Mercedes-AMG GT R (2016): Mitfahrt

Mercedes-AMG GT R (2016) im Test: Mitfahrt

— 01.07.2016

Mit Hamilton im AMG GT R

585 PS, 700 Nm Drehmoment und ein F1-Weltmeister: Lewis Hamilton drehte eine Runde im extremen Mercedes-AMG GT R. AUTO BILD war dabei!

Geduld ist gefragt. Bevor AUTO BILD den neuen Mercedes-AMG GT R hautnah erleben darf, heißt es: Warten! Denn als Chauffeur für den GT R konnten wir Lewis Hamilton gewinnen. Eine Runde mit dem Formel-1-Weltmeister in der extremsten Kiste von Mercedes, viel mehr geht nicht.
Auf einen Blick: Das ist der AMG GT R

Video: Mercedes AMG GT R (2016)

Hamilton als AMG Taxifahrer!

Aber wie sie so sind, die Stars, warten wir auf Hamilton. Zeit, um sich den GT R einmal genau anzuschauen. Vor uns steht nicht nur die Top-Version des GT, sondern im Grunde ein neues Auto. Noch nie hat AMG so viel Rennsport-Technik in einen für öffentliche Straßen zugelassenen Wagen gesteckt wie beim GT R. Optisch stimmt das auf jeden Fall: Der Panamericana-Grill stammt vom GT3-Renner, der verstellbare Flügel am Heck auch. Und dazwischen haben sie den GT R mit breiten Backen mächtig aufgeblasen. Macht unterm Strich Proportionen, die einem Ferrari oder Lamborghini in nichts nachstehen.

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Hamilton lässt es krachen

Der Mercedes-AMG GT R gehört zu den Stars des Festival of Speed im britischen Goodwood.

Genug der Theorie, Hamilton ist da. Und er hat es eilig, mit uns eine schnelle Runde zu drehen. Nimmt Platz, stellt sich den Sitz ein, drückt den rot pulsierenden Startknopf. Und plötzlich steht meine Welt Kopf! Was da an Sound aus dem Auspuff röhrt, kann keine Straßenverkehrsbehörde der Welt tatsächlich genehmigt haben. Laut, rotzig, fast schon obszön bollert der V8 vor sich hin. Hamilton stellt mit dem neuen Drehknopf unterhalb der Lüftungsdüsen das ESP auf "off", legt mit der rechten Schaltwippe den ersten Gang ein – und ballert auf die Strecke. Um es kurz zu machen: Ein derartiger Trip, der gelingt dir wohl nicht mal auf LSD. Das grüne Biest krakeelt sich Richtung erste Kurve, der martialische Sound wird nur kurz unterbrochen von den heftigen Schaltschlägen des Doppelkupplungsgetriebes.

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Hamilton fährt privat Pagani und McLaren

Der Mann muss es wissen! Hamilton erklärt Redakteur Voswinkel die Aerodynamik-Kniffe des GT R.

Hart anbremsen – und schon steht er quer, der GT R. Für Hamilton eine der leichtesten Übungen. Während er verschmitzt grinst, weicht dem Redakteur auf dem Beifahrersitz so langsam die Farbe aus dem Gesicht. Und Hamilton scheint echt Spaß zu haben. Zwei Runden sind vereinbart. An deren Ende fragt er: "Want one more?" Was für eine Frage. Was er vom Auto hält? Eine Menge. "Ich habe tatsächlich noch keinen Sportwagen gefahren, der so dicht am Rennsport ist wie der AMG", sagt Hamilton. Das war wohl ein ernst gemeintes Kompliment, denn privat fährt er Pagani und McLaren P1. Vor allem die erstmals bei Mercedes eingesetzte Allradlenkung hat es ihm angetan: "Der GT R wirkt viel kompakter als er tatsächlich ist." Am Ende steigt ein sichtlich amüsierter Lewis Hamilton aus dem vor Hitze knisternden Mercedes-AMG GT R – und ein etwas wackelig auf den Beinen stehender Redakteur.

Mercedes-AMG GT R (2016): Mitfahrt

Autor: Stefan Voswinkel

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Sportwagen V8

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