Mercedes-AMG S 63 (2017): Erlkönig

Mercedes-AMG S 63/S 65 (2017): Erlkönig

— 31.10.2016

Alle vier für den AMG

Die AMG-Varianten der Mercedes S-Klasse bekommen ein Facelift. Hinterradantrieb ist künftig kein Thema mehr. Neue Erlkönigfotos!

Parallel zu Coupé und Limousine arbeitet Daimler auch an der AMG-Version der Mercedes S-Klasse. Neben kleinen optischen Retuschen und einer Modernisierung im Innenraum ist dabei vor allem der Antrieb ein Thema.
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Voraussichtlich wird Mercedes-AMG den reinen Hinterradantrieb für die AMG-Varianten der S-Klasse streichen. Das würde bedeuten, dass S 63 und S 65 mit dem Facelift nur noch als 4Matic angeboten werden – also mit Allradantrieb. Der Entfall des reinen Hinterradantriebs beruht auf der Entscheidung, dass ein Großteil aller AMG-Fahrzeuge künftig mit Allradantrieb ausgeliefert werden sollen. Die Vorteile: schnellere Beschleunigung, besseres Handling. Unter der Haube bleibt es beim V8/V12. Statt bisher 585 PS könnten ab 2017 bis zu 612 PS im S 63 für Vortrieb sorgen. Als wahrscheinlich gilt, dass Mercedes-AMG den 5,5-Liter-V8 gegen den Vierliter-V8 aus dem neuen E 63 austauscht. Das prestigeträchtige Zwölfzylinder-Topmodell S 65 könnte mit bis zu 650 PS (aktuell 630 PS) kommen. Damit verbessern sich die Fahrleistungen, wenn überhaupt, nur minimal.

Mercedes S-Klasse Coupé: Erlkönig

Mehr Hightech im Innenraum

Auch die Heckschürzen werden überarbeitet – die Formen könnten straffer ausfallen.

Auch die optischen Änderungen werden nicht tiefgreifend ausfallen. Die Frontschürze wird überarbeitet und größere Lufteinlässe erhalten, auch am Heck werden die Stoßfänger neu gestaltet. Ansonsten handelt es sich beim Erlkönig um ein ganz normales Serienmodell ohne weitere Veränderungen. Umfangreicher fallen die Änderungen im Innenraum aus. Schließlich soll der Abstand zur neuen E-Klasse wieder hergestellt werden. Dazu übernimmt die S-Klasse die zwei hochauflösenden und nahtlos miteinander verbundenen Bildschirme aus der E-Klasse.

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Auch das Lenkrad mit den Touchflächen wird die S-Klasse vom kleinen aber frischeren Bruder übernehmen. Womöglich geht Mercedes aber noch einen Schritt weiter und stattet die S-Klasse mit einem Touchscreen aus. Auch eine Gestensteuerung, wie sie aus dem BMW 7er bekannt ist, ist denkbar. Das Zweispreichen-Lenkrad wird zudem durch ein Dreispeichen-Volant ersetzt. Auf den Markt kommt die frische AMG-Version der S-Klasse 2017. Durch den Wegfall der hinterradangetriebenen Version wird der Einstiegspreis von bisher 152.499 Euro leicht steigen. Der Mercedes-AMG S 63 4Matic kostet aktuell mindestens 155.771 Euro.

Mercedes-AMG S 63 (2017): Erlkönig

Mercedes S-Klasse Facelift (2017): Erlkönig

100.000 Euro für einen gebrauchten S 63

Das Topmodell S 65 mit Zwölfzylinder-Biturbo und 630 PS kostet auch gebraucht mindestens 160.000 Euro.

Deutlich günstiger gibt es den seit Mitte 2013 erhältlichen S 63 auch gebraucht nicht. Für knapp 100.000 Euro steht das günstigste gebrauchte Exemplar beim Händler. Dafür stehen aber auch über 100.000 Kilometer auf der Uhr. Wer niedrigere Kilometerstände um die 30.000 möchte, der muss rund 115.000 Euro investieren. Was die Ausstattung angeht, lässt der S 63 kaum Wünsche offen. Aber Achtung: In vielen Inseraten ist von Vollausstattung die Rede, auch wenn gar nicht alle Kreuze gesetzt wurden. Langversion und Allradantrieb kosten natürlich auch bei Gebrauchtwagen extra. Vorsicht vor Fakes: Oftmals werden auch S 500 mit AMG-Line als S-Klasse AMG angepriesen. Ein Blick unter die Motorhaube und es ist klar, ob es sich um einen 500er oder 63er handelt. Insgesamt ist die Auswahl an gebrauchten S 63 der Modellreihe W222 groß. Das Topmodell S 65 kam Anfang 2014 auf den Markt und kostet neu 236.215 Euro. Die Auswahl an gebrauchten S 65 ist klein. Unter den gut 30 angebotenen Fahrzeugen befinden sich auch Coupés. Auch gebraucht geht nichts unter 160.000 Euro für den Biturbo-V12. Allerdings gibt es den S 65, anders als den S 63, nur in der Langversion. Je nach Baujahr und Ausstattung können die Preise für gebrauchte Mercedes-AMG S 65 auch bei über 200.000 Euro liegen.

Autor: Jan Götze

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