Mercedes-AMG GLE 63S: Sitzprobe

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Mercedes-AMG GLE 63S (NY 2015): Sitzprobe

— 01.04.2015

Erstes Treffen mit dem Power-GLE

Zum Facelift der M-Klasse bekommt das AMG-Topmodell die umfassendste Überarbeitung. Was außer dem Namen am GLE 63 AMG neu ist, zeigt die Sitzprobe.

Video: Mercedes GLE auf der NYIAS 2015

Mercedes enthüllt das Facelift vom ML

Der ML 63 AMG ist tot. Es lebe der Mercedes-AMG GLE 63! So wird das Topmodell der ehemaligen M-Klasse ab sofort heißen. Das Power-SUV hat im Rahmen des Facelifts die umfassendste Überarbeitung bekommen. Bullig, breit und selbstbewusst steht der GLE 63 auf dem Messestand, guckt grimmig durch seine neuen Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Die Leuchten ziehen sich tief in die jetzt viel breiteren Kotflügel.
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Unter der Motorhaube mit den zwei Powerdomes stecken ein 5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit 557 oder 585 PS (beim 63S). Doch eigentlich reicht schon ein Blick auf den aggressiven Kühlergrill mit Doppellamelle in Silberchrom, dem integrierten AMG Schriftzug und den zwei gigantischen seitlichen Lufteinlässen, um zu wissen: Dieses SUV ist auf der Überholspur zuhause.

Mercedes GLE (ML) Facelift: Vorstellung/Preis

Fahrwerk wurde komplett überarbeitet

Zwei verchromte Doppelendrohre und der schwarze Diffusor geben der AMG-Version mehr Kick.

Unter den weit ausgestellten Radhäusern befinden sich Reifen in der Dimension 265/45 R 20 auf titangrauen AMG-Leichtmetallfelgen. Optional sind die Räder in der Größe 295/35 R 21 zu haben. Das Fahrwerk wurde komplett überarbeitet. Ein alter Vertrauter ist die schräge C-Säule, ein fester Bestandteil seit Einführung der M-Klasse im Jahr 1997. Am Heck geben die neuen Leuchten dem SUV gefühlt ein paar Zentimeter mehr an Breite. Dazu passt der Diffusoreinsatz in der Heckschürze mit schwarzer Zierleiste und den zwei integrierten verchromten Doppelendrohren. Von Mercedes unberührt blieb der Kofferraum, der nach wie vor ein Fassungsvermögen von 690 bis zu 2010 Litern bieten sollte. Auch das Platzangebot im Fond hat sich nicht geändert. Hier passen immer noch große Leute bequem rein, stoßen mit Knien und Kopf nicht an.

Großes Kino im Cockpit

Im Cockpit fällt sofort das größere Display auf, das teilintegriert auf der Instrumententafel steht. In der Top-Variante steckt nicht der serienmäßige Siebenzöller, sondern das 20,3 cm (8 Zoll) große Display mit dem COMAND Online der neuesten Generation. Der Controller mit Touchpad befindet sich in der Mittelkonsole. Rechts daneben fährt auf leichten Druck der Drehschalter für die Fahrmodi Individuell, Sport, Komfort und Unterstützung bei Glätte heraus. Alle Modi werden nach Betätigung im großen zentralen Bildschirm angezeigt.

Fahrmodi sind natürlich nix Neues in teureren Autos – Mercedes hat sie im neuen GLE aber auch hübsch animiert. Gesehen auf der New York Auto Show.#mbcars #mercedes #gle #facelift #autobild

Posted by AUTO BILD on Mittwoch, 1. April 2015
Das gefällt uns besser als die unspektakulären Kürzel C, S oder E im Kombiinstrument. Beim AMG ist zusätzlich die Fahreinstellung Sport+ verfügbar, die es richtig krachen lassen soll. Außerdem hat der Allradantrieb des 63 und 63S ein eigenständiges Verteilergetriebe, das das Motormoment im Verhältnis 40:60 (statt 50:50) verteilt.

New York 2015: Messerundgang

Nissan Maxima
Blitzsauber verarbeitet

Sauber verarbeitetes Cockpit. Neu ist das Acht-Zoll-Display, das auf dem Armaturenträger thront.

Die Sportsitze in perforiertem Nappaleder sitzen wie eine zweite Haut und bieten guten Seitenhalt – das war aber auch schon vor dem Facelift so. Zierteile aus Aluminium auf der Instrumententafel mit Kunstlederbezug und Carbon-Applikationen werten den Innenraum für ein AMG-Modell angemessen auf. Die silbernen Schaltpaddles mit "Up"- und "Down"-Schriftzügen sind zum Glück nicht wie bei manchem Konkurrenten aus Plastik, sondern aus Aluminium. Hinter dem griffigen abgeflachten Performance-Lenkrad im 3-Speichen-Design liefern zwei Rundinstrumente und das zentrale, 11,4 cm (4,4 Zoll) Multifunktionsdisplay alle wichtigen Fahr-Infos. AMG-typisch sind die Ziffernblätter in Carbon-Optik mit 320-km/h-Tachoskala, AMG-Schriftzug und roten Zeigern sowie das Hauptmenü inklusive Racetimer, manueller Ganganzeige und AMG Start-up-Bildschirm.

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Im September 2015 wird der Mercedes-AMG GLE 63 bei den Händlern stehen und dann mit ungefähr 112.000 Euro leicht über dem Vorgänger und knapp unterhalb des Mercedes-AMG GLE 63 Coupé starten.
Robin Hornig

Fazit

Frisches Gesicht und modernes Cockpit – der GLE kann sich sehen lassen! Mit dem Facelift durfte sich Mercedes aber auch keine Minute länger Zeit lassen. Zu groß war die Lücke zwischen GLE Coupé und der M-Klasse. So stellt sich jetzt nur eine Frage: GLE 63S oder GLE 63S Coupé?

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SUV

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