Mercedes C-Klasse: Tuning — 24.03.2010
Spektakulär getunte C-Klasse
Neun Monate brauchte DD Customs, um aus einem biederen Renter-Benz von 1996 einen echten Hingucker zu machen. Stolz zeigte uns Toni Mazrekaj das exklusive Mercedes-Tuning in Vollendung.
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Hierfür verwendete man den oberen Teil vom W 202 und modellierte auf mittlerer Ebene die W 204-Schürze an. Zudem erhielt die seitliche Schürzenlinie eine markante Sicke, die extra hergestellt wurde. Statt der Nebelscheinwerfer entschied sich Toni für trendige Tagfahrlichter aus den Regalen von Hella, das Wabengitter erhielt eine tiefschwarze Lackierung. Der Motorhaube formte man mittig durch Auftragen von Zinn eine Modellierkante hinzu. Aus dem Zubehör stammt der sternlose Grill, er erhielt eine schwarze Lackierung. Das Highlight an der Front bilden die schwarzen Scheinwerfer Marke Eigenbau. Statt eines rechteckigen Reflektors baute DD Customs eine Linsenoptik mit Bi-Xenon-Licht nebst Reinigungsanlage ein. Die im Scheinwerfer integrierten, 3,5 Zoll großen TFT-Monitore dienen als Standlicht und sind TÜV-abgenommen. Als Spaßfaktor können auf ihren Displays Filme gezeigt werden.
AMG-Optik und Suicidetüren als Highlights
Neue Außenspiegel von der E-Klasse W 211 mir Blinkerfunktion kamen mit speziellen Eigenbau- Adapterplatten zum Einsatz. Die Schwellerleisten und die gecleante Heckklappe mit Spoilerkante vom AMG C 43 ergeben ein harmonisches Gesamtbild. Leicht verwundert schauen wir auf die versetzten Griffe der hinteren Türen. Was hat es damit auf sich? Ein kapitaler Einsatz mit etlichen Stunden Anpassungsarbeit hatte zur Folge, dass sich die Türen nun elektrisch entgegengesetzt öffnen, in der Tuningszene sprechen wir von Suicide- oder Selbstmördertüren. Spezielle Schlösser und Scharniere machen es möglich, sogar der TÜV gab seinen Segen! Das Heck zeigt sich ebenfalls im neuen Outfit. Nebst LED-Rückleuchten und einer verkleinerten Nummernschildmulde erging es der Heckschürze wie dem Bug. Oben das originale Teil, modellierte Toni ab der Mitte die AMG W 204-Schürze an.
Blaues Alcantara
Die seitliche Linienführung forderte eine Verlängerung zum Radlauf, der schwarz lackierte Diffusor ist ein Prototyp aus dem Hause DD Customs. Am Ende folgte die Lackierung in einem Blau aus der Motorradwelt. Für die ausgewählten BBS Le Mans-Aluräder hatte man vorsorglich die Radhäuser um einige Zentimeter geweitet. Ohne Frage, die 8,5 x 19" mit 245er-Reifen vorn und 10 x 19" mit 265er-Pirellis hinten schmiegen sich akkurat unter die Karosse. Dank KW-Gewindefahrwerk kommt die C-Klasse dem Asphalt 45 Millimeter näher. Schon lange war das Budget von Natalie ausgeschöpft, doch immer wieder überrollten Toni neue Ideen. Nach Rücksprache mit der Besitzerin und Aufstockung des Budgets erfolgten weitere Umbauten im Innenraum. Der Armaturenträger, Himmel, Seitenverkleidungen, Sitze und Kopfstützen, Lenkrad, Mittelkonsole, Schaltknauf und die Hutablage sind seitdem mit blauem Alcantara bezogen.
Mehr Leistung durch Chiptuning
Die aufgepolsterten Bicolor-Sitze und auch die Rückbank erhielten beiläufig silberne Keder. Der Himmel wurde in Karos gesteppt sowie mit silberfarbenen und schwarzen Nähten versehen. Als Kontrast zum blauen Interieur bezog man die A-B-C-Säulen mit schwarzem Alcantara. Andere Kunststoffteile und die selbst entworfenen GFK-Gehäuse für die Hochtöner fielen dem Lackierer zum Opfer. Einige Boxen in den Türen und auf der Hutablage bestückte Toni mit stärkeren Tönern. Die Basisstation bildet das Alpine-Doppel-DIN-Radio mit Navi und einem 6,8 Zoll großen Monitor. Zusätzlich kam ein Alpine-Deckenmonitor hinzu, die Hutablage bedankt sich bei Zaungästen mit einem Sieben-Zoll-TFT-Bildschirm. Abschließend nicht zu verachten: der hübsch hergerichtete Maschinenraum. Optisch in Wagenfarbe mit kleinen Farbtupfern aufgewertet, erhielt auch die Technik einige Modifikationen. Dem 194 PS starken Sechszylinder fügte man mit Chiptuning und einem K&N-Sportluftfilter ein paar Pferdchen hinzu. Diese werden zusätzlich vom G-Kat eines AMG C 36 und akustisch durch eine Eisenmann-Edelstahlauspuffanlage gefördert.
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Kommentare zum Artikel (9)
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Außen genial gemacht!! Ich bin platt!!
Schürze vorn wäre mir persönlich etwas zu tief und die Suicidedoors muss ich nich haben, aber das is NUR Geschmackssache.
Ansonsten, wie es scheint, sehr saubere Arbeit, innovativ und alles mit TÜV-Segen, so soll es sein!
Einfach klasse.
P.S. Ich dachte Sportauspuff UND Sportfilter kriegt ma nich mehr gemeinsam eingetragen??
Na da hab ich aber schon schlimmer getunte Karren gesehen....
Oh mein Gott, wer steigt denn tatsächlich freiwillig in eine so potthässliche 80er Jahre Prollkarre.
Das ist so weit entfernt von gutem Geschmack, das man sich fragen muss ob es überhaupt legal ist von Tuning im Sinne des Jahres 2010 zu sprechen oder ob man hier von einer Misshandlung automobiler Geschichte reden muss.
Ist sowas strafbar? noch nicht! Sollte sowas bestraft werden? mit sicherheit!
Was ist an diesem Scheusal auf vier Rädern bitte so faszinierend? Diese ehemalige C-Klasse ist zur peinlichem Dorfdisco-Shuttle mutiert, Eleganz und Würde der ehemals klassischen Limousine sind vollständig dahin. Für mich eine der schlimmsten Blüten der sogenannten "Veredler", die besser "Verelender" genannt werden sollten. Aus den Augen, aus dem Sinn.
Nur das lackierung mag ich nicht. Es muss silber oder schwartz sein.
Das auto ist fantastisch gemacht, mit sehr stylisch und gute teure zutaten.