McLaren: Scheibenwischer vor dem Aus

McLaren: Scheibenwischer vor dem Aus?

— 17.01.2014

Vibrieren statt wischen

Es ist schwer vorstellbar, doch McLaren denkt tatsächlich über eine Alternative zum Scheibenwischer nach. Allerdings muss diese offenbar noch viele Schwierigkeiten überwinden.

So sah das Patentblatt der ersten funktionierenden Scheibenwischanlage der Welt 1903 von Erfinderin Mary Anderson aus.

Sportwagenbauer McLaren will den Scheibenwischer (siehe rechts: das Pa­tent von 1903) überflüssig machen. Auf Anfrage bestätigt ein Sprecher, man ha­be dazu "eine Idee", einen Termin für den Serieneinsatz gebe es aber nicht. Eine bri­tische Zeitung mutmaßt, es handele sich um ein System, das mit Ultraschall arbei­te. Die Scheibe soll dabei in eine hochfre­quente Schwingung versetzt werden, die Regen und Schmutz gar nicht erst auf die Scheibe gelangen ließe, sondern beides quasi abschüttele.
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Ultraschall-Experte Heinz Dinglreiter vom Karlsruher Institut für Technologie sieht bei der Umsetzung der Idee diverse Schwierigkeiten. So ent­stehe beim Schwingen der Scheibe Wär­me, die abgeleitet werden müsse. Zudem ließen sich weder Schmutz noch Eis ent­fernen, die sich am stehenden Auto auf der Scheibe abgesetzt haben.

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