Mercedes-AMG GT S: Fahrbericht

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Mercedes-AMG GT S: Fahrbericht

— 16.11.2014

So fährt der AMG GT

Der AMG GT S mit 510 PS gehört zu den automobilen Highlights 2014. Wir zeigen im ersten Fahrbericht schonungslos seine Stärken und Schwächen.

Erst bei 310 km/h springt der Begrenzer ein. Der Tacho endet erst bei der 360er Marke.

Er ist der König der Überholspur. Der von hellen LED-Augenbrauen eingerahmte Diamantgrill des Mercedes-AMG GT S hilft dabei, die Bahn ganz ohne Lichthupe freizumachen, ehe bei 310 km/h der Begrenzer einspringt. Von 100 auf 200 in 8,2 Sekunden – irre! Dieser Sprint, nur eine seiner vielen Stärken. In Verbindung mit dem optionalen Dynamic-Plus-Paket besitzt der Mercedes einen besonders breiten und langen Drehmomentbereich, der den Fahrer zwischen 1750 und 4750 Touren mit 650 Nm verwöhnt. Der Zweisitzer begeistert durch explosiven Antritt, enorme Schubkraft und langen Atem. Mit großen Gesten und V8-Theaterdonner läuft der GT S immer dann zu Hochform auf, wenn er genug Platz hat, um sich auszuleben.

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650 Newtonmeter Drehmoment drücken den Fahrer zwischen 1750 und 4750 Touren in den Sitz.

GT S lassen sich über Dynamic Select individuell oder in vier Schärfegraden von Komfort bis Race würzen. Verändert werden dabei Lenkung, Gaspedal-Ansprechverhalten, Dämpfer, Schaltstrategie, Geräuschkulisse und Stabilitätsprogramm. Das breiteste Grinsen besorgt dabei der Sport-Plus-Modus, der beim Zurückschalten automatisch Zwischengas gibt, den Auspuff auf Durchzug stellt und das ESP an der langen Elektronik-Leine führt.

Die Schwächen des AMG GT

Der AMG ist mehr Corvette oder F-Type als SL und SLK, ein Hubraumriese mit Highspeed-Diplom und auf der Rennstrecke ein echter Überflieger.

Schmale Rumpelpisten und ständige Richtungswechsel sind nicht seine Sache. Trotz idealer Gewichtsverteilung, aufmerksamem Sperrdifferenzial und niedrigem Schwerpunkt trüben auf engem Raum immer wieder Traktionsprobleme, Hub-Bewegungen des Aufbaus und gelegentliche Stabilitätsaussetzer den positiven Gesamteindruck. Der AMG ist mehr Corvette oder F-Type als SL und SLK, ein Hubraumriese mit Highspeed-Diplom und auf der Rennstrecke ein echter Überflieger. Im wirklichen Leben und auf öffentlichen Straßen fehlt es ihm allerdings gelegentlich an Feinschliff. Der Mercedes hat sich statt normgerechten 9,4 stramme 15,1 Liter hinter die Binde gekippt. Der Preis von 134.351 Euro für den gefahrenen AMG GT S befördert den Benz in die Kategorie "Traumwagen" – was sicherlich keine Schwäche ist.

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Autor: Georg Kacher

Stichworte:

AMG Sportwagen V8

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