Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ (2016): Vorstellung

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ (2017): Vorstellung

— 30.11.2016

Vollgas mit der Power-E-Klasse

Der neue Mercedes-AMG E 63 zeigt einem Porsche 911 S glatt die Rücklichter.  AUTO BILD ist die Powerlimousine gefahren und hat alle Infos!

➤ Vorstellung: Premiere auf der LA Autoshow, Marktstart im März 2017
➤ Interieur: Kaum Unterschiede zur normalen E-Klasse
➤ Fahren: Der E 63 ist erstaunlich vielseitig
➤ Ausstattung: E 63 S als Edition One im ersten Jahr
➤ Connectivity: Mercedes-AMG entwickelt eigene App
➤ Motoren und Preise: E 63 mit 571 PS und E 63 S mit 612 PS

Vorstellung: Allradantrieb wird immer wichtiger

Video: Mercedes-AMG E 63 S (2017)

Mercedes stärkste E-Klasse

Die Rangfolge in der E-Klasse-Familie stimmt wieder, denn: 2017 wird der Mercedes-AMG E 63 den E 43 als stärkste E-Klasse ablösen. Acht Zylinder (E 63) schlagen sechs Zylinder (E 43). Der E 63 wird in zwei Leistungsstufen mit entweder 571 PS (E 63) oder 612 PS (E 63 S) angeboten. Die Konkurrenz des neuen E 63 ist groß: Audi hat den RS 6 im Angebot, der als "performance" 605 PS leistet. BMW arbeitet bereits mit Hochdruck am neuen M5, der es auf 630 PS bringen soll. Und dann gibt es da noch den Cadillac CTS-V mit 649 PS – für alle, die sich noch mehr von der Masse abheben wollen. Eines hat Daimler schon jetzt der Konkurrenz voraus: Unter all den Highperformern wird es nur den E 63 in zwei Karosserievarianten geben. Den RS 6 führt Audi ausschließlich als Kombi "Avant", BMW und Cadillac bringen M5 und CTS-V nur als Limousine. Einzige Ausnahme ist der eher komfortorientierte Alpina B5, der auch als Touring angeboten wird. Mercedes-AMG gewährt der E 63 Limousine (W 213) zum Marktstart im März 2017 zunächst den Vortritt, das T-Modell (S 213) folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

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Alles Wissenswerte zur Mercedes E-Klasse

Optisch ist die Power-Limousine direkt als AMG zu erkennen: große Lufteinlässe an der Front, um 17 Millimeter ausgestellte Radhäuser und ein üpig dimensionierter Vierrohrauspuff verraten das Topmodell. Die breiteren Kotflügel sind nicht nur optisches Gimmick, sie sind auch zwingend notwendig für die breitere Spur. Die wiederum wird für den serienmäßigen Allradantrieb 4Matic+ benötigt. Ganz offensichtlich wird der Vierradantrieb in dieser Klasse immer wichtiger. Während Audi beim RS 6 von Beginn an auf quattro gesetzt hat, war der Allradantrieb bei Mercedes-AMG bisher optional und bei BMW M gar nicht erhältlich. In der neuesten Generation setzt man in Affalterbach ausschließlich auf den 4Matic+ genannten Antrieb, und aller Voraussicht nach kommt auch der neue BMW M5 mit xDrive auf den Markt.

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Interieur: Kaum Unterschiede zur normalen E-Klasse

Den Innenraum kennen wir zu großen Teilen aus der zivilen E-Klasse. Neu sind das Sportlenkrad, die Sitze und die Carbon-Zierelemente.

Der Innenraum des neuen E-Klasse-Topmodells unterscheidet sich nur in Details von den zivilen Versionen. Wobei dazu gesagt werden muss, dass bereits die aktuelle "zivile" E-Klasse technisch so ziemlich alles zu bieten hat, was Markt und Kundenkonto hergeben. Touchpads im Lenkrad, Smartphone-Integration inklusive Apple CarPlay und Android Auto sowie das sogenannte "Widescreen Cockpit" sind gegen Aufpreis erhältlich. Der E 63 S verfügt beispielsweise serienmäßig über das digitale Cockpit mit den zwei jeweils 12,3 Zoll großen Bildschirmen. Im E 63 ohne S kostet dieses Feature extra. Die AMG-Version bekommt darüber hinaus Zifferblätter im Zielflaggen-Design, ein unten abgeflachtes Sportlenkrad mit AMG-Logo und Sportsitze vorne. Drei Innenraumfarben stehen zur Wahl: Schwarz, Braun oder Macchiato (Beige). Optional erhältlich sind die bekannten AMG Performance-Sitze, die hervorragenden Seitenhalt und ausreichend Komfort versprechen. Im stärkeren E 63 S ist zusätzlich die Instrumententafel mit Leder bezogen. Außerdem kommt das Lenkrad mit 12-Uhr-Markierung, in den Kopfstützen sind AMG-Logos eingelassen. Schnelle Runden auf der Rennstrecke können auch im neuen E 63 per Racetimer gestoppt und gespeichert werden.

Fahren: Der E 63 ist erstaunlich vielseitig

612 PS und 850 Nm Drtehmoment: Das sind Werte, die den E 63 S zur stärksten E-Klasse aller Zeiten machen. Die 100 km/h knackt der E 63 S bereits nach 3,4 Sekunden, was den 1880 Kilogramm schweren Viersitzer zwischen Porsche 911 S (3,9 s) und 911 Turbo (3,0 s) einordnet und klarstellt, wo sich der E 63 S längsdynamisch positioniert. Wie der AMG seine Leistung aus dem Ärmel schüttelt, ist schlicht eindrucksvoll: Schon bei niedrigen Touren setzt der Biturbo jeden Gasbefehl sofort und mit aufreizender Mühelosigkeit in heftigen Vortrieb um. Die neuen Twin-Scroll-Turbolader mit zwei Strömungskanälen für besseren Gaswechsel, schnelleres Ansprechen und niedrigeren Abgasgegendruck sind ganz leise säuselnd zu hören, Verzögerungen beim Ansprechen oder einen spürbaren Hinweis auf die Existenz der Lader gibt es nicht. Untermalt wird jede Volllastabfrage von einem Klang, der zwischen dezenter Zurückhaltung einer E-Klasse und der Erwartung an ein 612 PS-Monster einen guten Mittelweg findet: Je nach Klappenstellung kann der E 63 S zwar auch leise, spielt aber grundsätzlich eine saubere V8-Melodie, die selbst bei geöffneter Klappe im grünen Bereich bleibt.

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ (2016): Vorstellung



Dank vollvariabler Momentenverteilung und Drift-Modus lässt sich der neue E 63 S trotz Allrad herrlich driften. 

Für beste Traktion sorgt der mit Magna entwickelte Allradantrieb 4Matic+, der durch seine vollvariable Momentenverteilung ein kleines Gimmick bereithält: Im Race-Programm kann bei deaktivertem ESP der Drift-Modus aktiviert werden, der die gesamte Kraft über die elektromechanisch geregelte Kupplung ausschließlich an die Hinterachse überträgt. Dann ist der E 63 S als reiner Hecktriebler unterwegs und einfacher zum Drift zu bewegen als ein Allradler. Im Race-Modus werden eine Reihe von Anpassungen bei Motor, Getriebe, Allradantrieb, Lenkung, Fahrwerk, dem elektronisch geregelten Hinterachs-Sperrdifferenzial und in der ESP-Abstimmung vorgenommen. Der V8 knurrt auch etwas markiger, und der Motor hängt sehr spitz am Gas. Schaltzeiten und -gefühl der angepassten Neungang-Automatik mit nasser Anfahrkupplung lassen kein Doppelkupplungsgetriebe vermissen. Auf der Rennstrecke ist der 1,9-Tonner agil und feinfühlig unterwegs, aber auch auf schlechten Straßen bügelt das neu konstruierte Sportfahrwerk die gröbsten Stöße geschmeidiger aus als der noch leicht hölzern wirkende Vorgänger. Auch die im Comfort-Fahrwerksmodus weiche Anbindung der serienmäßigen dynamischen Motorlager spielt hier eine ausgleichende Rolle. 

Ausstattung: E 63 S als Edition One im ersten Jahr

Anders als der Vorgänger wird der neue Mercedes-AMG E 63 immer mit dem neu entwickelten Allradantrieb 4Matic+ bestückt. Dank der vollvariablen Momentenverteilung soll stufenloses Wechseln zwischen Hinterrad- und Allradantrieb möglich sein, verspricht Mercedes-AMG. Exklusiv für den E 63 S gibt es den Drift Mode, bei dem nur noch die Hinterräder angetrieben werden. Die Launch-Control, bei Mercedes-AMG "Race Start" genannt, wurde für den E 63 überarbeitet. Das Feature soll jetzt einfacher zu bedienen sein, ellenlanges Suchen in Untermenüs soll der Vergangenheit angehören. Stattdessen einfach in den Modi Sport, Sport+ oder Race den linken Fuß aufs Bremspedal setzen, den rechten auf Vollgas – und Abflug. Ebenfalls ab Werk an Bord ist das neue AMG Sportfahrwerk, das auf der Luftfederung Air Body Control basiert. Kleiner Unterschied zwischen E 63 und E 63 S: Der "S" bekommt ein elektronisches Sperrdifferenzial, während der E 63 über ein mechanisches Sperrdifferenzial verfügt. Ebenfalls nur für die S-Version gibt es die dynamischen Motorlager, die laut Mercedes-AMG für eine direktere Rückmeldung der Lenkung sorgen sollen.

Große Lufteinlässe an der Front, neu designte 20-Zöller und eine optionale Keramikbremse kennzeichnen das Topmodell.

Ordentliche Verzögerung sollen 360 Millimeter (E 63) bzw. 390 Millimeter (E 63 S) große Bremsscheiben an der Vorderachse garantieren. Gegen Aufpreis gibt es eine Keramikbremse. Während der E 63 ab Werk mit 19-Zoll-Felgen ausgeliefert wird, rollt der E 63 S serienmäßig auf 20-Zöllern. Optional gibt es ein neu designtes Schmiederad in Zentralverschluss-Optik. Wer seinen E 63 weiter individualisieren möchte, bekommt über das AMG Performance Studio das Night-Paket mit geschwärzten Anbauteilen oder zwei verschiedene Carbon-Pakete für innen und außen. Alternativ können Kunden auch zum E 63 S Edition One greifen. Wie wir es schon von anderen AMG-Modellen kennen, beispielsweise vom C 63, gibt es auch den E 63 S im ersten Verkaufsjahr als "Edition One" mit verbesserter Ausstattung. Optische Unterschiede: mattschwarzer Lack, Streifen auf den Seitenschwellern, Night-Paket und mattschwarze 20-Zöller. Im Innenraum dominieren die Farben Schwarz und Gelb. Die meisten Extras, wie Keramikbremse, Sperrdifferenzial oder Carbon-Anbauteile, bietet auch die Konkurrenz von Audi und BMW an. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Edition One, die es in dieser Form nur bei Mercedes-AMG gibt. Die Ingolstädter kontern beim RS 6 dafür mit einer erstarkten "performance"-Version (605 statt 560 PS). Auch BMW bieten den M5 als "Competition" mit 575 statt 560 PS an.

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Connectivity: Mercedes-AMG entwickelt eigene App

Der E 63 übernimmt alle Connectivity-Funktionen aus der normalen Mercedes E-Klasse. Dazu gehören natürlich das Widescreen-Cockpit mit zwei jeweils 12,3 Zoll großen Displays (Serie im E 63 S) und die Touchpads im Lenkrad, über die sich verschiedene Funktionen wie auf einem Smartphone-Touchscreen bedienen lassen. Die Touchknöpfe steuern alle Funktionen des Infotainments. Sitzklimatisierung einstellen, Radio und Medien bedienen oder auf das neu gestaltete Navi mit einem mittig angeordneten Hauptmenü zugreifen: Alles funktioniert reibungslos und erklärt sich intuitiver als das Comand-System mit dem Dreh-Drück-Steller. Apple CarPlay, Android Auto und die Funktionen von "Mercedes me connect" sind ebenso verfügbar. Ebenfalls an Bord ist der in der normalen E-Klasse eingeführte Concierge-Service, bei dem es sich um ein mobiles Callcenter handelt, das bei sämtlichen Fragen rund um die Route oder das Fahrzeug hilft. Das System kennen wir in sehr ähnlicher Form übirgens schon von Opel, heißt dort Onstar. Exklusiv für die AMG-Version wurde eine App entwickelt. Mit AMG Track Pace lässt sich die Linienwahl und somit die Fahrweise auf der Rennstrecke analysieren und verbessern. Außerdem lassen sich Zeiten direkt über Facebook oder Youtube teilen. Mittels Comand Online werden die relevanten Daten wie Geschwindigkeit, Gang, Zeit und Temperatur direkt von der App in das Infotainmentsystem übertragen. Außerdem kann die Track Pace App mit GoPros gekoppelt werden, sodass die schnellsten Runden mitsamt aller wichtigen Telemetrie-Daten als Video gespeichert werden können. Erhältlich ist die App für iOS- und Android-Nutzer. Etwas Vergleichbares such man bei der Konkurrenz aktuell vergeblich.

Auch die Assistenzsysteme übernimmt der E 63 von der E-Klasse. So ist auch das Topmodell auf Wunsch teilautonom unterwegs. Kleiner Auszug aus dem Repertoire der E-Klasse: Spur, Abstand und Geschwindigkeit halten – Ehrensache. Hände vom Lenkrad? Kein Problem. Nach ein paar Sekunden mahnt ein Piep-Ton dazu, das Lenkrad besser wieder festzuhalten, auch wenn das nicht nötig wäre. Das System funktioniert auch in Baustellen und sogar in der Baustellenausfahrt.

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Motoren und Preise: So stark wie die ersten 65er-Modelle von AMG

Im Mercedes-AMG E 63 S arbeitet die höchste Leistungsstufe des Vierliter-V8-Biturbo. Zumindest vorerst.

Im neuen E 63 läuft der bekannte Vierliter-V8-Biturbo zur Höchstform auf. Bisher bringt es die stärkste Ausbaustufe im AMG GT R auf 585 PS. Im E 63 S knackt das Triebwerk die 600-PS-Marke. Um genau zu sein, stehen 612 PS zur Verfügung. Das ist genau so viel wie einst die ersten 65er-Modelle von AMG aus einem Sechsliter-V12-Biturbo geholt haben. Für die Mehrleistung verantwortlich sind neue Kolben, verbesserte Ansaugung, ein überarbeiteter Ladeluftkühler sowie eine geänderte Motorsoftware. Ebenfalls im Angebot ist der E 63 in einer etwas schwächeren Leistungsstufe mit 571 PS. Beide Modelle sind ausschließlich mit dem neuen Allradantrieb 4Matic+ erhältlich. Die Kraftübertragung übernimmt in beiden Fällen das neue Neungang-Sportgetriebe AMG Speedshift, das über eine nasse Anfahrkupplung verfügt. Beim E 63 setzt Mercedes-AMG zudem erstmals bei einem Turbomotor die Zylinderabschaltung ein. Das soll nur im Comfort-Modus und völlig unbemerkt geschehen, verspricht Mercedes-AMG. Zu den Preisen des neuen E 63 schweigt Mercedes-AMG bisher. AUTO BILD geht davon aus, dass die Topversion E 63 S die 120.000-Euro-Marke knackt. Schon der 585 PS starke Vorgänger stand mit 118.405 Euro in der Preisliste. Ein Audi RS 6 performance beginnt bei 117.000 Euro und ein BMW M5 Competition (575 PS) kostet knapp 113.000 Euro.

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Technische Daten: 571 PS oder 612 PS

Mercedes-AMG E 63 4Matic+ • Motor: Vierliter-V8-Biturbo • Leistung: 420 kW (571 PS) • max. Drehmoment: 750 Nm bei 2500 bis 5000 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 3,5 s • Topspeed: 250 km/h (300 km/h mit AMG Driver's Package).

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ • Motor: Vierliter-V8-Biturbo • Leistung: 450 kW (612 PS) • max. Drehmoment 850 Nm bei 2500 bis 4500 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 3,4 s • Topspeed: 250 km/h (300 km/h mit AMG Driver's Package).

Gebrauchtwagen: E 63 gibt es ab gut 30.000 Euro

Die E-Klasse der Baureihe 212 kam 2009 als E 63 auf den Markt. Die Auswahl an gebrauchten E 63 ist relativ überschaubar. Angeboten werden Limousine und T-Modell mit zwei verschiedenen Motorisierungen und drei Leistungsstufen. Nicht mal zwei Jahre lang (August 2009 bis April 2011) wurde der E 63 mit dem jetzt schon legendären 6,2-Liter-Saugmotor produziert. Die Leistung: 525 PS. Der Verbrauch: riesig! Dafür gilt der Motor als solide. Die günstigsten Exemplare stehen ab gut 30.000 Euro beim Händler, sechsstellige Laufleistungen sind in diesen Preisregionen die Regel. Ab April 2011 wurde der 6,2-Liter-V8 durch einen 5,5-Liter-V8-Biturbo mit anfangs ebenfalls 525 PS und später 557 PS ersetzt. Die Limousinen und T-Modelle stehen ab gut 40.000 Euro beim Händler. Anfang 2013 gab es ein Facelift für die Mercedes-Benz E-Klasse, von dem auch der E 63 proftiert hat. Auch das Topmodell bekam neue Schürzen, Scheinwerfer und Rückleuchten verpasst.

Der direkte Vorgänger. Mit dem Facelift der Baureihe 212 bekam der E 63 das "S"-Kürzel und optional auch Allradantrieb verpasst. 

Seit Juni 2013 leistet der V8-Biturbo als E 63 S 585 PS. Estmals gab es auch den 4matic genannten Allradantrieb für den E 63 (557 PS) und E 63 S (585 PS). Online beginnen die günstigsten Facelift E 63 bei knapp 53.000 Euro, auch hier sind die Laufleistungen hoch. Wichtig: Nicht alle 2013er-Modelle sind auch wirklich Facelift-Modelle, da die Modellpflege erst im Juni 2013 auf den Markt kam. Gut erhaltene E 63 mit Laufleistungen zwischen 40.000 und 70.000 Kilometern kosten rund 62.000 Euro. Das Angebot an Limousinen und T-Modellen ist relativ ausgeglichen, die Ausstattungen sind meist üppig. Keramikbremsen sind allerdings ein eher seltenes, weil teures, Extra. Wie bei den meisten AMG-Modellen, gilt auch beim E 63. Nicht vom vermeintlich günstigen Preis locken lassen. Lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen und ein scheckheftgepflegtes Exemplar kaufen. Der Unterhalt ist beim E 63 sehr teuer: Benzin, Versicherung und Ersatzteile können schnell ein Vermögen kosten.

Mercedes-AMG: Gebrauchte für unter 10.000 Euro

Autor: Jan Götze

Stichworte:

Sportlimousine

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