Mazda Sassou

Mazda Sassou

— 31.08.2005

Regionalstudie

Was wäre die IAA ohne Studien? Eine der pfiffigsten kommt in diesem Jahr von Mazda und deutet die Zukunft des Mazda2 an.

Das ist doch mal ein interessanter Ansatz für eine Studie: Auf der IAA 2005 zeigt Mazda den Sassou, was übersetzt ini etwa "positive Geisteshaltung" lautet. Entworfen hat den rund 3,90 Meter langen Mini, das deutsche Designzentrum der Japaner in Oberursel. Eine Weltpremiere mit regionalem Bezug sozusagen: Weitere Varianten werden in Tokio und Detroit aus der Feder der dortigen Designschmieden folgen. Bleiben wir in Frankfurt: Der Sassou soll die Zukunft von Mazdas Kleinwagen andeuten, zitiert dabei in seiner Form ein wenig Alfa Romeo und erinnert mit dem großen Lufteinlaß an die jüngsten Autos aus dem Hause Peugeot.

Über die technischen Daten des kleinen Dreitürers mit den frechen Schlitzaugen ist noch nicht viel bekannt. Er wird von einem ein Liter großen Dreizylinder-Turbo mit Direkteinspritzung angetrieben, der dank automatischer Abschaltung vor allem im Stop-and-go-Verkehr für niedrige Verbrauchswerte sorgen wird. Dazu paßt auch, daß die Karosserie besonders leicht geraten sein soll. Wie leicht, das verrät Mazda spätestens bei der IAA.

Im Innenraum des 1,74 Meter breiten und 1,37 Meter hohen Sassou soll sich vor allem die jüngere Fahrergeneration gut aufgehoben fühlen. Der Einstieg und der Start erfolgt statt mit Schlüssel über einen USB-Stick, die Sitzkonfiguration ist variabel. Im Fond gibt es entweder einen zentralen Einzelsitz oder zwei Sitze in konventioneller Anordnung. Ob die Zukunft für den Mazda2 wirklich so aussieht, wie es der Sassou andeutet, bleibt abzuwarten. In Frankfurt zeigen die Japaner erst einmal die modelgepflegte Version des Kleinwagens, die wohl noch ein paar Jahre durchhalten muß.

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