McLaren MP4-12C: Preis

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McLaren MP4-12C: Preis

— 18.06.2010

Das kostet der McLaren MP4-12C

McLaren rührt die Werbetrommel: 2011 soll der MP4-12C Porsche und Co jagen. Rund 2500 Kunden zeigen schon Interesse – jetzt gibt es erste Preisangaben.

McLaren bastelt fleißig weiter an einer neuen Legende. Jetzt haben die Briten den MP4-12C erstmals außerhalb Englands in Düsseldorf enthüllt – und lassen sich dabei konkret über mögliche Preise aus. 140.000 bis 200.000 Euro soll die Flunder kosten – vor Steuern wohlgemerkt. Macht 180.000 bis 220.000 Euro für den Endverbraucher, von denen es laut McLaren bereits 2500 mit ernsten Absichten gibt. 1000 Autos sollen noch 2011 ausgeliefert werden, über 35 Händler in 19 Ländern, von denen in Deutschland bisher zwei Vertriebspartner in Hamburg und Düsseldorf auf der Liste stehen. Maximal fünf weitere sollen folgen. Nicht der Bugatti Veyron gilt als Konkurrent, sondern der Porsche 911 GT3, der Ferrari 458 Italia oder der Aston Martin DB9.

Überblick: News und Tests zum McLaren MP4-12C

In dieser Liga punktet ein Hersteller mit nackten Zahlen, die sich beim McLaren MP4-12C durchaus sehen lassen können: Sein 3,8-Liter V8-Motor mit doppelter Turboaufladung ist mit variabler Ventilsteuerung für 600 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment gut. Das Aggregat dreht bis 8500 Touren, soll aber bereits bei 2000 Umdrehungen pro Minute rund 80 Prozent des Drehmoments bereitstellen. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Doppelkupplungs-Getriebe mit sieben Stufen an die Hinterachse, der Fahrer sortiert die Gänge via Schaltpaddles am Lenkrad. Und er kann zwischen verschiedenen Fahrprogrammen wählen, die das adaptive Fahrwerk, das ESP, die Traktionskontrolle oder das aus der Formel 1 entliehene Assistenzsystem Brake Steer abstimmt. 330 km/h sollen möglich sein, die 200-km/h-Marke knackt der 12C unter zehn Sekunden.

Überblick: News und Tests zu McLaren

Dazu protzt der 4,51 Meter lange Brite mit typischen Sportwagenattributen, die 19-Zöller vorn und 20-Zöller hinten sitzen auf extraleichten Schmiedefelgen, riesige Lufteinlässe und ein ausfahrbarer Spoiler zur Bremsunterstützung (Air Brake) sorgen ebenso für Aufsehen wie die hochklappenden Schmetterlingstüren. Dazu kommt der McLaren als Bruder Leichtbau, 1300 Kilo treffen auf 600 Pferdchen und sorgen für entsprechende Fahrleistungen. Maximal zwei Passagiere werden von einem 80 Kilo leichten Kohlefasermonocoque mit Sicherheitsfahrgastzelle protegiert, ergänzt wird das Crash-Paket von Aluelementen. Klar, dass auch der großzügige Einsatz von Kohlerfaserverbundstoff den Preis nicht gerade schrumpfen lässt. McLaren gibt sich trotzdem selbstbewusst: Eine komplette Modellpalette aus rund 4000 Supersportwagen mit Mittelmotor soll bis Mitte des Jahrzehnts im neuen Werk in Großbritannien entstehen und Kunden finden.

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