Mercedes A-Klasse: Käuferentwicklung

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Mercedes A-Klasse: Das sind die Käufer

— 12.04.2013

Das sind die neuen A-Sager

Die Mercedes A-Klasse stürmt in der Neuzulassungs-Hitliste nach vorn – Modellwechsel sei Dank. Eine Studie zeigt, wer die neue A-Klasse kauft!

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'Wie finden Sie die neue Mercedes A-Klasse?'

Der Verkauf der neuen Mercedes A-Klasse läuft nun bereits einige Monate. Und das nicht schlecht: 5431 Exemplare wurden im März 2013 neu zugelassen. Eine signifikante Verbesserung zum Vorjahresmonat, in dem es gerade einmal 2988 Stück waren – die A-Klasse schiebt sich damit auf der Monats-Hitliste von Platz 32 auf einen sensationellen siebten Rang vor. Doch wer kauft eigentlich den kleinen Benz, der sich so radikal verändert hat? Sind es wirklich, wie von Mercedes geplant, jüngere Käufer? Und was haben die neuen A-Sager vorher gefahren? Dataforce wollte das gern genau wissen und hat eine Studie über die Entwicklung der Käuferstruktur durchgeführt.

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Geht ab: Die Zulassungszahlen für die neue A-Klasse sind äußerst erfreulich für Mercedes.

Auf jeden Fall sind die Kunden der neuen A-Klasse deutlich jünger. Lag die Hauptabnehmergruppe beim Vorgängermodell noch zwischen 65 und 74 Jahren (27 Prozent der Privatkunden), hat die neue A-Klasse die Käuferschicht um ganze zwei Jahrzehnte verjüngt. 25 Prozent der Kunden sind zwischen 45 und 54 Jahre alt. Gravierend ist auch der Unterschied der Kunden im Bereich von 25 bis 34 Jahren. Vorher lag der Anteil gerade einmal bei vier Prozent, jetzt kommen elf Prozent aus dieser Klasse. Allerdings ist die Veränderung des Durchschnittsalters nicht ganz so stark wie zunächst vermutet. Über alle Altersspannen hinweg ist der Durchschnittskunde des neuen Modells zirka 53 Jahre alt, beim Vorgänger waren es 59 Jahre. Der Frauenanteil ist von 27 auf 34 Prozent gestiegen.

Die Fahrer des Vorgängermodells waren im Schnitt sechs Jahre älter.

Doch was sind die Kunden vorher gefahren? Bereinigt man die Werte um Unfallfahrzeuge innerhalb der ersten sechs Monate sowie Mitarbeiterfahrzeuge, wird die neue A-Klasse dennoch primär von ehemaligen A-Klasse Fahrern gekauft. Mit großem Abstand auf die erste Position folgen die Mercedes C-Klasse und die B-Klasse. Der Volkswagen Golf ist das erste Wettbewerbsfahrzeug, von dem der neue Flitzer Kunden erobert. An siebter Stelle verliert der Audi A3 sowie danach der Smart fortwo. Insgesamt kommen 40 Prozent der neuen A-Klasse-Kunden von einer anderen Marke.

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Nur 3,7 Prozent der "alten" A-Klasse-Lenker wechselten zum VW Plus, die meisten blieben Mercedes treu.

Die alte Ausführung der A-Klasse war immer ein beliebtes Modell in dem Bereich der Premium-Kompaktklasse. Dementsprechend stellt sich natürlich die Frage, wo Kunden hin wechseln, die Fan der alten Ausführung waren. Spekuliert wird hier viel, gehen die Kunden wie erhofft zur Mercedes B-Klasse oder zu anderen Hochdach-Kompaktwagen wie dem Golf Plus? Offenbar geht die Rechnung von Mercedes auf: 23,3 Prozent wechseln zu einer B-Klasse, wohingegen 21,0 Prozent die neue A-Klasse wieder für sich entdecken. An dritter Stelle folgt der Golf Plus, der gerade einmal 3,7 Prozent der ehemaligen Kunden an sich bindet.

Autor: Maike Schade

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