Mercedes CL 65 AMG/CLK 63 AMG

Mercedes-Benz CL 65 AMG Mercedes-Benz CL 65 AMG

Mercedes CL 65 AMG/CLK 63 AMG

— 05.04.2007

Tage des Donners

In New York präsentiert Mercedes zwei neue Sportler: den CL 65 AMG und den CLK 63 AMG Black Series. Da dröhnt der Asphalt.

612 PS, 1000 Newtonmeter Drehmoment, von null auf 100 km/h in 4,4 Sekunden: Auf der New York Auto Show (6. bis 15. April 2007) stellt Mercedes-AMG seine Version des Coupés vor. Kernstück ist der aus dem S 65 AMG und SL 65 AMG bekannte V12-Biturbo mit sechs Liter Hubraum, der den Wagen in 13,3 Sekunden auf Tempo 200 beschleunigt. Bei 250 km/h wird abgeregelt. In Deutschland kommt der CL 65 AMG im Juni auf den Markt, kostet 217.717 Euro. Zum 40. Geburtstag der Tuningschmiede gibt es den Wagen zusätzlich als Sondermodell "40th Anniversary". Besonderheit: Die neue "AMG Alubeam"-Lackierung, die an das Schimmern von flüssigem Metall erinnern soll. Gerüchten zufolge wollte Mercedes den CL 65 AMG bereits in Genf vorstellen, hat darauf aber wegen der CO2-Diskussion verzichtet. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 14,8 Liter an. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 355 Gramm pro Kilometer.

Der CLK 63 AMG Black Series stammt vom Safety-Car


Coupé mit Rennsport-Genen: der Mercedes CLK 63 AMG Black Series.

Noch etwas brachialer als der CL 65 AMG geht der CLK 63 AMG Black Series zu Werke – obwohl sein Kraftwerk im Bug vier Zylinder weniger hat. Mit 507 PS und 630 Nm Drehmoment aus 6,2 Litern Hubraum steht der hochdrehende V8 so gut im Futter, dass der Wagen die 100-km/h-Marke schon nach 4,3 Sekunden durchbricht. Wer den Fuß auf dem Gaspedal stehen lässt, beschleunigt den schnellsten CLK bis auf 300 Sachen. Damit man dabei nicht vollkommen abhebt, hat Mercedes ein neu abgestimmtes, verstellbares Fahrwerk spendiert, das den Wagen zusammen mit der breiteren Spur geradezu auf die Straße nagelt. Dazu gibt es eine vergrößerte Bremsanlage und eine aktive Hinterachskühlung.

Auch optisch zeigt die Straßenadaption des F1-Safetycars ganz ungehemmt seine Sportlichkeit: Vorne saugt der "Black Series"-CLK mit riesigen Öffnungen gierig den Fahrtwind auf, hinten sorgt ein Diffusor für Rennsportlook und Abtrieb. Neu gezeichnete Schwellerverbreiterungen und ausladende Kotflügel geben der äußeren Hülle den letzten Schliff. Innen herrscht kühler Purismus: Hinten gibt es gar keine Sitze mehr, vorne halten zwei Rennschalen die Passagiere in Position. Die Gangwahl erledigt die modifizierte AMG Speedshift 7G-Tronic entweder automatisch, oder der Fahrer greift per Wippen am Lenkrad ein. Wie der CL 65 AMG soll der CLK 63 AMG Black Series im Juni 2007 bei den Händlern stehen – der Preis ist aber noch nicht bekannt.

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