Mazda Tribute 3.0 V6

Mazda Tribute 3.0 V6 Mazda Tribute 3.0 V6

Mazda Tribute 3.0 V6

— 18.09.2002

Japaner made in USA

Amerikanische Allradler sind meilenweit von der teutonischen Strenge hiesiger Autos entfernt. Auch wenn sie als Asiate daherkommen.

Motor und Fahrleistungen

Seit Ford bei Mazda das Sagen hat, kommen wiederholt fast gleiche Autos beider Hersteller auf den Markt. Der Ford Escape – hierzulande als Maverick verkauft – ist auch unter dem Namen Mazda Tribute erhältlich. Dennoch ist er ein durch und durch amerikanisches SUV.

Karosserie und Qualität Die schlichte, glatte Kombikarosserie kommt ohne Design-Gags aus, bietet viel Platz für Insassen und Gepäck. Die Heckklappe ist praktisch, die Rückbank einfach klappbar, erfordert aber Gurtgewurstel beim Wiederaufbau. Der Mazda ist nicht gebaut wie eine Burg, aber routiniert verarbeitet.

Fahrfreude und Antrieb Lässigkeit ist das Schlagwort. Lenkradautomatik auf D, leicht aufs Gas getippt – und die sanfte Kraft des samtigen Sechszylinders genießen. Der Allradantrieb funktioniert automatisch, man kann aber auch manuell starren Vortrieb herstellen.

Fahrleistungen Scheucht man den V6 per Kickdown auf, strebt der Mazda behände und souverän voran. Die Spitze ist elektronisch auf knapp 180 km/h begrenzt.

Geländetauglichkeit und Komfort

Fahrwerk und Sicherheit Trotz der komfortablen Fahrwerksabstimmung liegt der Tribute sicher auf der Straße. Die Bremsen wären an sich ordentlich, aber nicht mit den neuerdings aufgezogenen Reifen. Eine elektronische Fahrhilfe gibt es nicht.

Geländetauglichkeit ist eigentlich das falsche Wort für die Auslegung des Tribute. Der Allradantrieb funktioniert prima, aber für die Kiesgrube fehlen Bodenfreiheit, Karosseriewinkel, Traktionshilfen und Untersetzung.

Komfort ist das beherrschende Element des Mazda-SUV-Flaggschiffs: ausgezeichnete Federung, leiser Motor, viel Platz, bequeme Ausstattung. Nur die Sitze könnten größer sein.

Preis und Kosten Der Neupreis (28.490 Euro) ist in Anbetracht des Komforts und der Motorgröße supergünstig, Leder und Radio kosten aber extra. Niedrige Steuer, mäßig teure Versicherung. Verbrauch: Der Fahrer hat's im Gasfuß, ob er zehn oder 20 Liter/100 km bezahlen muss.

Fazit und Technische Daten

Fazit Der Mazda Tribute V6 ist ein komfortbetonter Softroader zum echten Kampfpreis. Die Schlechtwegetauglichkeit ist nicht mehr als befriedigend, die Straßeneigenschaften sind dafür sehr angenehm, wenn man die amerikanisch-lässige Art des Autofahrens mag. Ein typisches US-Auto eben, bequem und tadellos funktionierend, aber ohne technische und stilistische Extravaganzen.

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