Mercedes-AMG GT C Coupé (2017): Vorstellung

Mercedes-AMG GT C Edition 50 (2017): Vorstellung

— 11.01.2017

Da fehlt nicht viel zum GT R

AMG wird 50 und feiert sich mit einer Sonderedition: Der 557 PS starke AMG GT C Edition 50 schließt die Lücke zwischen GT S und GT R. Alle Infos!

Vorstellung: Alles schwarz beim Sondermodell
Interieur: Erste Sitzprobe im AMG GT C (Update!)
Ausstattung: Umfangreiche Serienpaket fürs GT C Coupé
Connectivity: AMG Track Pace App für das iPhone
Motoren: Nur 28 PS weniger als der AMG GT R
Technische Daten und Preise: GT C fast so schnell wie der GT R

Gebrauchtwagen: Kein direkter Vorgänger des AMG GT C

Vorstellung: Alles schwarz beim Sondermodell

AMG GT, GT S, GT C Coupé und Roadster, GT R, GT3, GT4: Mercedes-AMG holt alles aus der GT-Modellfamilie raus. Mit dem AMG GT C füllt Mercedes jetzt die Lücke zwischen AMG GT S und dem Hardcore-Sportler AMG GT R – leistungstechnisch und optisch. Denn neben dem neuen Panamericana-Grill, den jetzt auch die Basisvariante des GT in den Wind streckt, hat der GT C die um 57 Millimeter verbreiterten Hüften des R-Modells und dessen Heckschürze. Zur Feier des 50-jährigen Firmenjubiläums legt AMG den GT C zum Debüt als Sondermodell "Edition 50" auf, das es nur in zwei Farben geben wird: Graphitgrau und Kaschmirweiß. Schwarze Details und Zierteile bilden das Kontrastprogramm: Die Streben im Grill, die Finnen in den seitlichen Luftauslässen, der Zierstab am Diffusor, die Auspuffblenden – alles schwarz. Und auch die Felgen machen mit bei der Schwarzmalerei.

Messepremiere ist auf der NAIAS in Detroit (8. bis 22. Januar 2017)

Detroit Auto Show (NAIAS) 2017: Highlights

Interieur: Erste Sitzprobe im AMG GT C

Eine Alcantara-Lenkrad und die Plakette "Edition 50" gibt es serienmäßig für das Sondermodell.

Der Innenraum des GT C Edition 50 könnte aus dem Lehrbuch für Sondermodell-Gestaltung stammen. Im Grunde unterscheidet sich die Inneneinrichtung nur durch ihre Farbzusammenstellung von den anderen GT-Modellen – im Fall des GT C Edition 50 hauptsächlich Schwarz und Silber. Dazu kommen die entsprechenden Logos. Der Lenkradkranz ist mit griffigem, Alcantara-artigem Stoff bezogen. Außerdem weist ein kleines Logo auf die Sonderserie hin – das dürften die Besitzer dann aber doch eher im Stand bewundern, schließlich erfordert gerade ein 557 PS starker Sportler besonders viel Konzentration beim Fahren. Dabei unterstützen ihn die gut konturierten Sportsitze, die im GT C mit silbrigen Sitzflächen versehen sind und damit hervorragend zu den Gurten passen – die sind nämlich auch silber.

Mercedes-AMG GT / GT S Facelift (2017): Vorstellung

Ausstattung: Umfangreiche Serienausstattung für das GT C Coupé

Zur Auflage des GT C Edition 50 macht AMG keine Angaben, wahrscheinlich wird es eine zeitliche Limitierung wie bei Edition One Modellen geben.

Das Sondermodell AMG GT C Edition 50 bekommt ab Werk jede Menge Extras. So ist das AMG Ride Control Fahrwerk im GT C adaptiv einstellbar, die vom GT R bekannte und für den GT S optionale aktive Hinterachslenkung ist beim Edition 50 serienmäßig verbaut. Auch das Hinterachs-Sperrdifferenzial und das AMG Night-Paket Interieur sind ohne Aufpreis für den AMG GT C Edition 50 zu haben. Exklusiv für das Sondermodell gibt es Seitenschwellereinsätze in Carbon – allerdings nur im Rahmen des "AMG Carbon Paket Exterieur".

Connectivity: AMG Track Pace App für das iPhone

Die optionale Track Pace App ist auch für das Sondermodell GT C Edition 50 erhältlich. Mit der App zieht sich das iPhone in Echtzeit Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Gang, Lenkwinkel, Zeit, Position und Beschleunigung, sodass die Daten später geteilt werden können. Zusätzlich kann die Kamera des iPhone filmen und Telemetriedaten in die Filmaufnahme einblenden.

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Mercedes-AMG GT4 Illustration

Motoren: Nur 28 PS weniger als der AMG GT R

Die achtendige AMG-Allzweckwaffe, der 4,0-Liter-Biturbo-V8, leistet im GT C 557 PS und stemmt 680 Nm maximales Drehmoment. Das sind 35 PS mehr als der 522 PS starke GT S ab sofort leistet – und nur 28 PS weniger als das 585 PS starke Topmodell GT R aus dem V8-Biturbo quetscht. Die Fahrleistungen sind entsprechend mächtig: Der 1700 Kilogramm (mit Fahrer) schwere GT C flitzt mit bis zu 317 km/h über die Bahn. Im günstigsten Fall soll der AMG den Fahrer in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 drücken.

Mercedes-AMG GT C Roadster (2017): Vorstellung

Technische Daten und Preise: GT C fast so schnell wie der GT R

Mercedes-AMG GT C • Motor: V8-Biturbo • Hubraum: 3982 ccm • Leistung: 410 kW (557 PS) bei 5750 bis 6750 U/min • max. Drehmoment: 680 Nm bei 1900 bis 5750 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 3,7 s • Topspeed: 317 km/h • Gewicht: 1700 kg (Leergewicht inkl. Fahrer) • Verbrauch: 11,4 l/100 km.

Mercedes-AMG GT C Roadster • Motor: V8-Biturbo • Hubraum: 3982 ccm • Leistung: 410 kW (557 PS) bei 5750 bis 6750 U/min • max. Drehmoment: 680 Nm bei 1900 bis 5750 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 3,7 s • Topspeed: 316 km/h • Gewicht: 1735 kg (Leergewicht inkl. Fahrer) • Verbrauch: 11,4 l/100 km • Preis: 160.650 Euro.

Mercedes-AMG GT R • Motor: V8-Biturbo • Hubraum: 3982 ccm • Leistung: 430 kW (585 PS) bei 6250 U/min • max. Drehmoment: 700 Nm bei 1900 bis 5500 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 3,6 s • Topspeed: 318 km/h • Gewicht: 1630 kg (Leergewicht inkl. Fahrer) • Verbrauch: 11,4 l/100 km • Preis: 165.410 Euro.

Der Mercedes-AMG GT C Roadster leistet genau wie das Coupé 557 PS und kostet ab 160.650 Euro.

Wann genau der GT C zu den Händlern rollt, verrät Mercedes-AMG noch nicht. Wahrscheinlich ist, dass das AMG GT C Coupé noch im ersten Quartal 2017 auf den Markt kommt. Den Preis gibt es ebenfalls noch nicht, AUTO BILD rechnet mit etwas mehr als 150.000 Euro. Damit wäre das GT C Coupé rund 15.000 Euro günstiger als der GT R und 15.000 Euro teurer als der schwächere GT S.

Mercedes-AMG GT C Coupé (2017): Vorstellung

Gebrauchtwagen: Kein direkter Vorgänger des AMG GT C

Da das Mercedes-AMG GT C Coupé in dieser Form keinen direkten Vorgänger hat, beziehen wir uns bei den Gebrauchtwagen auf den 2014 vorgestellten AMG GT. Das Angebot an gebrauchten AMG GT und GT S ist üppig. Der bisher 462 PS starke GT beginnt als Gebrauchter bei gut 90.000 Euro. Die meisten Modelle haben geringe Laufleistungen und stehen beim Mercedes-Vertragshändler. Für knapp unter 100.000 Euro gibt es 2015er AMG GT mit jungfräulichen Kilometerständen und sehr guter Ausstattung wie Magno-Lackierung Keramikbremse. Der 510 PS starke GT S ist im Basis-Neupreis knapp 20.000 Euro teurer, diese Preisdifferenz passt auch bei den Gebrauchtwagen.

Gebrauchte AMG GT mit 462 PS gibt es ab rund 90.000 Euro vom Mercedes-Vertragshändler.

Ab etwa 105.000 Euro gibt es gebrauchte AMG GT S, die Laufleistungen sind bei diesem Preis jedoch eher hoch. Lieber ein paar Tausend Euro mehr investieren und einen vernünftig ausgestatteten GT S mit gut 20.000 Kilometer auf der Uhr für 113.000 Euro nehmen. AUTO BILD-Tipp: den Aufpreis sparen und auf das "S" verzichten. Der AMG GT bietet fast die gleichen Fahrleistungen wie der GT S, kostet aber auch gebraucht zwischen 15.000 Euro und 20.000 Euro weniger. Probleme sind beim noch jungen AMG GT selten, dennoch beschweren sich einige Besitzer über schwächelnde Getriebe, die zum Teil mit der Serienleistung überfordert sind. Auf Mehrleistung vom Tuner können die Schaltboxen besonders allergisch reagieren.

Mercedes-AMG GT C Coupé (2017): Vorstellung

Autoren: Jan Götze, Peter R. Fischer

Stichworte:

Sondermodell Sportwagen

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