Mercedes A-Klasse/BMW 1er/Audi A3: Test
— 25.02.2013
Der A-Klasse fehlt noch Format
Mit der neuen Mercedes A-Klasse ist Bewegung in das Segment der Edel-Kompakten gekommen. Ein Vergleich mit Audi A3 und BMW 1er.
Rentner-Kiste, Frauenauto, Elchtest-Opfer – in den vergangenen 15 Jahren hat die
Mercedes A-Klasse fast kein Negativ-Klischee ausgelassen. Vergeben und vergessen. A-Klasse Nummer drei ist ein ganz anderes Auto geworden. Länger und flacher soll sie nun den Dynamiker geben. "Der mutigste
Mercedes aller Zeiten", ruft das Marketing sogar aus. Für Mercedes ist die neue A-Klasse sicher mutig.
Überblick: Alle News und Tests zur Mercedes A-Klasse
Der mutigste Mercedes aller Zeiten? Konzeptionell ist die A-Klasse total von ihrem Vorgänger abgerückt.
Letztendlich kopieren die Stuttgarter aber nur das Konzept, mit dem
Audi und
BMW seit Jahren erfolgreich in der Kompaktklasse unterwegs sind. Eines eint Mercedes A-Klasse,
BMW 1er und Audi A3: Sie sind unpraktischer als ein
Golf oder andere Autos dieser Klasse, Raumwunder sollte niemand erwarten. Trotzdem sind die Edel-Kompakten aber den einen oder anderen Tausender teurer. Dafür gibt es eine Menge Image und bei BMW sogar Hinterradantrieb. Dazu kommen technische Leckerbissen wie das famose Achtstufen-Automatikgetriebe des 1ers und Multimediasysteme mit Onlinezugang – das bieten günstigere Kompakte noch nicht. Wem wichtig ist, was der Nachbar über das eigene Auto denkt, ist hier richtig. Beim Image sind Audi, BMW und Mercedes nicht zu schlagen.
Überblick: Alle News und Tests zum BMW 1er
Video: Mercedes, BMW, Audi, VW
Kompakte Spardiesel im Vergleich
Und auch beim Fahren zeigt sich ein deutlicher Unterschied zum Rest der Kompaktklasse. Diese drei sind alle Richtung Dynamik abgestimmt. Bei Audi und BMW klappt das mittlerweile so gut, dass der Komfort kaum darunter leidet. Diese Erfahrung fehlt Mercedes. Selbst ohne Sportfahrwerk federt die A-Klasse zu hart. Qualitativ gehören die drei Fahrzeuge zur Spitze ihres Segmentes – vor allem der Audi mit seinem fein gestalteten Cockpit. Billig ist keiner der drei. Der Audi kostet mit 105-PS-Benziner mindestens 21.600 Euro, der BMW liegt 300 Euro darüber. Die A-Klasse startet bei 23.979 Euro, bietet dafür aber 122 PS und fünf Türen.
Kommentare zum Artikel (12)
Erstellt
Inhalt
Melden
Also mir gefallen alles drei. Leider is im Audi VW technik drin und somit der Preis nicht Gerechtfertigt. Damit schliesst der Audi aus.
Lies dir den Artikel noch einmal richtig durch. Da steht das BMW genau das bietet was du bemängelst und "günstige" Kompakte noch nicht (also z.B. Astra, i30 etc.).
Ich glaube du hast dich verlesen ...
Aha Multimedia und Onlinezugang bieten die Kompakten noch nicht.
In welchem Jahrhundert lebt Ihr den liebe Redakteure und was ist dann das BMW ConnectedDrive System da kann man nämlich das Wetter, Nachrichten, eMail abrufen/schreiben und sich sogar vorlesen lassen, man hat auch Twitter oder Facebook es steht sogar Internetradio zu Verfügung und vieles mehr.
Das ist doch das gleiche wie bei Opel/Ford. Hier wird doch auch geschrieben das die Knöpfeflug gewöhnungsbedürftig ist. Also Drehrad / Touchscreen ist nicht recht, Knöpfeflut aber auch nicht ... was bleibt denn dann noch ? :)
Ich verstehe nicht wieso man Blödsinn schreiben muss. Bild 13: "Die Bedienung mit Tasten in der Mittelkonsole und einem Drehrad auf dem Mitteltunnel erfordert Gewöhnung". Alle 3 haben doch knöpfe und Drehrad? Ich kenne die anderen Systeme nicht. vielleicht sind die auch extrem einfach aber ich hatte die A-Klasse über das Wochenende und die Bedienung war kinderleicht. Alles steht auf dem Display und erklärt sich von selbst. Gesteuert wird mit dem Rad+Returntaste. Smartphone verbindete sich mit wenigen klicks über Bluetooth. Man hätte lieber dieses komische Aufsteckradio vom A3 erwähnen sollen, dass es als Basisausstattung gibt, oder über Kunden, deren Bildschirm hakt und nicht mehr rein oder rausfährt