McLaren 650S: Sitzprobe in Genf 2014

McLaren 650S: Sitzprobe in Genf 2014 McLaren 650S: Sitzprobe in Genf 2014 McLaren 650S: Sitzprobe in Genf 2014

McLaren 650S: Sitzprobe in Genf 2014

— 04.03.2014

Sitzprobe im neuen McLaren

Der McLaren 650S ist eine Mischung aus P1 und MP4-12C. Radikaler Supersportwagen nur für die Rennstrecke oder Gran Turismo mit Alltagstauglichkeit? Sitzprobe!

Der Supersportler McLaren 650S soll neben schnellen Rennstreckenrunden auch Einkaufstouren und Urlaubsreisen wuppen können. Ein Alltagsauto mit 650 PS, 638 Newtonmetern und zwei Türen – so stellen sich Autofans einen GT vor.

Optisch ist der 650S eher ein Sportler

Der breite Unterbau suggeriert schon im Stand unglaubliche Bodenhaftung.

Auf den ersten Blick wirkt der 650S kaum größer als ein Toyota GT86. Beim Blick aufs Datenblatt offenbart sich dann, dass der McLaren länger als 4,50 Meter und breiter als zwei Meter ist. Trotz der großen Abmessungen wirkt er kleiner, weil die Kanzel deutlich schmaler ist als der breite Unterbau. Dieser suggeriert schon im Stand unglaubliche Bodenhaftung. Die breite Mischbereifung, vorn 235/35 R19, hinten 305/30 R20, lässt eigentlich keine Zweifel mehr am sportlichen Potenzial des McLaren. Aus Spitzentempo 333 km/h wird der Wagen von der serienmäßigen Carbonbremse eingefangen. Die gewaltige Bremsanlage ist hinter den filigranen Fünf-Speichen-Felgen gut zu erkennen. Von außen gibt der 650S eher den Sportler als den GT: Rundum Carbon-verspoilert – Frontlippe, Schweller und Heckspoiler sind aus dem kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff – kann sich der Rennwagen nicht als Tourenauto tarnen.
Vorstellung: So kommt der McLaren 650S

Audi TT: Genfer Autosalon 2014

Audi TT (2014) Audi TT (2014) Audi TT (2014)

Nach Überwinden des breiten Schwellers fällt man geradezu in den Rennsitz.

Unter der muskulösen Flanke, die den Übergang von der Tür zu den enormen Lufteinlässen bildet, findet sich ein Druckknopf, der die Flügeltür öffnet und den Weg ins Cockpit freigibt. Der Einstieg in den McLaren 650S ist ein ziemlicher Abstieg: Nach Überwinden des superbreiten Schwellers fällt man geradezu in den Rennsitz. Zwei Rennsportsitze für festen Seitenhalt sind eine der wenigen aufpreispflichtigen Optionen in dem sonst recht umfangreich ausgestatteten Supersportler. Die Füße finden die beiden stehenden Pedale automatisch, woanders ist im Fußraum auch kein Platz. Mir macht diese Sitzposition ein wenig Angst, weil mir klar wird, dass ich in diesem Cockpit wahrscheinlich nicht nur die Grenzen der StVO, sondern wohl auch die der Physik überschreiten würde. Trotz der Sitze, die bequem und zugleich superstraff sind, trotz Alcantara oder wahlweise Leder, bleibt auch der Innenraum der eines Sportlers.

Honda Civic Type R Concept: Genfer Autosalon 2014

Honda Civic Type R Concept Honda Civic Type R Concept Honda Civic Type R Concept

Die Plastikknöpfe wirken fehl am Platz

Bei mehr als 8500 Touren sieht der Fahrer rot.

Hinterm Lenkrad zeigt ein digitaler, großer Drehzahlmesser, wie nah man am Limit (8500 Touren) ist. Auf der Mittelkonsole zeigt ein Display Navigationsdaten, darunter sitzt der Startknopf für den V8, der einem im Nacken sitzt. Die übrigen Plastikknöpfen auf der Mittelkonsole passen nicht wirklich ins Innere eines mindestens 231.500 Euro teuren Sportwagens. Zum Glück ist die Anzahl der Schalter sehr reduziert. Wegen des Automatikgetriebes wird auch auf einen Schalthebel verzichtet. Nur über schmale Schaltwippen hinterm Volant kann der Fahrer die Automatik manipulieren. Drei verschiedene Fahrmodi, Normal, Sport oder Track, beeinflussen die Schaltvorgänge und die Motorsteuerung zusätzlich.

Sitzprobe Mercedes S-Klasse Coupé

Der Kofferraum ist nur bedingt alltagstauglich. Aber immerhin.

Alles im Cockpit klassiert den 650S zum Sportwagen, einzig die Automatik ließe sich vielleicht auch in einem Gran Turismo an. Ein kurzer Blick in den Kofferraum: Doch, eine Kiste Wasser oder zwei kleine Reisetaschen würden passen – also doch ein bisschen Alltag.

Nach der Sitzprobe enthüllte McLaren auch den offenen 650S Spider. Der gleicht dem Coupé in allen Belangen, nur das elektronisch verschwindende Dach und etwas mehr als 20.000 Euro Aufpreis machen den kleinen, aber offenen Unterschied. Auch den Spider sehen Sie in unserer Bildergalerie.

McLaren 650S: Sitzprobe in Genf 2014

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