das AUTO BILD-Team die 650 Kilometer bis nach Krasnojarsk. Dabei legen ihm russische Baufirmen buchstäblich Steine in den Weg.

Eine kurze Nacht in Tulun. Weil's heute über 650 Kilometer nach Krasnojarsk gehen soll und das heimische Jungvolk die handvoll verbleibenden Tiefschlafstunden mit kurzweiligem Kofferraumgedudel untermalt. Das war nett, danke! Zum Glück gibt's die russischen Straßen, die schon ein paar Minuten später die Restmüdigkeit aus den Teams schütteln. In ein paar Jahren sollte die Fahrt über die Fernstraße M54 kein Problem mehr sein, aktuell sind die Baustellen-Umleitungen aber noch ein echtes Abenteuer. Russische Baufirmen haben eine ganz eigene Interpretation von Schotter, die Baufahrzeuge machen inmitten der Stein-Schneise im Wald gerne mal eine dritte Spur auf. Dabei schleudern sie faustgroße Fahrbahnteile auf den restlichen Verkehr.

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Fairerweise muss man sagen: Die Mühe lohnt sich. Auf den bereits fertiggestellten Abschnitten geht's flott voran. Das mit der dritten Spur scheint man hier übrigens in der Fahrschule zu lernen. Die Linien auf dem Asphalt haben für die meisten einheimischen Fahrer nur dekorative Bedeutung. Auf den Topspeed-Etappen zeigt sich dann auch Natascha von ihrer gnadenlosen Seite. Wenn's darum geht Kilometer zu machen, kennt unser roter Mazda3 keine Freunde. So musste ein sibirischer Piepmatz dran glauben, der den Weg kreuzte. So richtig viel Zeit, um zu trauern, bleibt aber nicht.

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Tourguide Lisa im Führungsfahrzeug macht Druck. Sie weiß: Wir haben zwar die nächste Zeitzone im Sack und sind wieder eine Stunde näher dran an Europa – das hilft aber alles nichts, wenn praktisch jeder Bahnübergang von der Transsibirischen Eisenbahn zugestellt ist. Und die Transsib hat Vorfahrt. Immer! Also alles wie gehabt: Ultrakurze Pinkelpausen, gegessen wird überwiegend im Auto. Und trotzdem werden wir erst zwei Stunden nach dem Zeitplan in Krasnojarsk sein. Die Nacht wird wieder kurz. Um 4.30 Uhr geht's zum Flughafen, da landet kurz darauf die Ablösung. Frischfleisch für Natascha. Und für die russischen Rüttelpisten. Wir sehen uns in Frankfurt. Weitere Eindrücke der neunten Etappe sehen Sie in unserer Bildergalerie.
 

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