Mercedes-AMG GLC 43 (New York 2016): Vorstellung

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Mercedes-Benz GLC: Vorstellung und Preis

— 17.03.2016

Sechs Zylinder im Mercedes GLC

Der Mercedes-Benz GLC wächst und bekommt einen neuen Namen: aus GLK wird GLC. Topmodell ist der Mercedes-AMG GLC 43 mit Sechszylinder.

Mit dem GLC 43 bietet Mercedes erstmals einen Sechszylinder im GLC an. Den Motor kennen wir schon aus dem C 43 Coupé und dem E 43. Im neuen GLC-Topmodell leistet der Dreiliter-V6 367 PS, genau wie im C 43 Coupé (im E 43 401 PS). Aber nur der Motor macht den GLC 43 noch nicht zu einem AMG-Modell.
So fährt der Mercedes GLC

Video: Mercedes GLC (2015)

GLC löst den GLK ab

Für das neue Topmodell des GLC wurden in Affalterbach auch der Allradantrieb, das Automatikgetriebe, das Fahrwerk und die Optik überarbeitet. Die 9G-Tronic wurde im GLC 43 besonders sportlich abgestimmt, verfügt über eine Zwischengasfunktion und schaltet bei Bedarf gleich mehrere Gänge zurück. Das dreistufige AMG-Sportfahrwerk basiert auf dem bekannten Luftfahrwerk. Außerdem wurde die Vorderachse komplett neu entwickelt. Dazu kommen die AMG Sport-Parameterlenkung und ein modifizierter Allradantrieb, der mit einer Verteilung von 31 zu 69 Prozent bewusst heckbetont ausgelegt ist.

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Unter fünf Sekunden auf 100 km/h

Als GLC 43 bleibt das SUV dezent sportlich. Zwei Auspuffrohre in vierflutiger Optik verraten das Topmodell am Heck.

Mit 367 PS, 520 Nm maximalem Drehmoment, der schnelleren Automatik und dem hecklastigen Allrad soll der GLC 43 in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Schluss ist bei elektronisch limitierten 250 km/h. Natürlich wurde auch die Bremse an die Leistung angepasst. Das Topmodell wird mit innenbelüfteten und perforierten Scheiben (360 mm vorne und 320 mm) wieder eingefangen. Damit auch Vorausfahrende den GLC 43 direkt als Topmodell erkennen, spendiert Mercedes ihm größere Lufteinlässe, einen Diamantgrill, eine schwarze Lamelle und einen dezenten AMG-Schriftzug an der Front. Unterhalb des silbernen Frontsplitters versorgen vier eckige Lufteinlässe den Dreiliter-V6-Biturbo mit ausreichend Frischluft.

Nur das Beste aus Affalterbach

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Optional gibt es für den GLC 43 die Performance-Sitze aus dem A 45 und ein Alcantara-Lenkrad.

Weitere Zutaten aus Affalterbach sind die exklusiven hochglanzgedrehten 19-Zoll-Felgen, schwarze Spiegelkappen und ein Biturbo-4Matic-Schriftzug. Am Heck des GLC 43 finden wir die von den anderen 43er-Modellen bekannte Auspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren in Vierrohr-Optik. Im Innenraum wurden die Sitze überarbeitet. Sie sollen jetzt den 367 PS entsprechend mehr Seitenhalt bieten. Zudem ist das Sportlenkrad unten abgeflacht und mit roten Ziernähten versehen. Der Tacho im Zielflaggen-Design reicht jetzt bis 280 km/h. Wem das noch nicht sportlich genug ist, der bekommt auf Wunsch auch Performance-Sitze (aus A 45 und CLA 45 bekannt), Alcantara-Lenkrad, Carbon-Applikationen und 21-Zöller.

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Premiere hat der Mercedes-AMG GLC 43 auf der New York Auto Show 2016 (25. März bis 3. April). Ab Juni steht das Topmodell beim Händler. Zum Preis sagt Mercedes noch nichts, AUTO BILD rechnet mit etwa 60.000 Euro. Das sind rund 15.000 Euro mehr als Mercedes für das 211 PS starke Einstiegsmodell GLC 250 4Matic aufruft. Im Vergleich zum GLK ist der GLC in alle Richtungen größer geworden. So wuchs er in der Länge um zwölf Zentimeter auf knapp 4,66 Meter und in der Breite um glatte fünf Zentimeter auf 1,89 Meter. Mit 1,64 Meter ist der GLC zudem rund einen Zentimeter höher als der GLK. Mercedes verspricht durch den um fast 12 Zentimeter verlängerten Radstand (2,87 Meter) des neuen Modells mehr Platz im Innenraum.Auch beim Kofferraumvolumen legt der GLC zu: Bis zu 580 Liter finden hinter der Rücksitzbank Platz (GLK: 450 Liter). Bei umgeklappter zweiter Sitzreihe sind sogar 1600 Liter drin. Trotz des Raum- und Größenwachstums ist der Neue nicht schwerer als der Alte. Die Entwickler senkten das Leergewicht dank des Einsatzes von Aluminium um 80 Kilogramm.

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Luftfahrwerk und Helferlein im Gelände

Mit Luftfahrwerk und Offroad-Technik-Paket hat der GLC auf Knopfdruck 50 Millimeter mehr Bodenfreiheit.

Serienmäßig hat der GLC eine Stahlfederung mit variablen Dämpfern. Als Option bietet Mercedes für das SUV ein Luftfahrwerk an, bei dem sich die Dämpfereinstellung stufenlos elektronisch regeln lässt. Mit der sogenannten Air Body Control kann der Fahrer das Fahrwerk in zwei Stufen einstellen: Comfort und Sport. Im Sport-Modus senkt sich die Karosserie des GLC um 15 Millimeter ab. Ist das optionale Offroad-Technik-Paket an Bord kann die Bodenfreiheit des GLC per Knopfdruck um 50 Millimeter angehoben werden. Zusätzlich wird das Luftfahrwerk besonders weich. Das soll für mehr Grip im Gelände sorgen. Mit dem Offroad-Technik-Paket lassen sich vier Gelände-Fahrmodi anwählen: "Offroad" für leichtes Gelände wie Schotterwege, "Steigung" für langsame Auffahrten an steilen Hängen, "Freischaukeln", wenn sich der GLC festgefahren hat sowie "Anhänger" für den Hängerbetrieb im Gelände. Darüber hinaus gibt es für den GLC eine Bergabfahrhilfe, die ein programmiertes Tempo hält.

Gebrauchter Mercedes GLK im Test

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Die Assistenzsysteme auf einen Blick

Ab Werk ist der GLC mit einem Kollisionswarner, einem Seitenwind- und Lichtassistenten oder dem Paket Attention Assist ausgestattet. Im Fahrassistenz-Paket Plus sind zusätzlich eine Abstandsregelung mit Lenk-Assistent und Stop&Go-Funktion, eine Bremshilfe mit Fußgängererkennung, ein radargestützer Bremsassistent, ein aktiver Totwinkelwarner und Spurhalteassistent enthalten. Außerdem kann der GLC dank Sensoren im hinteren Stoßfänger vor Heckkollisionen warnen. Ist der GLC mit LED-Scheinwerfern ausgestattet, blendet der Fernlichtassistent Plus das Licht so ab, dass der Gegenverkehr bei Überlandfahrten nicht geblendet wird. In engen Straßen und Einfahrten soll eine 360°-Kamera das Rangieren erleichtern, und die aktive Einparkhilfe übernimmt das Einfädeln in Längs- und Querlücken.

Mercedes-AMG GLC 43 (New York 2016): Vorstellung

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Alles zum neuen Mercedes GLC

Zwei Diesel, zwei Benziner, ein Hybrid

Bisher setzte Mercedes für den GLC auf Reihenvierzylinder: zwei Diesel (170 PS und 204 PS) und ein Benziner (211 PS). Alle drei sind mit einer Neungang-Automatik kombiniert, die die Kraft an den serienmäßigen Allradantrieb weiterleitet. Neu ist der Dreiliter-V6-Biturbo im GLC 43 (367 PS). Eine weitere Motoren-Option stellt Mercedes mit dem GLC 350e 4Matic in Aussicht. Der Plug-In-Hybrid hat eine Systemleistung von 327 PS. Das Schalten übernimmt hier eine Siebengang-Automatik. Sparsam bewegt soll der Hybrid-GLC einen Durchschnittsverbrauch von 2,6 Litern auf 100 Kilometer schaffen. Ohne Unterstützung vom Verbrenner hat der GLC 350e 4Matic laut Mercedes eine Reichweite von bis zu 34 Kilometern. Alle technischen Angaben zum Plug-in-Hybriden sind jedoch noch vorläufig.
Mercedes GLC: Motoren und Preise, Stand Juni 2015
Modell Hubraum Leistung max Drehmoment Verbrauch l/100km* 0-100 km/h Höchstgeschwindigkeit Preis (Euro)
GLC 220 d 4Matic 2143 ccm 170 PS 400 Nm 5,0 - 5,5 8,3 s 210 km/h 44.863
GLC 250 d 4Matic 2143 ccm 204 PS 500 Nm 5,0 - 5,5 7,6 s 222 km/h 46.410
GLC 250 4Matic 1991 ccm 211 PS 350 Nm 6,5 - 7,1 7,3 s 222 km/h 44.506
GLC 350 e 4Matic 1991 ccm 327 PS* 560 Nm* 2,6 5,9 s 235 km/h n.a.
GLC 43 4Matic 2996 ccm 367 PS 520 Nm 8,3 4,9 s 250 km/h ca. 60.000
*abhängig von der Rad- / Reifenkombination

Autoren: Peter R. Fischer, Jan Götze

Stichworte:

Mittelklasse-SUV SUV

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