Mazda3 Stufenheck

Mazda3 Stufenheck Mazda3 Stufenheck

Mazda3 Stufenheck

— 17.02.2004

Ausbaustufe

Ab jetzt rollt der kompakte Mazda mit Stummelheck durchs Land: Verstärkung für den fünftürigen Mazda3 in der Golf-Klasse.

Kompakter mit Stummelheck

An der "Stufe" sind schon ganz andere gescheitert. Man denke nur an VW Jetta, Vento oder Bora – wahrhaftig keine Verkaufsschlager. Jetzt aber bringen die Japaner den neuen Mazda3 mit Stufenheck und damit frischen Wind in dieses Segment. Der kleine Bruder des Mazda6 soll in dessen Fußstapfen treten.

Auf den ersten Blick kann sich der Neue sehen lassen. Mit dem kuppelartigen Dach präsentiert er eher die Silhouette eines Kompakten mit Stummelheck als ein Stufenheckmodell. Die verhilft ihm immerhin zu einem um 119 Liter größeren Kofferraum im Vergleich zum kompakten Mazda3 Sport. Ein Griff am Kofferraumdeckel ist allerdings wohl vergessen worden – schmutzige Finger sind unvermeidbar. Die coupéhafte Linienführung schränkt die Sicht nach hinten ein und erschwert den Einstieg in den Fond. Dort finden zwei Passagiere aber genügend Bewegungsfreiheit. Denn der etwas erhöhte Mittelsitz hat trotz Dreipunkt-Gurt nur Notsitz-Charakter.

Ins Auge fallen die in gebürstetem Alu-Look umrandeten Instrumente sowie die gefällige Mittelkonsole mit Carbon-Applikationen. Das gute Raumgefühl unterstützt den qualitativ guten Gesamteindruck. Die Schaltung ist mit kurzen Schaltwegen optimal zu bedienen. Etwas gewöhnungsbedürftig: der nahe am Beifahrersitz liegende Handbremshebel, der aber trotzdem gut erreichbar bleibt. Die Stufenheck-Variante zeichnet sich – wie schon der Mazda 3 Sport mit Fließheck – durch sehr gute Handlichkeit, sicheres Fahrverhalten und einwandfreie Bedienbarkeit aus. Das gilt auch für das in den Ausstattungen Exclusive und Top optional erhältliche Navigationssystem.

Technische Daten und Bewertung

Freude bereitet der 150 PS starke Zweilitermotor. Die Leistung muss jedoch teuer bezahlt werden. Für den nur mit der Top-Version kombinierbaren Vierzylinder sind 5400 Euro mehr fällig. Dafür gibt es dann immerhin ein paar Extras wie 17-Zoll-Aluräder auf 205er-Reifen, Klimaautomatik sowie Licht- und Regensensor.

Wer auf Navigationssystem und Xenon-Scheinwerfer verzichten kann, ist auch mit dem 1,6-Liter-Aggregat gut bedient. Seine Fahrleistungen sind akzeptabel, und der Verbrauch des etwas lauteren Motors bleibt deutlich unter dem der Zweiliter-Maschine. Es wird spannend sein, zu beobachten, ob der Mazda3 mehr Erfolg haben wird als die deutsche Stufenheck-Konkurrenz.

Fazit: Das Stufenheckmodell hat die positiven Eigenschaften des kompakten Bruders, zudem ist der Kofferraum viel größer. Allerdings ist der Innenraum nicht so variabel. Das sollte man bedenken.

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