Mercedes B-Klasse

Mercedes B-Klasse: Technische Details

— 13.07.2011

Alles neu in der B-Klasse

Mercedes verrät die technischen Highlights der neuen B-Klasse. Die Fülle der Neuerungen ist ein neuer Rekord für die Stuttgarter. Sie reichen von Motoren über Getriebe bis zu Assistenzsystemen.

Auf der IAA im September 2011 feiert die neue B-Klasse Premiere, im November 2011 kommt sie auf den Markt. Jetzt verrät Mercedes die technischen Details. Agiler und effizienter soll sie werden, die Fahrzeughöhe niedriger, die Sitzposition aufrechter. Vierzylinder-Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung, Dieselmotor, Doppelkupplungsgetriebe, Schaltgetriebe, Assistenzsysteme: So gut wie alles scheint neu an der B-Klasse zu sein. "So viele Neuheiten auf einen Schlag gab es noch bei keinem Modellwechsel in der Geschichte von Mercedes-Benz", sagt Daimler-Vorstand Thomas Weber.

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Detail-Optimierungen wie etwa bei der Unterbodengestaltung brachten der B-Klasse den cW-Wert 0,26 ein.

Doch der Reihe nach: Eines der Themen auf der Liste der Entwickler war die Aerodynamik. Die neue B-Klasse hat einen cW-Wert von 0,26. Laut Mercedes ist das ein neuer Spitzenwert in diesem Marktsegment. Erreicht wurde die gute Windschlüpfrigkeit durch ein angepasstes Exterieurdesign und durch Detail-Optimierungen wie etwa bei der Vorderradumströmung, der Unterbodengestaltung und der Kühlluftströmung. Neuartige Details wie den gezackten Radhausspoiler hat sich Daimler patentieren lassen. Noch besser wird der cW-Wert durch das später erhältliche ECO-Technologie-Paket. Damit soll die B-Klasse das Niveau des E-Klasse Coupé erreichen (0,24).

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Für die B-Klasse gibt es sowohl neue Benzin- als auch Dieselmotoren sowie neue Schalt- und Automatikgetriebe.

Die B-Klasse bringt sowohl neue Benzin- als auch Dieselmotoren sowie neue Schalt- und Automatikgetriebe mit. Durch die zeitgleiche Entwicklung konnten Motoren und Getriebe perfekt aufeinander abgestimmt werden, verspricht Mercedes. Auf Benziner-Seite kommen komplett neu entwickelte Vierzylinder-Turbo-Aggregate mit Direkteinspritzung zum Einsatz. Zum Start der neuen B-Klasse kommen zunächst zwei 1,6-Liter-Versionen mit (B180 und B200) mit 122 und 156 PS zum Einsatz. Schon bei 1250 Umdrehungen sollen die beiden Benziner 200 beziehungsweise 250 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung stellen. Etwas drehmomentstärker kommen die erstmals quer verbauten und auf 1,8 Liter Hubraum reduzierten Turbo-Selbstzünder (OM651) daher. Sie stehen im B180 CDI mit 109 PS und im B200 CDI mit 136 PS zur Verfügung. Schaltfaules Fahren ist dank 250 beziehungsweise 300 Newtonmetern Drehmoment kein Problem. Wer dennoch keine Lust hat, sich manuell seinen Weg durch die sechs Gänge des neuen Getriebes zu suchen, der kann auf das ebenfalls neue Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT zurückgreifen.

Die Stars der IAA 2011

Kombiniert werden alle Motoren und alle Getriebe mit der serienmäßigen ECO Start-Stopp-Funktion, die den Spritkonsum weiter drosseln soll. Durch das modulare Konzept "Energy Space" - eine Weiterentwicklung des Sandwichbodens - ist die B-Klasse konstruktiv bereits für Versionen mit alternativem Antrieb ausgelegt. Gegenüber dem Vorgänger soll die Dynamik bei der neuen B-Klasse deutlich gestiegen sein. Das verdankt sie drei Komponenten: Ihr Schwerpunkt wurde abgesenkt, eine neue Vierlenker-Hinterachse verbaut und das ESP wurde weiterentwickelt. Wem das noch nicht reicht, bekommt seine B-Klasse auf Wunsch auch mit einem um weitere 20 Millimeter tiefergelegtem Sportfahrwerk. Auch die elektromechanische Lenkung der B-Klasse wurde neu konzipiert. Auch sie zahlt auf das Konto Effizienz ein, da die Lenkunterstützung nur Energie benötigt, wenn tatsächlich gelenkt wird.

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Nächster Punkt auf dem Rundgang sind die Assistenzsysteme. Als echter Mercedes hat die B-Klasse naturgemäß viele davon, besonders weil die Stuttgarter die "Demokratisierung der Sicherheit" praktizieren und Systeme aus höheren Klassen auch in ihr Kompaktsegment stecken. Da wäre zum Beispiel das radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten, das die Gefahr eines Auffahrunfalls verringert. Das System warnt den eventuell abgelenkten Fahrer optisch und akustisch vor erkannten Hindernissen und bereitet den Bremsassistenten auf eine möglichst punktgenaue Bremsung vor. Diese wird eingeleitet, sobald der Fahrer deutlich bremst. Dabei erkennt das System einen zu geringen Abstand im Geschwindigkeitsbereich zwischen 30 und 250 km/h. Auch Kolonnenverkehr vermag es zu registrieren und passt die Auslöseschwelle entsprechend an. Weitere Beispiele aus der Palette der verfügbaren Assistenzsysteme: Totwinkel-Assistent, Spurhalte-Assistent, Geschwindigkeitslimit-Assistent, aktiver Park-Assistent.

Im Innenraum zeigt sich die B-Klasse weiterhin flexibel und geräumig. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Innenraum so umge­stalten, dass auch sperrige Gegenstände transportiert werden können. Die Fondsitze sind um bis zu 140 Millimeter längs verstellbar, die Lehne des Beifahrersitzes lässt sich nach vorne auf das Sitzkissen umklappen. Obwohl sich der Wagen im Vergleich zum Vorgänger jetzt fast fünf Zentimeter niedriger auf die Fahrbahn duckt und die Sitzposition nun aufrechter ist, wuchs die Kopffreiheit.

Autor: Stephanie Kriebel

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