Mercedes-Benz GLA: Sitzprobe / IAA 2013

— 16.08.2013

So sitzt es sich im GLA

Als letzter deutscher Premiumhersteller bringt Mercedes auf der IAA ein kompaktes SUV. Wir konnten den GLA exklusiv schon einmal genau unter die Lupe nehmen.



Wenn Mercedes auf der Internationalen Automobilausstellung im September den GLA das erste Mal ins Rampenlicht rollt, dürfte sich so mancher Besucher verwundert die Augen reiben. Ja, das kompakte SUV erinnert von seinen Abmessungen und Konzept stark an den Konkurrenten BMW X1. Macht aber nichts, Mercedes hat dem GLA im Design eine eigene Persönlichkeit mit auf den Weg gegeben.

Vorschau: Die Stars der IAA

Video: Mercedes GLA

Der neue GLA im Video!

Und hat ein sympathisches Format gefunden. Mit einer Länge von 4,42 Metern ist der GLA exakt gleich lang wie ein Opel Astra. Und obwohl es sich Mercedes verkniffen hat, den SUV mit einer Höhe von nur 1,49 Metern (plus sechs Zentimeter gegenüber der A-Klasse) unnötig in die Höhe zu schrauben, bleibt die angenehm erhöhte Sitzposition klassischer SUV erhalten. Dazu kommt die ordentliche Übersichtlichkeit, Mercedes hat anscheinend von den Fehlern der völlig verbauten A-Klasse gelernt. Auch das Platzangebot geht völlig in Ordnung. In Reihe eins finden selbst große Fahrer reichlich Platz, im Fond geht es konzeptbedingt ein wenig enger zu – auch wenn der GLA dort nicht wirklich kneift. Angenehm sind die aus der B-Klasse übernommenen Sitze, die nicht nur bequem sind, sondern sich gegen Aufpreis auch in der Neigung verstellen lassen. Der Kofferraum hat ein alltagstaugliches Format, mit einem Volumen von 421 Litern ist er 80 Liter größer als das Gepäckabteil der A-Klasse.

Überblick: Alle News und Tests zum  Mercedes GLA

Wo der BMW X1 mit billigem Plastik einen robusten Charme versprüht, wirkt der GLA richtig edel.

Einen großen Vorteil gegenüber dem BMW X1 hat sich Mercedes bei der Gestaltung des Cockpits herausgearbeitet. Wo der bayerische Konkurrent mit billigem Plastik einen robusten Charme versprüht, wirkt der Benz richtig edel. Weiche Kunststoffe, allerlei Aluzierrat und der gegen Aufpreis mit Kunstleder bezogene und mit Holz dekorierte Armaturenträger gefallen. Klar, dass sich Mercedes das alles gut bezahlen lässt. Noch stehen die Preise nicht fest, das Basismodell dürfte aber rund 28.000 Euro kosten. Sie ahnen es schon: Auch hier hat sich Mercedes von der Konkurrenz aus Bayern inspirieren lassen, es ist exakt der Einstiegspreis des BMW X1.

Weitere Details zum Mercedes GLA lesen Sie in AUTO BILD 33/2013 – ab sofort im Handel.
Dazu im neuen Heft: Der neuer VW Golf Variant schlägt den neuen Skoda Octavia Combi. Und: Mercedes S-Klasse im härtesten Vergleichstest des Jahres.



Autor:

Stefan Voswinkel

Fazit

Der GLA passt in die Zeit und überzeugt mich mehr als A- und CLA-Klasse. Das liegt am Alltagtalent gepaart mit vorbildlich sparsamen Motoren und den noch akzeptablen Preisen. Man muss sicher kein Prophet sein, um den Erfolg des GLA vorauszusagen

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