Medikamente am Steuer

Medikamente am Steuer

— 17.08.2012

Kommt die Arznei-Ampel?

Viele Medikamente beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit. Die Gewerkschaft der Polizei will mit einer "Arznei-Ampel" die Straßen sicherer machen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) will Arzneien stärker kennzeichnen, die das Autofahren beeinträchtigen. "Rund die Hälfte der verschreibungspflichtigen Medikamente wirkt sich negativ auf die Fahrtüchtigkeit aus. Das wissen die wenigsten, denn viele lesen das Kleingedruckte auf Verpackung oder Beipackzettel nicht", sagt GdP- Chef Bernhard Witthaut. Sein Vorschlag ist ein Ampel-Symbol: Grün für freie Fahrt, Gelb für Beeinträchtigungen und Rot für absolutes Fahrverbot. Das Fahren beeinträchtigen zum Beispiel bestimmte Heuschnupfen-Mittel, einige Parkinson-Präparate und manche Psychopharmaka. Der Pharma-Verband vfa hält eine Kennzeichnung für ungeeignet. "Was man alles beachten muss, um ein Mittel richtig einzunehmen, passt nicht in ein bis drei Logos", so der Geschäftsführer "Innovation" beim vfa, Dr. Siegfried Throm. Ein Hinweis auf der Schachtel führe eher dazu, sich das Lesen der Packungsbeilage zu schenken. Halten Sie die Medikamenten-Ampel für sinnvoll? Stimmen Sie auf der rechten Seite ab.

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