Mazda Route 3

Mazda Route 3: Übergabe

— 12.08.2013

Teamwechsel in Ulan-Ude

Satte 30 Stunden braucht Team 3, um über Moskau nach Ulan-Ude zu gelangen. Inklusive Aufenthalt in einer nicht wirklich taufrischen Tupolew 124 der Air Vladivostok.

2324 Kilometer hat das AUTO BILD-Team um Bernd Volkens auf der Tour von Hiroshima nach Frankfurt in den letzten fünf Tagen mit dem Mazda3 abgerissen. Von Blagoveshensk nach Ulan-Ude, auf Straßen, die immer wieder keine waren. Jetzt wird's Zeit für die Ablösung. Team 3 landet am 11. August gegen elf Uhr in Ulan-Ude, nach 30 Stunden Anreise. Die letzten sechs Stunden in einer gut "abgehangenen" Tupolew 124 der Air Vladivostok geben einen ersten Vorgeschmack, auf das, was einen erwartet, wenn man mal eben nach Sibirien fliegt, um Auto zu fahren. Muffiger Teppich, klapprige Sitze, klebrige Armlehnen: So sieht das aus, wenn ein Flieger nur ab und zu mal durchgesaugt wird. Geschlafen hat deshalb niemand. Auch AUTO BILD-Leser Sebastian Hoffmann aus Berlin nicht, der die Teilnahme an der Tour gewonnen hat und dafür einen Teil seines Urlaubs opfert.

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Bevor er aber den Mazda3, den die Teams 1 und 2 liebevoll Natascha getauft haben, auf Herz und Skyactiv-Fahrwerk testen kann, hat die Mazda-Crew den Anreisetag mit ein bisschen Kultur aufgehübscht. Erster Halt: Der Ivolginski Datsan Tempel, das Herz des russischen Buddhismus. Warum auch nicht, ein bisschen göttlicher Beistand kann nicht schaden, immerhin geht's in den nächsten Tagen über Pisten, die selbst SUV-Fahrwerke an ihre Grenzen bringen. Dann noch ein schneller Blick auf die Rübe des Genossen Lenin, die in XXXL vor dem Rathaus in Ulan-Ude jede politische Veränderung überdauert hat.

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In Desyatnikovo, dem Dorf der Altgläubigen, wird's dann noch mal spannend. Die in historische Trachten gekleideten Damen des Dorfes tischen alles auf, was die eigene Scholle hergibt – und ein Magen nach jetzt 36 Stunden ohne Schlaf eigentlich so gar nicht gebrauchen kann. Aber man will ja nicht unhöflich sein, und der selbstgebrannte Vodka wird's schon richten. Das dachte sich auch Sebastian Hoffmann, der im Anschluss ans Festmahl im Rahmen einer sehr bunten und betont traditionellen Zeremonie spontan mit Mazda-Kollegin Conny vermählt wird. Wie er das seiner Lebensgefährtin im 6000 Kilometer entfernten Berlin erklärt, weiß er selbst noch nicht. Man könnte ja noch mal den Vodka um Rat fragen ... Das tut dann aber wirklich niemand, immerhin geht's morgen über 505 Kilometer nach Listvianka an den Baikal-See. Und Alkohol am Steuer ist im modernen Russland alles, nur kein Kavaliersdelikt mehr! Oben in der Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder des Teamwechsels.

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