Melkus RS 2000

Melkus RS 2000

— 20.03.2008

Ost-Renner mit Lotus-Gen

Melkus kommt zurück: nicht als unzeitgemäßer Ostalgiker, sondern als moderner Sportwagen. Lotus steuert die Komponenten bei, Volkswagen möglicherweise die Motoren.

Das Sportwagenprojekt der traditionsreichen Dresdner Melkus-Familie nimmt Fahrt auf. Inzwischen wurden weitere Details zum geplanten RS 2000 bekannt. Der Flügeltürer wird voraussichtlich auf Komponenten von Lotus zurückgreifen. Da das Aluminiumchassis des britischen Sportwagenherstellers extrem leicht ist, erscheint das angepeilte Maximalgewicht von 1000 Kilo für den Melkus realistisch. Als Antrieb soll ein Vierzylinder mit maximal zwei Litern Hubraum zum Einsatz kommen. Denkbar ist entweder ein Aggregat von Volkswagen oder der auch im Lotus Elise eingesetzte 1.8er-Toyota-Motor – von 192 auf 260 PS gesteigert. Weitere Eckdaten: Antiblockiersystem, Airbag, elektronische Reifendrucküberwachung, Traktionskontrolle und auf Wunsch sogar Telemetrie.

Das erste Exemplar des RS 2000 soll bis Mitte 2009 die Melkus-Manufaktur verlassen. Über die endgültige Form ist allerdings noch nicht entschieden. Ein Team von Gestaltern um den renommierten Pforzheimer Design-Professor Lutz Fügener arbeitet derzeit an einem Gegenentwurf zur Arbeit von Designer Sebastian Wolfram.

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