Mazda RX-8 Facelift (2010)

Mazda RX-8 Facelift auf der IAA 2009

— 23.07.2009

Es wankelt weiter

Er wurde schon totgesagt, aber jetzt wankelt er weiter: Auf der IAA 2009 kommt der Mazda RX-8 mit einem großen Facelift. Stärker wurde der Japaner nicht, aber aggressiver gestylt und technisch überarbeitet.

Erst vor kurzem grassierte das Gerücht, Mazda wolle den einzigen Seriensportwagen mit einem Wankelmotor eindampfen. Eine Falschmeldung, denn zur IAA 2009 kommt der RX-8 im frischen Blechkleid und aufgefrischter Technik. Bestellt werden kann er schon jetzt, als 231 PS starke Version Sports-Line in Komplettausstattung für exakt 38.180 Euro. Die schwächere Variante mit 212 PS entfällt. An Motor und Antriebsstrang haben die Japaner feinjustiert, der Renesis-Kreiskolbenmotor erhielt zur bedarfsgerechteren Ölversorgung anstelle mechanischer Ölpumpen ein System mit elektromagnetisch angetriebenen Pumpen sowie eine optimierte Ölwanne.

Nicht schneller, aber steifer

Hinten strahlen jetzt LEDs, der Spoiler ist ebenfalls neu.

Dank der besseren Schmierung soll der Wankel jetzt noch flotter bis 9000 Touren hochdrehen. Neu auch ein neuer Klopfsensor und ein speziell abgestimmtes Sechsgang-Getriebe, das bereits im MX-5 für kurze Wege sorgt. Das wirkt sich allerdings nicht positiv auf die Fahrleistungen aus: Den Spurt auf 100 km/h absolviert das viersitzige Coupé in wie bisher 6,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 234 km/h. Auch das Fahrwerk wurde überarbeitet, Lenkung und die serienmäßigen Bilstein-Dämpfer wurden neu eingestellt. Für hohe Steifigkeit an der Vorderachse sorgt eine neue, trapezförmige Domstrebe. Ein modifizierter vorderer Hilfsrahmen soll ein noch direkteres Lenkgefühl gewährleisten. Dazu spendiert Mazda geschmiedete und anthrazitgrau lackierte 19-Zoll-Leichmetallfelgen mit 225/40 R19-Bereifung. Die Frontpartie erhält einen neu gestalteten Stoßfänger, überarbeitete Scheinwerfer und größere Kühleröffnungen. Die Ölkühleröffnungen links und rechts des ebenfalls vergrößerten, fünfeckigen Hauptlufteinlasses sind nahezu doppelt so groß wie beim Vorgängermodell – das Haifischmaul vom Mazda6 lässt grüßen.

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Nur Detailänderungen: Innen bleibt das Grunddesign unangetastet.

Die seitlichen Überhänge am unteren Stoßfänger wurden aerodynamisch optimiert, auch die Gehäuse der Xenon-Scheinwerfer bekommen eine breitere Form. Das Heck wird von neuen Rückleuchten in LED-Technik, zwei größeren Abgasendrohren und einem neu modellierten Spoiler dominiert. Innen bleibt das Grunddesing unangetastet, Detailänderungen sollen eine einfachere Bedienung garantieren. Ansonsten hat Mazda seinen Wankelsportler mit Applikationen in Klavierlackoptik an Lenkrad oder Mittelkonsole aufgepeppt, im zentral platzierten Drehzahlmesser ist der variable rote Drehzahlbereich neu, der abhängig von der Motortemperatur nach einem Kaltstart das empfohlene Umdrehungsmaximum anzeigt. Wichtiger sind die neuen Recaro-Sportsitze in Stoff und Leder mit roten Ziernähten, die besseren Seitenhalt versprechen. Eine Bluetooth-Schnittstelle, ein Licht- und Regensensor, ein AUX-Eingang sowie ein speziell auf den RX-8-Innenraum abgestimmtes Bose-Audiosystem runden die Frischzellenkur ab.

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