Mercedes A-Klasse F-Cell

Mercedes A-Klasse F-Cell "plus"

— 07.07.2008

Daimler erhöht den Druck

Fortschritt in Sachen Brennstoffzelle: Mercedes hat den Versuchsträger A-Klasse F-Cell auf die so genannte 700-bar-Technologie umgestellt. Die Reichweite steigt so auf 270 Kilometer.

Daimler hat die ersten Fahrzeuge der Brennstoffzellen-Versuchsflotte von 350- auf 700-bar-Technologie umgestellt. Dank des höher komprimierten Wasserstoffs lässt sich deren Reichweite um bis zu 70 Prozent steigern. Erste Bewährungsprobe einer so ausgestattete A-Klasse F-Cell "plus" war eine Testfahrt von Berlin zum Magdeburger Umweltforum. Die Druckerhöhung steigert Mercedes zufolge die Reichweite von anfänglich 160 auf jetzt 270 Kilometer. Und das Ende der Fahnenstange ist längst nicht erreicht: Bei der B-Klasse F-Cell, deren Kleinserienproduktion 2010 startet, soll die Reichweite dann bei rund 400 Kilometern liegen. "Damit kommen diese Brennstoffzellenfahrzeuge ebenso weit, wie Autos mit Verbrennungsmotor und sind somit absolut alltagstauglich", erklärt Prof. Herbert Kohler, Leiter für Forschung und Vorentwicklung bei Daimler. In der Brennstoffzellen-B-Klasse leistet der Elektromotor 136 PS und ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter.

Der neu konzipierte Brennstoffzellen-Block (Stack) in der B-Klasse ist rund 40 Prozent kleiner, entwickelt aber 30 Prozent mehr Leistung und sorgt für 16 Prozent weniger Verbrauch. Auch die Kaltstartfähigkeit – häufig ein Problem bei Brennstoffzellenfahrzeugen – soll gut funktionieren. Möglich wird das laut Mercedes durch Innovationen wie einen elektrischen Turbolader für die Luftversorgung und das neue Be- und Entfeuchtungssystem.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung