McLaren MP4-12C: Preis UPDATE! — 25.11.2010
Das kostet der McLaren MP4-12C
2011 soll der MP4-12C die Mitstreiter von Porsche, Ferrai und Co jagen. Wir verraten schon jetzt, wie viel im Sparstrumpf sein muss, um sich das Geschoss von McLaren in die eigene Garage zu stellen.
Überblick: News und Tests zum McLaren MP4-12C
In dieser Liga punktet ein Hersteller mit nackten Zahlen, die sich beim McLaren MP4-12C durchaus sehen lassen können: Sein 3,8-Liter V8-Motor mit doppelter Turboaufladung ist mit variabler Ventilsteuerung für 600 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment gut. Das Aggregat dreht bis 8500 Touren, soll aber bereits bei 2000 Umdrehungen pro Minute rund 80 Prozent des Drehmoments bereitstellen. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Doppelkupplungs-Getriebe mit sieben Stufen an die Hinterachse, der Fahrer sortiert die Gänge via Schaltpaddles am Lenkrad. Und er kann zwischen verschiedenen Fahrprogrammen wählen, die das adaptive Fahrwerk, das ESP, die Traktionskontrolle oder das aus der Formel 1 entliehene Assistenzsystem Brake Steer abstimmt. 330 km/h sollen möglich sein, die 200-km/h-Marke knackt der 12C unter zehn Sekunden.
Überblick: News und Tests zu McLaren
Dazu protzt der 4,51 Meter lange Brite mit typischen Sportwagenattributen, die 19-Zöller vorn und 20-Zöller hinten sitzen auf extraleichten Schmiedefelgen, riesige Lufteinlässe und ein ausfahrbarer Spoiler zur Bremsunterstützung (Air Brake) sorgen ebenso für Aufsehen wie die hochklappenden Schmetterlingstüren. Dazu kommt der McLaren als Bruder Leichtbau, 1300 Kilo treffen auf 600 Pferdchen und sorgen für entsprechende Fahrleistungen. Maximal zwei Passagiere werden von dem 80 Kilo leichten Kohlefasermonocoque mit Sicherheitsfahrgastzelle protegiert, ergänzt wird das Crash-Paket von Aluelementen. Klar, dass auch der großzügige Einsatz von Kohlerfaserverbundstoff den Preis nicht gerade schrumpfen lässt. McLaren gibt sich trotzdem selbstbewusst: Eine komplette Modellpalette aus rund 4000 Supersportwagen mit Mittelmotor soll bis Mitte des Jahrzehnts im neuen Werk in Großbritannien entstehen und Kunden finden.
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Kommentare zum Artikel (13)
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Hab meinen soeben bestellt *freu*
ja wird bestimmt ein schnelles auto. der vorteil gegenüber fast allen anderen besteht ja in der steifigkeit des CFK chassis. da kommt ein gt2 oder italia oder so einfach in dem punkt nicht mit. so etwas gibt es ja sonst nur beim CGT, enzo etc welche noch mal doppelt so viel gekostet haben.
vom design her.. naja.. is ok. der F1 is aber natürlich unerreicht..
Geht ja fast, der Preis.
Ob ers wert ist, müssen die Rundenzeiten zeigen.
Einen Vorteil hat er schon mal vor nem GT2: es ist kein Porsche.
@q-ing:
Ich denke, das schwarze Exemplar ist ein Vorserien- oder Testfahrzeug. Die abgeklebten hinteren Scheiben und die von Ihnen erwähnten Spaltmaße legen den Schluss nahe.
Ich finde das Design auch nicht besonders aufregend, aber angenehm dezent und gefällig, mit gelungenen Anklängen am F1. Das Auto wird in 10 Jahren kein bisschen älter aussehen als jetzt.
Eine extrovertierte Optik kann ich im Gegensatz zu cluhn nicht ausmachen. Da halte ich den GT2 RS mit seiner Verspoilerung und den Carbonbauteilen für auffälliger, auch wenn man die Grundform vielleicht eher gewohnt sein mag.
Sehr nett...
Und sind die anderen beiden sind aus einem anderen Material oder nicht Geschmiedet? Also 2 extrem leicht und 2 nicht? Oder was soll diese Angabe?