Mercedes-AMG C 43: Sitzprobe

Mercedes-AMG C 43 C-Klasse Cabrio (Genf 2016): Sitzprobe

— 29.02.2016

Sitzprobe im offenen C

Mercedes stellt auf dem Autosalon Genf das C-Klasse Cabrio vor. AUTO BILD hat das derzeit stärkste offene C gecheckt – den Mercedes-AMG C 43!

Achtung, hier ist die Frisur in Gefahr! Mit dem C 43 Cabrio stellt Mercedes auf dem Autosalon Genf 2016 die derzeit stärkste Variante der offenen C-Klasse vor. In Zahlen: Dreiliter-V6-Biturbo, 367 PS, 520 Newtonmeter, von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden.
Alles auf einen Blick: Mercedes C-Klasse

Video: Mercedes-AMG C 43 Cabrio (Genf 2016)

Das Power-Cabrio

Schon optisch hebt sich das AMG-Cabrio deutlich von den schwächeren Motorisierungen ab. Große Lufteinlässe in der Front, verchromte Pins im Diamantgrill, eine hochglanzschwarze Lamelle und der AMG-Schriftzug im Rautengitter verraten: Hier kommt ein Kraftprotz! Der silberne Frontsplitter sorgt dafür, dass dem Kühler ausreichend viel Luft zugefächert wird. Das Heck ist schlichter gestaltet, bekommt aber eine eigene Schürze. Außerdem sind die zwei Endrohrblenden verchromt und jeweils mit einem Steg geteilt. 18-Zoll-Leichtmetallräder im AMG-Design runden den sportlichen Look ab.

Autosalon Genf 2016: Highlights

Während das Cabrio in Länge, Breite und Radstand exakt dem Coupé entspricht, ist es durch die Dachform vier Millimeter höher. Fahrer und Beifahrer müssen bei geschlossenem Cabriodach zwar trotzdem auf gut vier Millimeter Kopfraum verzichten – wobei aber die Passagiere im Fond des Viersitzers rund einen Zentimeter mehr Platz nach oben haben. Bei der Sitzprobe zeigt sich: Selbst mit knapp 1,90 Meter Körpergröße sitzt es sich vorne bequem, hinter den elektrisch nach vorne gleitenden Vordersitzen sollte man als großer Mensch aber nur auf kürzeren Strecken mitfahren – die Knie stoßen schnell an.
Alles zum Thema Mercedes

Die AMG-Variante des C-Klasse Cabrios kommt mit abgeflachtem Multifunktionslenkrad samt roten Kontrastnähten.

Der Innenraum sieht dem der teilespendenden C-Klasse sehr ähnlich. Die AMG-Variante des C-Klasse Cabrios kommt mit abgeflachtem Multifunktionslenkrad samt roten Kontrastnähten, Sitzen mit einem Kunstleder-Mikrofaser-Bezug, roten Gurten (die automatisch gereicht werden) und Zierleisten in Alu-Optik. Die Skalen im AMG-Kombiinstrument mit zwei tubenfömigen Rundinstrumenten reichen bis Tempo 280. Außerdem gibt es ein zusätzliches AMG-Menü, das Informationen wie Öldruck oder Rundenzeiten liefert.

Mercedes-AMG C 63 S Coupé

Drifts sollen drin sein

Nix für die Langstrecke: Im Fond möchten Erwachsene nur auf kürzeren Strecken sitzen.

Wie im herkömmlichen Cabrio wird das Stoffdach per Hebel in der Mittelkonsole elektrisch geöffnet und geschlossen. Beim AMG-Modell sind zusätzlich der Schalter für die AMG Performance-Abgasanlage mit zwei Klappen (Sonderausstattung), der Wahlschalter für das dreistufige ESP (lässt sich komplett deaktivieren) und das dreistufig verstellbare Fahrwerk mit von der Partie. Auch unter der Haube haben die Ingenieure von AMG ordentlich Hand angelegt: Die Vorderachse ist eine Maßanfertigung, angelehnt an die 63er-Modelle. Außerdem wurde der Allradantrieb hecklastiger ausgelegt: Das Kräfte-Verhältnis liegt bei 31:69, beim "zivilen" Modell sind es grob 45:55. Damit lässt es sich bei entsprechender ESP-Einstellung auch driften, verspricht AMG. Der V6-Biturbo stammt aus der Mercedes-Serie, mit erhöhtem Ladedruck leistet er aber mehr als im C 400 und macht mit seinen 367 PS ohne Zweifel ordentlich Tempo.

Sitzprobe Mercedes S-Klasse Cabrio

In unter 20 Sekunden von offen auf zu und umgekehrt

Da spielt die Musik: Der Dreiliter-V6-Biturbo leistet im C43 Cabrio 367 PS.

Apropos Tempo: Das ist bei 250 km/h von der Elektronik limitiert und wird – anders als beim C 63 – auch nicht als Sonderoption ein paar käufliche Extra-km/h bekommen. Und damit die Frisur bei offenem Dach eben nicht vollkommen verwirbelt, bietet Daimler für das Mercedes C-Klasse Cabrio ein optionales Windschott sowie eine Kopfraumheizung (Airscarf) an. Das Dach (optional auch mit zusätzlicher Akustikdämmung) öffnet und schließt in weniger als 20 Sekunden. Einen Preis hat Mercedes-AMG noch nicht genannt, er dürfte ungefähr bei 80.000 Euro liegen.

Mercedes-AMG C 43: Sitzprobe

Autor:

Fazit

Soundfans dürften mit diesem Cabrio beim Offenfahren voll auf ihre Kosten kommen. Das C 43 Cabrio ist die alltagstauglichere Variante des C 63 – und dank seiner Optik auch bullig genug.

Stichworte:

Cabrio

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

 
Zur Startseite