Mercedes C 63 AMG T

Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell

Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell

— 04.09.2007

Lustlaster

Das musste ja so kommen: Kaum ist das Tuch vom neuen C-Klasse-Kombi gezogen, legen die Spezialisten von AMG schon Hand an. Der Mercedes C 63 AMG T wird mit 457 PS zum 69.853 Euro teuren Lustlaster.

Es ist erst ein paar Tage her, da präsentierte Mercedes-Benz im Vorfeld der IAA 2007 die ersten Bilder des neuen T-Modells, der ebenfalls noch ziemlich neuen C-Klasse. Der Mittelklasse-Kombi hat sich vom eher lifestyligen Heck des Vorgängers verabschiedet und zeigt nun echte Größe. Praktischer wird die C-Klasse damit, nicht aber unbedingt braver. Gegen sämtliche Tendenzen allzu piefiger Nützlichkeit hat Mercedes-Benz schließlich ein Hausmittel – und das heißt AMG. Drei Buchstaben nur, die als Namenszusatz in einem Mercedes-Modell allerdings wahre Wunder wirken. Im Falle des C 63 AMG T gibt es Feuer für die ganze Familie und raketenschnelle Fahrten zum Baumarkt, denn der Lustlaster aus Affalterbach trägt den bereits aus der Limousine bekannten 6,2-Liter-V8 unter der Haube. 457 PS und 600 Nm Drehmoment sorgen dafür, dass das Gepäck im bis zu 1500 Liter großen Kofferraum einen Extraschub bekommt und die Konkurrenz kaum mehr als die Auspuffrohre sieht.

Die Fahrleistungen liegen auf Sportwagen-Niveau

Rasender Kombi: In 4,6 Sekunden ist der C 63 AMG T aus dem Stand auf Tempo 100.

Ob es sinnvoll ist, einen Kombi in Sachen Fahrleistungen auf gutes Sportagen-Niveau zu trimmen, sei einmal dahingestellt, beeindruckend ist es in jedem Fall: In nur 4,6 Sekunden schießt de Fuhre aus der Parkposition auf Landstraßentempo und darf sich auf der Autobahn bis Tempo 250 nach Herzenslust auf der linken Spur austoben – mehr lässt die elektronische Fußfessel namens Begrenzer traditionell nicht zu. Reicht auch. Dass die Optik der Performance folgt, ist ein schöner Brauch bei AMG, den selbstverständlich auch der C 63 AMG T pflegt. Für das typische Styling sorgt die Motorhaube mit zwei Powerdomes, die geänderte Front, die ausgestellten vorderen Kotflügel, die Heckschürze mit schwarzem Diffusoreinsatz sowie der Sportauspuff mit seinen beiden verchromten Doppelendrohren. Das Auto steht wahlweise auf 18- oder 19-Zöllern, dahinter gebietet eine Hochleistungs-Bremsanlage dem Vortrieb bei Bedarf Einhalt.

Der Preis ist schon kalkuliert: Ab Frühjahr 2008 kostet der C 63 AMG T 69.853 Euro.

Im Interieur bestimmen die AMG Sportsitze mit integrierten Kopfstützen, das Lederlenkrad im Dreispeichendesign mit unten abgeflachtem, 365 Millimeter kleinem Lenkradkranz sowie das AMG Kombi-Instrument das Bild. Alternativ zu den serienmäßigen Aluminium-Zierteilen lässt sich der Innenraum gegen Aufpreis auch mit Carbon aufwerten. Ebenso gut ausgerüstet zeigt sich das Gepäckabteil:
Zur Serienausstattung zählen wie in den schwächeren Brüdern Taschenhaken und vier Ösen zur Befestigung des Ladeguts, seitliche Staufächer mit Netzabdeckungen, eine faltbare Einkaufsbox sowie das Doppelrollo mit Laderaumabdeckung und Sicherheitsnetz. Platz für 485 Liter Gepäckvolumen ist immer, die geteilt klappbare Rückbank vergrößert das Angebot nach Bedarf. Zu bestaunen ist der Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell auf der 62. IAA (13. bis 23. September 2007) in Frankfurt, Anfang 2008 kommt er in den Handel. Der Preis steht auch schon fest: 69.853 Euro wollen die Stuttgarter für ihren neuen Lustlaster haben.

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