Mercedes C-Klasse: Fahrbericht

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Mercedes C-Klasse: Fahrbericht

— 08.03.2011

Der scharfe Sparer

Jetzt fährt die frische C-Klasse zum Mercedes-Händler – verfeinerte Optik, 2000 Neuteile, bis zu 30 Prozent sparsamer. autobild.de hat den neuen Stuttgarter Bestseller als C 350 schon mal angetestet.

Modellpflege heißt zunächst einmal neue Schminke: Die Mercedes C-Klasse im Modelljahr 2011 gibt sich schärfer als jemals zuvor. Das Blechkleid wagt mehr Kante, die neu gezeichneten Scheinwerfer mit Tagfahrleuchten geben der volumenstärksten Stuttgarter Baureihe ein neues, deutlich dynamischeres Gesicht als dem Vorgänger. Weit weniger deutlich fallen die Änderungen am Heck aus, wo die Leuchteneinheit und die Schürze im Design nur leicht überarbeitet wurden – diese Seite der C-Klasse werden wohl die meisten Autofahrer sehen, wenn sie auf einen C 350 treffen.

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Dampfmacher im Bug: Als C 350 leistet die Mercedes C-Klasse satte 306 PS.

Der Sechszylinder unter der Haube bollert kräftig los, bleibt angenehm leise, während er seine 306 PS aus 3,5 Litern Hubraum an die Hinterräder schickt. Wenn man ihn fordert, stehen bereits nach glatten sechs Sekunden Tempo 100 an. Zumindest auf der Autobahn ist der Fun-Faktor riesig, mit 250 km/h Spitze rauscht der Benz fast im ICE-Tempo über die linke Spur. In engen Landstraßen-Kurven taucht der Mercedes allerdings vorn tief ein, schiebt kräftig über die Vorderräder zum Kurvenrand. Angenehm: Die serienmäßige 7-Gang-Automatik arbeitet sehr sanft. Richtig Spaß macht sie aber nur in Stellung "S" wie Sport, schaltet dann später hoch. In Sachen Verbrauch verspricht Mercedes 30 Prozent weniger als fürs Vorgängermodell, der neue C 350 soll sich im Schnitt mit 6,8 Litern Super auf 100 Kilometer zufriedengeben.

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Wohlfühlathmosphäre: Der Innenraum der C-Klasse glänzt mit feinsten Materialien.

Weit weniger bescheiden geben sich die Stuttgarter beim Preis: Schon der Basis-Benziner mit 156 PS reißt ein Loch von 32.696 Euro ins Budget. Soll es der von autobild.de getestete C 350 sein, verlangt Mercedes einen finanziellen Einsatz von mindestens 46.529 Euro. Für den Kombi wird jeweils noch mal ein Aufschlag fällig: Das T-Modell ist 1666 Euro teurer als die Limousine. Dafür ist die aufgefrischte C-Klasse dann aber auch in Sachen Wohlfühlen Spitze. Verarbeitet werden feinste Materialien wie in der noblen S-Klasse. Der Bildschirm für Radio und Navi ist jetzt fest und schick im Cockpit eingebaut, während er im Vorgänger noch aus dem Armaturenträger ausklappte. Der Fahrer pilotiert seine C-Klasse mittels eines griffigen Lenkrades, bequeme Sitze gibt es auf allen Plätzen. Auch hinten sind  Erwachsene gut untergebracht.

Technische Daten Mercedes C 350 BlueEfficiency • Motor 6-Zylinder-Benziner • Leistung 306 PS • maximales Drehmoment 370 Nm • 0-100 km/h 6,0 Sekunden • Vmax 250 km/h • Verbrauch 6,8 l S/100 km • CO2 159 g/km • Preis ab 46.529 Euro.
Autor:

Carsten Paulun

Fazit

Mit dem Facelift bringt Mercedes die beste C-Klasse aller Zeiten. Und das lässt man sich auch gut bezahlen: Die wichtigste Baureihe der Stuttgarter ist deutlich teurer als Audi A4 und BMW 3er.

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