Mazda6: Fahrbericht

— 08.10.2012

Erste Fahrt im neuen Mazda6

Angriff auf die Mittelklasse: Ab Februar 2013 buhlt der neue Mazda6 um die Käufergunst. Wir sind die scharf gezeichnete Kombi-Variante schon mal gefahren.



Der neue Mazda6 zeigt für japanische Verhältnisse schon geradezu anstößige Proportionen. Scharf geschnitten und appetitlich zubereitet wie kein Mittelklasse-Japaner zuvor, stehen ab Februar 2013 auch Kunden deutscher Marken auf seinem Speisezettel. Opel Insignia, Ford Mondeo und VW Passat möchte Mazda ein paar Kunden abknabbern, gerne auch Hyundai mit ihrem i40. Limousine und Kombi erscheinen dabei nicht nur zeitgleich, sondern auch gleich noch zum gleichen Preis ab 24.990 Euro. Rund 70 Prozent aller Käufer in Deutschland dürften laut Mazda den Kombi wählen, die meisten wohl mit einem 150 PS-Diesel (ab 28.490 Euro) hinter dem exaltierten Grill. Exakt mit diesem Modell waren wir jetzt erstmals in der Nähe von Paris unterwegs.

Überblick: Alle News und Tests zum Mazda6

Video: Fahrbericht Mazda6

Ein Kombi fürs Auge

Vornehmlich für Europas Kunden entwickelt, entschied sich Mazda den Kombi kompakter als die coupéhafte Limousine zu bauen. Konkret: Der Kombi ist acht Zentimeter kürzer als die Limo und hat einen um sieben Zentimeter gekappten Radstand. Was nicht wirklich stört, schließlich bleiben noch immer respektable 4,80 Meter, um fünf Personen plus Gepäck artgerecht zu transportieren. In Reihe zwei sitzen dann auch stattliche Kollegen bis 1,85 Meter mehr als manierlich und mit akzeptablen Luftreserven überm Scheitel. Das Kombitalent entspricht mit 522 bis 1664 Litern dem Klassenschnitt. Wie gehabt lassen sich die Rücksitzlehnen von hinten aus entriegeln und fallen selbstständig um, es entsteht eine ebene, 1,87 Meter lange Ladefläche. Das Cockpit entspricht der Limousine und wetteifert – zum Glück – nicht mit der Außenhaut ums schärfere Design. Übersichtlich ist es, angenehm reduziert auf wenige Knöpfe, die meisten Funktionen sind intuitiv schnell begreifbar und über einen zentralen Drehschalter zu steuern.

Hintergrund: So testet AUTO BILD

Der auffällig laufruhige 150 PS-Diesel spielt vom Typ her zwar nicht unbedingt in der Sturmspitze, hat den knapp 1500 Kilo schweren Kombi aber stets bestens im Griff. Die recht träge Sechsstufenautomatik bekäme von mir in der Preisliste kein Kreuzchen. Mehr Spaß bringt der Bursche zweifellos mit der knackigen Handschaltung. Mit der durchaus straffen Abstimmung des Fahrwerks wählt Mazda einen vernünftigen Kompromiss. Nur in kurz hintereinander folgende Schlaglöcher fällt der Sechser polternd hinein, ansonsten lässt er die Insassen weitestgehend in Frieden.

Mehr Fahreindrücke und alles über die Assistenzsysteme an Bord des neuen Mazda6, erfahren Sie in AUTO BILD 41/2012 – ab sofort im Handel!

 

Autor: Tomas Hirschberger

Stichworte:

Kombi Limousine

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