Mazda Zoom-Zoom Xperience

Mazda Zoom-Zoom Xperience Mazda Zoom-Zoom Xperience

Mazda Zoom-Zoom Xperience

— 08.10.2007

Lustspiel in drei Akten

Zweite Runde bei der Mazda Zoom-Zoom Xperience. Auf der Rennstrecke von Oschersleben konnten 161 Teilnehmer mal so richtig die Sau rauslassen.

Verkehrsregeln? Unwichtig. Teure Tankrechnungen, Reifen- und Kupplungsverschleiß? Wurscht. Einfach nur Spaß haben und in fahrerische Grenzbereiche vorstoßen? Unbedingt, denn darum sind sie hier: Voller Vorfreude stehen die etwa 80 Männer und drei wackeren Frauen in einem Zelt in der Motorsport-Arena Oschersleben bei Brötchen und Kaffee zusammen. Sie sind Gewinner eines AUTO BILD-Gewinnspiels und die Vormittagsgruppe der Mazda Zoom-Zoom Xperience 2007. Was sie erwartet? Ein Lustspiel in drei Akten. Die Protagonisten sind der MX-5, der RX-8, der 3 MPS, der nagelneue CX-7 – und sie selbst natürlich. Instruktoren von AUTO BILD und Mazda sorgen dafür, dass alles glatt über die Bühne geht. Aufgeteilt in drei Gruppen ziehen sie los. Gruppe C versammelt sich vor einer Reihe MX-5, Mazdas Spaß-Roadster. Auf geht es zum High Performance Pacours. Kurze Einweisung, dann stürzen sich Fahrer in ihren Autos mit Schmackes auf die Hütchen: Parallel-Slalom, Schweizer Slalom, Vollbremsung und Zeitnahme.

Die Bremsen quietschen, die Motoren röhren, die Hütchen fliegen

Manöver-Kritik nach der ersten Runde: "Sie müssen weicher fahren."

Es gilt, den richtigen Bremspunkt zu finden, rechtzeitig wieder ordentlich Gas zu geben, und das Auto geschmeidig und ohne Hektik durch die Schikanen zu lenken. Die Bremsen quietschen, die Motoren röhren, die Hütchen fliegen. "Sie müssen weicher fahren. Nicht so am Lenkrad reißen", kommentiert der Instruktor die Darbietungen der Kandidaten. Es wirkt: Die Rundenzeiten verbessern sich stetig. Na also. Es folgt der zweite Akt. Mittlerweile ist eine Regenfront über der Motosport-Arena aufgezogen. Es schüttet wie aus Eimern. Da kann man sich das Wässern des Zoom-Zoom Circles sparen. Die Teilnehmer sollen hier im heckgetriebenen RX-8 das Driften lernen. Fliehkraft wirkt dabei gegen Zugkraft. Wer beide Kräfte ins richtige Verhältnisse bringt, erlebt das kontrollierte Querfahren. Doch grau ist alle Theorie. Mit abgeschaltetem DSC fährt der erste Kandidat in den Kreis ein. Das Wasser steht fünf Zentimeter hoch auf der Straße. Ein beherzter Tritt aufs Gaspedal und das Heck des Autos bricht aus. Jetzt heißt es Gegenlenken, vom Gas gehen und wieder Gas geben, wenn sich das Auto gefangen hat. Doch diese Disziplin erfordert ein großes Maß an Übung. Die hat keiner der Teilnehmer, und so schleudern die Autos durchaus filmreif über den Platz. Wie auch immer: Eine einmalige Erfahrung – und Spaß pur.

Jetzt wird es richtig spannend: Ab auf die Strecke – und immer schön die Ideallinie im Blick behalten.

Abschließend heißt es: Ab auf die Rennstrecke. Und zwar in vier Turns mit dem RX-8, dem CX-7, dem 3 MPS – und dem Renntaxi. Motto: Suche die Ideallinie. Die Instruktoren fahren vor, die Teilnehmer hinterher und achten dabei genau auf Bremspunkte, Gasgeben, Kurvenan- und -ausfahrten. Dabei zeigen die verschiedenen Antriebe ihre Charakteristika: Glücklicherweise hat es aufgehört zu regnen und die Strecke trocknet rasch. Denn was mit einem Hecktriebler passieren kann, haben ja alle beim Driften am eigenen Leib erfahren. Also heißt es beim RX-8: Höre aufs Popometer. Der Allradler CX-7 lässt die Sache weniger hektisch angehen, schrubbelt im Extremfall entspannt über alle vier Räder gen Kurvenäußeres. Im 3 MPS lassen es die Teilnehmer dann richtig krachen. Dank 260 PS und bulligem Drehmoment geht es gut nach vorne, und der Frontantrieb ist den meisten Teilnehmer eh vertraut. Wer es übertreibt, geht kurz vom Gas, der Wagen schiebt nicht weiter über die Vorderräder und gut.

Wem nach einer noch höheren Dosis Geschwindigkeitsrausch dürstet, der ist im Renntaxi richtig. Profis zeigen, was möglich ist und was die Ideallinie wirklich bedeutet. So mancher verlässt das Taxi merklich grün im Gesicht. Ein denkwürdiger Abschluss des Vollgas-Spektakels. Und, was war am besten? "Am coolsten fand ich das Driften. Sowas macht man sonst halt nie", grinst Matthias Ostkamp. "Überhaupt war es sehr sportlich. Sportlicher, als ich dachte! " Und das von einem Mann, der privat einen BMW Z4 3.0 fährt. Am 18./19. Oktober macht es noch einmal auf dem Salzburgring in Österreich Zoom-Zoom. Ob es die Xperience auch 2008 wieder geben wird, hat Mazda noch nicht entschieden. Also Daumen drücken!

Autor: Stephanie Kriebel

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