Mazda6 Facelift 2010: Fahrbericht
Kleine Schritte im Mazda6

Nach drei Jahren hat Mazda den 6 aufgefrischt. Die Japaner gehen höchst dezent zu Werke. Trotzdem macht gerade das Feintuning am Fahrwerk Sinn, findet autobild.de-Autor Stephan Bähnisch.
- Stephan Bähnisch
Der neue Mazda6? Der Betrachter muss schon sehr genau hinsehen, um das Facelift bei Mazdas Mittelklasse zu erkennen. Denn was die Japaner eine Anpassung an das Familiengesicht nennen, erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Neue Scheinwerfer, andere Einfassungen für die Nebelscheinwerfer, neue Seitenschweller und ein wenig Chrom für die Rückleuchten fallen kaum auf. 400 Modifikationen verspricht Mazda für das Facelift des 2007 erschienenen 6ers der neuen Generation. Innen gibt es ein bisschen mehr Chrom und Klavierlack, auch da muss man schon genau hinschauen, um den Mehrwert zu erkennen. Doch jetzt die gute Nachricht: Beim Fahren ist der Fortschritt spürbar. Weil Mazda das Fahrwerk neu abgestimmt hat, liegt der 6er satter. Trotzdem ferdert er kommod, ohne weich zu wirken.
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Die optionale Fünfstufen-Automatik (1510 Euro) ist keine Empfehlung wert, sie raubt dem Motor merklich Temperament und lässt den Verbrauch deutlich steigen. Erfreulich für den Kunden: Die Preise für die Stufenhecklimousine sinken um 800 Euro auf 22.690 Euro (1,8-Liter-Benziner, 120 PS). Die fünftürige Fließheckversion kostet jeweils 500 Euro Aufpreis, für den Kombi sind weitere 500 Euro zu bezahlen. Die Preisliste endet bei 32.890 Euro für dem Mazda6 Kombi Sports-Line mit 180 Diesel-PS. Damit bleibt sich der Mittelklasse-Mazda treu: Der Kunde bekommt reichlich Auto mit guter Ausstattung für sein Geld.
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