Mercedes-AMG GLC 63 (2017): Test

Mercedes-AMG GLC 63 (2017): Test

Mercedes-AMG GLC 63 (2017): Preis, Marktstart, Test

— 05.04.2017

V8-Power für den GLC

Mercedes-AMG bringt den GLC 63 mit V8-Biturbo und bis zu 510 PS. Das Midsize-SUV kommt in vier Versionen. AUTO BILD hat alle Infos!

Vorstellung: Vier Versionen zum Marktstart
Interieur: Sportsitze für das Topmodell (UPDATE!)
Ausstattung: GLC 63 Edition 1 zur Einführung
Motor: V8-Biturbo im Midsize-SUV
Technische Daten: 0-100 km/h so schnell wie ein AMG GT

Vorstellung: Vier Versionen zum Marktstart

Das ist das Topmodell des Mercedes-Benz GLC! Mit dem 63er-Zusatz wird erstmals ein V8 im Mercedes GLC zum Einsatz kommen. Aktuell ist noch der Mercedes-AMG GLC 43 mit Dreiliter-V6 und 367 PS das Topmodell des GLK-Nachfolgers. GLC 63 und GLC 63 Coupé werden natürlich standesgemäß vom bekannten Vierliter-V8-Biturbo befeuert. Genau wie den C 63 wird es auch den GLC 63 in zwei Leistungsstufen mit 476 PS oder 510 PS geben. Die direkte Konkurrenz von BMW und Audi bietet aktuell noch keine vergleichbaren Performance-Versionen von X3 und Q5 an. Damit der GLC 63 auch optisch direkt als Topmodell zu erkennen ist, spendiert Mercedes-AMG dem SUV den bekannten Panamericana-Kühlegrill, der bisher den GT-Versionen vorbehalten war. Zusätzlich werden die Radhäuser verbreitert, um Platz für die massiven Bremsen und großen Räder zu schaffen. Die Seitenschweller werden beim AMG-Modell tiefergezogen und am Heck verraten eckige Endrohre plus eine Abrisskante auf dem Dach (SUV)/Heckdeckel (Coupé) den GLC 63. Die S-Variante ist an mattsilbernen Details erkennbar. Insgesamt bringt Mercedes-AMG vier Versionen auf den Markt:

GLC 63 (476 PS)
GLC 63 S (510 PS)
GLC 63 Coupé (476 PS)
GLC 63 S Coupé (510 PS)


Bestellbar ist das Topmodell ab Juni 2017, die Auslieferungen beginnen im September 2017.
Der Mercedes-AMG GLC 63 wird auf der NYIAS 2017 (14. bis 23. April) präsentiert.

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Interieur: Ganz viel C 63 und ein bekanntes Farbschema

Das Cockpit entspricht weitestgehend dem des normalen GLC. Sportsitze, Alcantara-Lenkrad und Carbon-Einlagen kennzeichnen den GLC 63.

Erster Eindruck: Das neue V8-Sport-SUV orientiert sich nicht nur leistungstechnisch am bekannten C 63. Was gut ist, denn der C-AMG sieht drinnen bekanntermaßen nicht nur schick aus, sondern ist auch ergonomisch auf sehr gutem Niveau. Wenn dann auch noch – wie in unserem Fotofahrzeug, einem GLC 63 S Coupé Edition 1 – die Performance-Sitze und das Alcantara-Lenkrad an Bord sind, will man eigentlich nur die Nadeln von Tacho und Drehzahlmesser über die rothinterlegten Zahlen tanzen lassen. Die traditionell aufs erste Verkaufsjahr limitierte Sonderserie "Edition 1" verwöhnt den Fahrer mit zurückhaltenden Details wie der Plakette im Lenkrad oder auffälligen gelben Kontrastnähten. Die sind vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber blitzblank verarbeitet und nehmen das mattgrau-gelbe Farbschema des Exterieurs auf – wie beim C 63 Coupé Edition 1.

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Ausstattung: Allrad und Klappenauspuff sind Serie

Bei allen Varianten des GLC 63 ist der im E 63 eingeführte Allradantrieb 4Matic+ serienmäßig an Bord. Dabei wird die Hinterachse permanent angetrieben, während die Vorderachse je nach Bedarf unterstützt. Auch die vier Fahrprogramme "Comfort", "Sport", "Sport Plus" und "Individual" gibt es ohne Extra-Zahlung für den GLC 63. Die S-Version verfügt zusätzlich über den fünften Fahrmodus "Race". Für ordentlich V8-Sound stattet Mercedes-AMG das SUV ab Werk mit einem Klappenauspuff aus. Wem das noch nicht reicht, der ordert die Performance-Abgasanlage.

Die auffällige Edition 1 dürfte als GLC 63 S Coupé locker die 100.000 Euro-Marke knacken.

Ganz neu im GLC 63 ist das AMG-Fahrwerk auf Basis der Luftfederung. An der Vorderachse wird eine Vierlenker-Konstruktion verbaut, während die Hinterachse vom neuen E 63 übernommen und angepasst wurde. Vom C 63 und C 63 S sind die Sperrdifferenziale bekannt. Der GLC 63 wird mit einem mechanischen Hinterachssperrdifferenzial ausgestattet und das S-Modell wird mit einem elektronischen Hinterachssperrdifferenzial ausgeliefert. Die Lenkung ist elektromechanisch und die Bremsscheiben messen rundum 390 Millimeter. Die Connectivity rührt Mercedes-AMG nicht an.

Motor: V8-Biturbo im Midsize-SUV

Der Vierliter-V8-Biturbo ist die Allzweckwaffe aus Affalterbach und leistet im GLC 63 maximal 510 PS.

Wie die namensgebende C-Klasse setzt auch der GLC als AMG-Version auf den Vierliter-V8-Biturbo. Die Affalterbacher-Allzweckwaffe leistet unveränderte 476 PS und 650 Nm im GLC 63 und 510 PS und 700 Nm im GLC 63 S. Die Leistungswerte stimmen eins zu eins mit denen des C 63 und C 63 S überein. Beim Getriebe bedient sich Mercedes-AMG beim Limousinen-Bruder E 63, von dem das Speedshift MCT Neungang-Getriebe übernommen wird. In Verbindung mit dem Allradantrieb 4Matic+ soll der GLC 63 S in rekordverdächtigen 3,8 Sekunden auf 100 km/h sprinten und ist somit über eine Sekunde schneller als der GLC 43, der 4,9 Sekunden benötigt. Gleichzeitig ist der GLC 63 mit einer Sprintzeit von 4,0 Sekunden exakt so schnell wie der gleich starke Sportwagen AMG GT.

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Technische Daten: 0-100 km/h so schnell wie ein AMG GT

Mercedes-AMG GLC 63 • Motor: V8-Biturbo • Hubraum: 3982 ccm • Leistung: 350 kW (476 PS) bei 5500 bis 6250 U/min • max. Drehmoment: 650 Nm bei 1750 bis 4500 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 4,0 s • Topspeed: 250 km/h (elektronisch begrenzt) • Gewicht: 1925 kg • Verbrauch: 10,3 - 10,7 l/100 km. Preis: ab rund 90.000 Euro

Mercedes-AMG GLC 63 S • Motor: V8-Biturbo • Hubraum: 3982 ccm • Leistung: 375 kW (510 PS) bei 5500 bis 6250 U/min • max. Drehmoment: 700 Nm bei 1750 bis 4500 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 3,8 s • Topspeed: 250 km/h (elektronisch begrenzt) • Gewicht: 1935 kg (Leergewicht inkl. Fahrer) • Verbrauch: 10,7 l/100 km.

Mercedes-AMG GLC 63 (2017): Test

Autoren: Jan Götze, Peter R. Fischer

Stichworte:

Mittelklasse-SUV SUV

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