Mercedes C-Klasse (2014): Vorstellung

— 16.12.2013

So kommt die neue C-Klasse!

2014 kommt die neue Mercedes C-Klasse. Jetzt gibt es neue Fotos, erste technische Daten und Preise für den Benz-Bestseller.

Im März 2014 kommt die neue Mercedes C-Klasse. Ihr Debüt feiert die Limousine auf der North American International Auto Show in Detroit (NAIAS, 13. bis 26. Januar 2014). Schon jetzt haben die Schwaben verraten, dass die Limousine zunächst mit drei Motorvarianten an den Start geht: Zu haben ist sie als C 220 BlueTec mit einem 2,2 Liter großen Diesel (170 PS), als C 180 mit 156 PS starkem 1,6-Liter-Benziner und mit zwei Litern Hubraum als C 200 (184 PS). Preise gibt es auch schon, C-Klasse fahren beginnt bei 33.558 Euro für den C 180, der vorerst günstigste Diesel kostet 38.675 Euro.

Diesel-Hybrid kommt noch 2014

Hinten nimmt die C-Klasse eindeutig Anleihen beim großen Bruder S-Klasse.

Ein Blick auf die Verbrauchs- und Emissionsdaten: Der Selbstzünder begnügt sich laut Hersteller im Schnitt mit 4,0 Litern (CO2-Ausstoß: 103 g/km), die Benziner brauchen 5,0 bis 5,3 Liter und pusten 116 bis 123 Gramm Kohlendioxid in die Luft. Allradvarianten, V6-Motoren und ein AMG-Modell mit Achtzylinder sollen genau wie zwei Hybrid-Versionen später nachfolgen. Ein Diesel-Hybrid wie in der E-Klasse ist bereits für 2014 geplant, ein Benzin-Hybrid mit Plug-in-Technik folgt später. Für die Vierzylinder-Motoren bietet Mercedes je nach Leistung zwei neue 6-Gang-Schaltgetriebe an, als Automatik kommt die weiter entwickelte 7G-Tronic. Die C-Klasse ist gewachsen: Bei 80 Millimeter mehr Radstand (2840 Millimeter) gegenüber dem Vorgänger wuchs die Fahrzeuglänge um 95 Millimeter (4686 Millimeter) und die Fahrzeugbreite um 40 Millimeter (1810 Millimeter). Insbesondere das Platzangebot im Fond soll dann auf Augenhöhe mit dem BMW 3er liegen. Außerdem übertrifft das Kofferraumvolumen mit 480 Litern das Niveau des Vorgängers.

Alle News von der Detroit Auto Show 2014

Außerdem gibt es nun offizielle Fotos des Serienmodells mit Avantgarde-Ausstattung und AMG-Stylingpaket. Auffällig: Die Ähnlichkeit zur neuen S-Klasse. Wie gehabt wird es zwei unterschiedliche Kühlergrillvarianten geben. Die Serienausführung und die Ausstattungslinie "Elegance" bekommen einen klassischen Grill mit auf der Haube stehendem Stern, die "Avantgarde"-Version wird mit großem Stern im Grill geliefert.

Praktisch für Fahrer und Beifahrer: Mit dem Touchpad lassen sich die meisten Funktionen intuitiv steuern.

Grundlegend neue Wege geht die komplett neu entwickelten C-Klasse bei der Bedienung. Das große, scheinbar frei schwebende Zentral-Display (sieben bis zu 8,4 Zoll Bildschirmdiagonale) wird über ein Touchpad gesteuert, das sich im Bereich der Armauflage befindet. Wie bei einem Smartphone können Fahrer und Beifahrer via Fingertippen alle Komfort-Funktionen und das Infotainmentsystem steuern. Alternativ steht die Eingabe via Controller oder per Sprachsteuerung Liguatronic zur Verfügung. Das neue Bediensystem sorgt aber nicht nur eine schnellere Bedienung. Zusätzlich reduziert sich durch das Touchpad auch die Anzahl der Tasten und Knöpfe, wodurch das Cockpit aufgeräumter wirkt. Wie die edlen Oberflächen sind die verbleibenden Schalter laut Mercedes hochwertig und präzise gearbeitet. Die Schalter für die Fensterheber oder das Licht wurden von der neuen S-Klasse übernommen.

Hoher Alu-Anteil spart 100 Kilo Gewicht

Das neue Head-up-Display (optional) sorgt dafür, dass der Blick auf der Straße bleibt.

Ein weiteres neues Feature in der C-Klasse ist das Head-up-Display. Ergänzend zum Zentral-Display projiziert das System Infos wie Geschwindigkeit, Tempo-Limits, Navigationsanweisungen und Hinweise der Distronic Plus auf die Windschutzscheibe – und damit direkt in das Sichtfeld des Fahrers. Das hochauflösende Bild soll für weniger Ablenkung beim Fahren sorgen. In der Wahrnehmung des Fahrers schwebt die virtuelle Anzeige rund zwei Meter vor ihm über der Motorhaube. Die besteht übrigens wie beinahe die komplette Außenhaut aus Aluminium. Der Leichtbau setzt sich fort bis in die Rohbau-Strukturen und der Aluanteil beläuft sich auf knapp 50 Prozent (Vorgänger: neun Prozent). Die Gewichtsreduktion des gesamten Fahrzeugs beziffert Mercedes im Vergleich zum Vorgänger (W204) um rund 100 Kilogramm. Davon profitiert auch der Verbrauch: Von bis zu 20 Prozent Kraftstoff-Einsparungen und Bestwerten im Segment der Mittelklasse ist die Rede.

Mercedes-CL-Nachfolger: So kommt das S-Klasse Coupé

Die Materialauswahl wird aufgewertet, als Maßstab diente der Audi A4.

Bei der Crashsicherheit formuliert Mercedes seinen Anspruch mit den Worten "beste Real Life Safety". Die hochstabile Fahrgastzelle und gezielt entwickelte Deformationszonen sollen den Maßstab beim Thema Sicherheit im Mittelklasse-Segment setzen. Auf dem Weg zur Benchmark helfen sicherlich innovative Lösungen wie die automatische Kindersitzerkennung. Wird auf dem Beifahrersitz ein Kindersitz montiert, schaltet das System den Airbag automatisch ab. Dabei spielt es keine Rolle, um welches Kindersitz-System es sich handelt. Daneben helfen eine Vielzahl von Assistenzsysteme Unfälle im Vorfeld zu vermeiden. Sie wurden teilweise von der neuen S-Klasse übernommen. Grundlage ist eine umfangreiche Sensorik, mit Hilfe der "Stereo Multi Purpose Kamera" verschafft sich die neue C-Klasse einen 360-Grad Rundumblick.

Mercedes C-Klasse (2014): Die kleine S-Klasse

Fensterheber und Sitzverstellung übernimmt die C- von der S-Klasse.

Was den Fahrkomfort angeht, hat Mercedes höchste Qualität in Aussicht gestellt. Damit ist das Fahrwerk gefordert, das in Verbindung mit der Aluminium-Hybrid-Karosserie für besten Geräusch- und Schwingungskomfort sorgen soll. Dank der neuen Vierlenker-Vorderachse ist die Radaufhängung komplett vom Federbein entkoppelt. Daraus soll bereits mit den serienmäßigen Stahlfedern ein ausgezeichnetes Fahrverhalten resultieren. Optional steht ein Luftfahrwerk an Vorder- und Hinterachse zur Verfügung – laut Mercedes einzigartig in der Mittelklasse. Das elektronisch geregelte System arbeitet mit kontinuierlicher Verstellung. Härtegrad und Dämpfercharakteristik kann der Fahrer nach eigenem Gusto vorgeben. Damit wird die C-Klasse auch dynamischeren Fahrern gerecht. Doch vorrangig hat der neue Schwabe den Komfort im Sinn. Das zeigt sich an pfiffigen Details wie der navigationsgesteuerten Klimaanlage. Wird ein Tunnel durchquert, erkennt das System die kühle, dunkle Strecke und reguliert die Leistung der Klimaanlage automatisch runter.

Mercedes C-Klasse (2014): Vorstellung

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Modell Hubraum ccm kW/PS Drehmoment in Nm 0-100 km/h in Sek. Verbrauch l/100 km CO2 g/km Preis in Euro
C 220 BlueTec 2143 125/170 400 8,1 4,0 103 38.675
C 180 1595 115/156 250 8,2 5,0 116 33.558
C 200 1919 135/184 300 7,5 5,3 123 36.414
Fotos: Mercedes-Benz

Stichworte:

Limousine

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