Mazda Tribute HEV

Mazda Tribute HEV Mazda Tribute HEV

Mazda Tribute HEV

— 08.01.2007

Nächstes Hybrid-SUV aus Japan

Toyota, Lexus und Honda haben vorgelegt, jetzt zieht Mazda nach: Mitte 2007 bringen die Japaner ein Hybrid-SUV auf den US-Markt.

Nach der mit Wasserstoff betriebenen Version des Mazda RX-8 und der Hybrid-Ausführung des Mazda5 ist der Mazda Tribute HEV das vorerst letzte Beispiel in einer Kette umweltfreundlicher Autos "Made in Hiroshima". Als Voll-Hybride verzichtet der Tribute HEV bei langsamer Fahrt oder beim Parken auf die Hilfe des Verbrennungsmotors. Da das Otto-Aggregat auch bei jedem Ampelstopp automatisch abgestellt wird, sind speziell im City-Bereich deutliche Verbrauchseinsparungen möglich.

Das DOHC-16V-Triebwerk arbeitet nach dem Atkinson-Zyklus – eine Ventilsteuerung, bei der die Einlassventile erst sehr spät schließen und dadurch ein Teil des Gemisches wieder in den Ansaugtrakt befördert wird. Dieses Verfahren verbessert laut Mazda den Wirkungsgrad, hat aber den Nachteil eines relativ geringen Drehmoments im unteren Drehzahlbereich. Durch den zusätzlichen Elektromotor (94 PS) wird dieses Manko egalisiert. Geladen wird er durch den 2,3-Liter-Vierzylinder-Benziner der MZR-Serie (133 PS), der zusätzlich die Funktion des Anlassers übernimmt und in seiner Hybrid-Rolle als Generator während der Fahrt die Batterien auflädt.

Das Paket der 330 Volt Nickel-Hydrid-Batterien speichert elektrische Energie und ist im Kofferraumboden untergebracht. Eine elektronische Steuereinheit regelt das Aufladen der Batterien, die "Drive Assist"-Funktion und das Wiederanlassen des Motors nach dem Stillstand an einer Ampel oder vor einer Bahnschranke. Er schaltet den Verbrennungsmotor - wenn sinnvoll - im Gleitbetrieb aus und wandelt den E-Motor zum Generator, um die beim Bremsen nutzlos verpuffende Energie aufzufangen (Rekuperation) und ins System einzuspeisen. Ein elektronisch gesteuertes, stufenloses Automatikgetriebe (eCVT) trägt seinen Teil zum Betrieb bei. Mitte des Jahres soll das Hybrid-SUV auf den nordamerikanischen Markt kommen. Eine Markteinführung in Europa ist derzeit nicht vorgesehen.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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