Mazda Takeri: Sitzprobe (Tokio 2011)

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Mazda Takeri: Sitzprobe (Tokio 2011)

— 30.11.2011

Dieser Mazda hat 6-Appeal

Mit der Studie Takeri zeigt Mazda in Tokio einen sehr konkreten Ausblick auf den neuen 6. Die Sitzprobe zeigt: Die Design-Irrungen der letzten Jahre sind passé, und die Technik verspricht einiges.

Wenn man mit Mazda über Politik spricht, bekommen die hohen Herren aus Hiroshima schlechte Laune. "Es wird höchste Zeit, dass etwas passiert", formuliert es Technikchef Takashi Yamanouchi überraschend deutlich und ohne die sonst für Japaner übliche Zurückhaltung. Was er meint, ist klar: Der hohe Kurs des Yen verhagelt seit langer Zeit gründlich das Geschäft. Für eine Marke wie Mazda, die hauptsächlich auf den Export fokussiert ist, eine existenzbedrohende Situation. Dabei befindet sich die Japan-Marke, im Gegensatz zu einigen anderen, zweifellos auf dem richtigen Weg.

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Mit nur wenigen Änderungen werden wir den Takeri Ende 2012 als Mazda6 wiedersehen.

©Christian Bittmann

Mit dem Kompakt-SUV CX-5, das in Tokio 2011 Japan-Premiere feiert, verabschiedet sie sich gerade von Design-Wirrungen der letzten Jahre und bringt mit der Sky-Active-Technologie eine Spar-Technik mit Zukunft. Die klare Linie hat Mazda-Chefdesigner Ikuo Maeda auch dem Takeri Concept ins Blech gebügelt. Die viertürige Limousine im schnittigen Stil eines viertürigen Coupes wirbelt jeglichen Staub aus der Mazda-Bude. Maeda versichert, dass wir den Takeri mit nur wenigen Änderungen Ende nächsten Jahres als Mazda6 (zeitgleich als Limousine und Kombi) bei uns wiedersehen werden. Sicher werden die Räder dann dezenter ausfallen, das Cockpit etwas weniger futuristisch anmuten. Insgesamt aber dürfte Mazda mit dem Sechser ein großer Wurf gelingen. Zumal die Technik einiges verspricht.

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Wie beim CX-5 kommt die neue Sky-Active-Technologie zum Einsatz, die vor allem für niedriges Gewicht und geringe Verbräuche steht. Zum Start soll der Mazda6 mit einem Zweiliter-Vierzylinder und 165 PS vorfahren, später ist ein 2,5 Liter mit rund 190 PS geplant. Zudem sind zwei Diesel mit 150 und 175 PS geplant. Eine andere Besonderheit soll Zug um Zug in andere Modelle Einzug halten: das neue I-Eloop. Ein intelligentes System, bei dem Bremsenergie kurzfristig in Kondensatoren gespeichert wird und Energie fürs Bordnetz zur Verfügung stellen. So wird der Motor beim Antrieb von Nebenaggregaten entlastet und Sprit gespart. Mindestens zehn Prozent, sagt Mazda, je nach Einsatz sogar deutlich mehr.

Autor: Tomas Hirschberger

Fotos: Christian Bittmann

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