Mercedes auf der SEMA 2008

Mercedes auf der SEMA 2008 Mercedes auf der SEMA 2008

Mercedes auf der SEMA 2008

— 04.11.2008

Lässig unterm Stern

Mit dem ersten offiziellen SEMA-Auftritt will Mercedes den USA-Start des GLK unterstützen. Bei der Präsentation der vier Showcars zeigten die Schwaben gute Miene zum skurrilen Tuning-Spiel.

"Heute ist ein unglaublicher, einmaliger, bewegender Tag!", sagt Geoff Day mit wichtiger Geste. Da denkt hier in Las Vegas natürlich jeder an den Election Day – den Tag der Präsidentenwahl in den USA. Bis der Pressechef von Mercedes alle Lacher auf seine Seite zieht: "Ein bewegender Tag: Mercedes ist erstmals auf der SEMA!" Mensch, die können ja sogar witzig sein unterm Stern. Die SEMA, das ist Amerikas größte Messe des verrückten Auto-Geschmacks. Eine Art Essen Motor-Show in XXL, die gerade wieder in Las Vegas ihre Pforten geöffnet hat. Und ausgerechnet auf diesem Marktplatz der automobilen Skurrilitäten präsentiert Mercedes vier Studien des neuen GLK, der ab Januar 2009 gegen die Marktflaute in den Staaten ankämpfen soll.

Der GLK soll weg vom Image der seriösen Mercedes-Limousine

"Das richtige Auto zur richtigen Zeit" sei der GLK, betont der neue Designchef der Marke, Gorden Wagener. "Jung, frisch, modisch." Das SUV liegt meilenweit entfernt vom Image der seriösen Limousine, die hier das Bild von Mercedes bestimmt. "Der GLK darf etwas riskieren", sagt Wagener, bevor die Tücher von den vier Showcars gezogen werden. Die Tuner hatten freie Hand, entsprechend abgefahren wirken die Autos für Mercedes-Augen. Der GLK als Bergrenner mit riesigem Heckflügel oder gar als Cabrio mir verkürzter Frontscheibe und einer Audio-Anlage, mit der man ganze Wohnblöcke beschallen könnte. Die besten Chancen, eines Tages auf die Straße zu kommen, dürfte der Brabus Wide Star haben. Ein GLK im vertrauten Look der Edelschmiede mit 50 Quadratmeter feinem Handschuh-Leder im Innenraum, Klavierlack, 21-Zoll-Rädern und einem Bluetec-Diesel, der 258 PS und die Abgasnorm Euro5 schafft. Wie sagt Uli Gauffres, Cheftechniker der Bottroper: "Ein Brabus, wie Sie ihn kennen: schwarz, stark, teuer." Ja, sogar die werden jetzt witzig.

Autor: Joachim Staat

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