Mercedes-Benz Tourismo RHD (2017): Vorstellung

Mercedes-Benz Tourismo RHD (2017): Vorstellung

Mercedes-Benz Tourismo RHD (2017): Vorstellung

— 30.06.2017

49-Sitzer mit 456 PS

Mercedes hat seinen Hochdecker modernisiert: Mit neuen Assistenten kann der Reisebus Tourismo RHD teilautonom fahren. AUTO BILD hat alle Infos!

Nach elf Jahren löst der neue Tourismo seinen Vorgänger ab.

Mercedes erneuert seinen Reisebus Tourismo und macht ihn effizienter. Änderungen an der Aerodynamik bescheren dem Hochdecker einen cw-Wert von 0,33. Zudem hat er knapp 200 Kilogramm abgespeckt. Nicht viel – verglichen damit, dass moderne PKW schon mal 100 Kilogramm im Vergleich zum Vorgänger verlieren. Trotzdem reicht das, um zusammen mit den kleiner gewordenen Motoren bis zu 4,5 Prozent Diesel zu sparen. Auch das GPS-gestützte Getriebe trägt seinen Teil dazu bei. Es stellt sich auf die vorausliegenden Straßenabschnitte ein und verringert so den Verbrauch. Bei einer Laufleistung von 100.000 Kilometern im Jahr können das gut 2000 Liter Kraftstoffersparnis sein. Wobei sich Downsizing bei Reisebussen in anderen Dimensionen bewegt. Der kleinste "kompakte" Diesel hat 7,7 Liter Hubraum und eine Leistung von 354 PS bei einem Drehmoment von 1400 Nm. Stärkstes Aggregat im Turismo ist ein 456 PS Diesel mit 10,7 Litern Hubraum und 2200 Nm Drehmoment.

Sicherster seiner Klasse

Den Fahrer unterstützen eine Reihe von Assistenzsystemen, die aus dem Pkw-Bereich stammen.

Mercedes gibt an, der neue Reisebus sei "der sicherste seiner Klasse". Mit der Neuauflage des Tourismo halten etliche Assitenzsysteme Einzug. Darunter ein Notbremsassistent, ein Anhalte-Assistent für den Stop-and-Go-Verkehr und ein Aufmerksamkeits-Assistent. Der Bus ist damit imstande, teilautonom zu fahren. Sollte der Tourismo nicht länger als zwei Sekunden stehenbleiben, kann er im Stau sogar selbstständig anfahren. Zusätzlichen Schutz für Fahrer und Beifahrer soll der "Front Collision Guard" bieten. Ein Querprofil im Vorderbau des Fahrzeugs fungiert als Unterfahrschutz. Dahinter sind Knautsch-Elemente angeordnet, die die Aufprallenergie absorbieren. Zudem ist der Arbeitsplatz des Fahrers auf einem massiven Rahmenteil aufgebaut, das sich bei einem Frontal-Aufprall komplett nach hinten verschieben lässt und so dem Fahrer einige Zentimeter mehr Beinfreiheit verschafft. Schutz für die Passagiere soll der Ringspanten-Aufbau der Karosserie bieten.

Zwei Aussattungslinien, mehr Möglichkeiten für den Innenraum

Neue Stoffe und Polster sollen den Tourismo noch komfortabler machen.

Erstmals bietet Mercedes seinen Tourismo als Links- und als Rechtslenker an. Für den Fahrerplatz gibt es zwei Ausstattungsvarianten: Die Basis stellt das "Cockpit Basic Plus" dar, etwas komfortabler soll es mit dem "Cockpit Comfort Plus" werden. Letzteres erhält Dekoreinlagen und einen erweiterten Funktionsumfang der Instrumente. Beide Aussattungen verfügen über ein Multifunktionslenkrad, neue Instrumente und einen TFT-Monitor. Im Fahrgastraum gibt es eine Zweizonen-Klimaautomatik. Insgesamt wird der Bus für die Gäste komfortabler: Es gibt neue Sitze, außerdem wurden die Beleuchtung und das Infotainment wurden verbessert. Optional gibt es auch einen WLAN-Router für die Fahrgäste. Die Produktion des Tourismo RHD läuft bis Ende des Jahres 2017 an.

Mercedes-Benz Tourismo RHD (2017): Vorstellung

Autor: Andreas Huber

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