Kaufberatung Mercedes CLA

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Mercedes CLA: Kaufberatung

— 21.01.2016

Gesucht: Der beste Mercedes CLA

Stets in Rufweite hinter der Mode zu sein, war einmal der Stolz der Abteilung Stilistik. Lange vorbei, den CLA präsentierte Mercedes auf einer Modenschau. Der letzte Schrei?

Was für ein ungewöhnlicher Mercedes, mag mancher gedacht haben, der den CLA zum ersten Male sah. Sicher Absicht, denn die Marke mit dem Stern möchte jüngere Kunden locken und mehr Autos in der Kompaktklasse verkaufen. Beides scheint zu gelingen, ein Teil der Strategie ist provokantes, manche möchten sagen, modisches Design. Mercedes sagt, die Strategie geht auf: Die Hälfte der Kompaktklassekunden fuhr vorher ein Auto einer anderen Marke. Der Vertrieb brachte 2014 weltweit 471.700 A, B, CLA und GLA unters Volk. Mit dem CLA Shooting Brake kam im März 2015 ein fünftes Modell, das vor allem im Kombimarkt Deutschland interessieren dürfte.
Überblick: Alle News und Tests zum Mercedes CLA

Die Optik ist entscheidend beim CLA

Bringt Farbe ins Spiel: Orange Art heißt die Edition zur Markteinführung des Shooting Brake. Sie wird ein Jahr lang produziert.

Doch wir wollen die Kaufentscheidung nicht vorwegnehmen, zumal für CLA-Käufer die Optik zählt – 18-Zoll-Räder und AMG-Line sind gern angekreuzte Optionen. Da darf es ruhig etwas expressiver sein, mit der Orange Art Edition etwa. Die gibt ein Jahr lang den optischen Kompaktkracher mit orangen Streifen am Horn der 18-Zoll AMG-Vielspeichenrädern und auf dem Mikrofaserbezug der Sitzflächen. Kostet je nach Modell von 6509 bis 6985 Euro und ist in den Außenfarben Mountaingrau, Kosmosschwarz, Zirrusweiß oder Polarsilber zu haben. Nur falls Sie sich gefragt haben sollten, warum der Shooting Brake so bunt ist. Der rote Akzentstreifen am Coupé weist auf den 250 Sport hin. Der hat sieben PS mehr als der 250, Fahrwerk, Getriebe und Klang sind von AMG abgestimmt. Den wildesten Hund im Portfolio gibt der jetzt 381 PS starke AMG CLA 45 mit Allrad und Doppelkupplungsgetriebe. Seit Sommer sind für 1238 Euro extra Adaptivdämpfer mit zwei Kennlinien an Bord. Ab Januar 2016 verbessern Apple CarPlay und Mirror-Link die Integration des Smartphones ins Auto. Anders als die A-Klasse leuchtet der CLA optional noch mit – sehr guten – Bi-Xenonscheinwerfern in die Nacht. Ab Mitte 2016 rechnen wir auch beim CLA mit dem Wechsel zu LED-Technik. Doch das ändert nichts an den grundlegenden Eigenschaften und ist kein Grund, die Kaufberatung aufzuschieben.

Wenn alles bliebe, wie es war, würde Mercedes heute keinen CLA bauen, sondern immer noch W 123 verteilen. Vorausgesetzt, man hätte die Zeit etwa um 1980 herum angehalten. Das ist offenbar nicht der Fall, und so ist es möglich, dass der Autor, Jahrgang 1980, über den CLA, Jahrgang 2015 schreibt. Dieser ist unverkennbar ein Mercedes, was am Stern zu sehen ist. Allerdings ein ungewöhnlicher, und das hat nicht nur mit der Form zu tun. Als einziger Mercedes wird er ausschließlich in Kecskemét gebaut. Die achtgrößte ungarische Stadt ist neben Rastatt zweiter Produktionsort der B-Klasse. Premiere hatte der CLA auf der Berlin Fashion Week. Ist er also mehr Modeartikel als Auto? Sicher nicht. Doch Design ist bei diesem Modell besonders wichtig. Die Kunden in Deutschland bestellen am liebsten die AMG Line oder wenigstens 18-Zoll-Räder. Darauf steht dann gar nicht so selten ein CLA 180.

Aus praktischen Gründen raten wir zum Shooting Brake

Lohnenswert: Der Shootung Brake bietet naturgemäß mehr Kopf- und Kofferraum und kostet dabei lediglich 595 Euro mehr als das Coupé.

Doch auch wenn das Auto ein Designstatement darstellt, ist die Wahl der Karosserie keine reine Geschmacksfrage. Der Viertürer mit Stufenheck – Mercedes spricht vom Coupé – bietet vorn etwas und hinten deutlich weniger Kopffreiheit als der Kombi. Der heißt Shooting Brake. Beide Bezeichnungen analog zum CLS. Dem folgt ein wenig die geschwungene Seitenlinie mit hohem Blechanteil und schmalen Fenstern. Die rahmenlosen Seitenscheiben hat der CLA ebenfalls mit dem CLS gemein. Aus praktischen Erwägungen raten wir zum Shooting Brake. Der bietet mehr Kopf- und Kofferraum für lediglich 595 Euro mehr. Die Variabilität entspricht dem Üblichen: Die Lehnen der Rücksitze fallen unkompliziert und zwei Drittel zu ein Drittel geteilt zu einer nicht ganz flachen Ebene. Gepäck muss dann über eine 65 Zentimeter hohe Ladekante an den Rückleuchten vorbei. Das sind übrigens die gleichen wie bei der Limousine. Ein kostensparender Kunstgriff, der schon vor etwa 20 Jahren BMW beim ersten 3er Touring (E30) eingefallen war und anschließend nicht weiter verfolgt wurde. Die recht beliebte elektrische Heckklappe ist eher überflüssig, wir haben sie bei keinem Testwagen vermisst.

Mercedes CLA Shooting Brake: Fahrbericht

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Die gesparten 464,10 Euro – bei Mercedes sind traditionell die Nettopreise glatt und die Bruttopreise krumm – steckt man besser in die Einparkhilfe. Die kommt mit Sensoren an Front und Heck sowie der Fähigkeit, den CLA automatisch lenkend in Quer- und Längsparklücken zu zirkeln. Das Erkennen der Lücken funktioniert zuverlässig, das Starten des Assistenten geht einfach, und die Parkresultate sind ordentlich. Das Laderaum-Paket erhöht den praktischen Nutzen und den Laderaum, weil sich die Fondlehnen steil stellen lassen. Außerdem sind zwei Netze, eine Klappbox und eine 12-Volt-Steckdose dabei. Ab Urban hat der CLA übrigens Sportsitze, die mit ihren integrierten Kopfstützen chic aussehen, aber auch die ohnehin schlechte Rundumsicht verstellen und für manche die Bewegungsfreiheit zu sehr einschränken. Sie können abbestellt werden.

Antrieb: Von soft bis hart ist alles dabei

Breite Spanne: Die Benziner haben 1,6 oder 2,0 Liter Hubraum. Sie leisten 122 bis 381 PS.

Von Kuschelrock bis Heavy Metal beherrscht der CLA so ziemlich jede Stilrichtung. Mal gibt er den sensiblen CO2-Sparfuchs, mal den wilden Hirsch mit 381 PS. Der Käufer muss sich nur vorher entscheiden: Will er vier Liter (Norm-)Verbrauch oder in gut vier Sekunden von null auf hundert? CLA 180: Der 180 ist vor allem ein braver Einstiegsmotor ohne Allüren. Schon mit der Nenndrehzahl von 5000 Touren und dem früh an liegenden Drehmomentmaximum macht er klar, dass ruhige Fahrer hier weiterkommen als Gaspedalhektiker. Die belohnt der Hundertachtziger mit kultiviertem Lauf, niedrigem Geräuschniveau und akzeptablem Durst; eine Sechs vor dem Komma ist leicht machbar. Ein guter Basismotor mit Manieren und zu Recht beliebt bei europäischen Käufern. Zum gleichen Preis gibt es den 180 im Coupé auch als BlueEfficiency Edition mit 117 Gramm CO2 – allerdings mit Einschränkungen: Höchstgeschwindigkeit 190 statt 210 km/h, 55 Kilogramm weniger Zuladung und 40 Liter Tankvolumen statt 50. Auch bei der Ausstattung müssen sich Edition-Käufer beschränken, größere Räder als die serienmäßigen 15 Zoll (Reifen: 195/65 R 15) sind ebenso wenig bestellbar wie ein Automatikgetriebe oder die Adaptivdämpfer.

Ein Artikel aus AUTO TEST

Beim Sport gibt's neben einer Fahrwerks- und Getriebeabstimmung mit AMG-Genen Räder in 18 statt 17 Zoll und rote Zierelemente innen wie außen.

CLA
200: Die Mehrleistung von 36 PS ist gar nicht so entscheidend. Was den 200 souveräner wirken lässt, ist vor allem das um ein Viertel höhere Drehmoment von 250 Newtonmetern, das wie bei der schwächeren Variante von 1250 bis 4000/min anliegt – also im Prinzip immer. Beschleunigung minus acht Zehntel, Höchstgeschwindigkeit plus 20 km/h und damit schon bei den ganz Schnellen dabei. Der Preis legt dafür um zehn Prozent oder 2916 Euro zu. Subjektiv spricht die stärkere Variante spontaner aufs Gas an, zieht schon von unten gut und läuft ebenso kultiviert und leise wie die gedrosselte Version des 1,6-Liters. CLA 250 (Sport): Von den vier 250-Varianten fuhren wir die beiden mit dem Zusatz Sport. Das Coupé als Handschalter mit Frontantrieb, den Shooting Brake mit Allrad und Automatik. Die Wahl des Sport ist konsequent. Denn während die sieben Zusatz-PS eher vernachlässigbar sind, ist es die Ausstattung nicht. Die addiert sich bis auf rund 1000 Euro an den Nicht-Sport heran. Dafür gibt's neben einer Fahrwerks- und Getriebeabstimmung mit AMG-Genen Räder in 18 statt 17 Zoll und einige rote Zierelemente innen wie außen. Den sportlichen Anspruch – per Schriftzug an der Seite erhoben – löst der Zweiliter ein. Er dürfte sich allerdings etwas kräftiger anhören. Manchmal verhaspelt sich das Doppelkupplungsgetriebe, oder es verpennt den Einsatz. Was sich allerdings mit den serienmäßigen Schaltpaddeln umgehen lässt. Das Schaltgetriebe hingegen macht Freude, und der Frontantrieb bringt die Kraft souverän auf den Boden. Natürlich beschleunigt der 4Matic vor allem bei Nässe souveräner aus den Ecken heraus, wirklich nötig ist der Allradantrieb aber nicht. Käufer des Shooting Brake haben hier keine Wahl. Er ist teuer, der 250 Sport, doch er macht Spaß, vor allem als Handschalter im Coupé.

AMG CLA 45 4Matic: Der Mercedes-AMG 45 will nicht nur kuscheln. Der rockt am liebsten über die Rennstrecke, demütigt auf der Autobahn auch teurere Modelle, gibt sich weder optisch noch akustisch zurückhaltend. Das Beste daran: Er löst beim Fahren das Versprechen seines Auftritts ein. Stellen Sie einen AMG CLA 45 neben einen W 123 in Zypressengrün metallic, und Sie verstehen, was sich bei Mercedes seit den Siebzigerjahren getan hat.
Preise Mercedes CLA (Euro)
CLA 180 CLA 200 CLA 250 CLA 250 4Matic
Coupé Shoot. Brake Coupé Shoot. Brake Coupé Shoot. Brake Coupé Shoot. Brake
Basis (Schalter | Automatik) 29.215 | 31.392 29.810 | 31.987 32.130 | 34.308 32.725 | 34.903 36.985 | 39.163 37.580 | 39.758 41.364 41.959
Urban (Schalter | Automatik) 30.857 | 33.034 31.452 | 33.629 33.772 | 35.950 34.367 | 36.545 38.199 | 37.414 37.794 | 41.400 42.578 43.173
AMG Line (Schalter | Automatik) 32.320 | 34.498 32.915 | 35.093 35.236 | 37.414 35.831 | 38.009 39.615 | 41.793 40.210 | 42.385 43.994 44.589
CLA 250 Sport CLA 250 Sport 4Matic AMG CLA 45 4Matic CLA 180d
Coupé Coupé Shooting Brake Coupé Shooting Brake Coupé Shooting Brake
Basis (Schalter | Automatik) 56.674 57.269 31.416 | 33.594 32.011 | 34.189
Urban (Schalter | Automatik) 33.058 | 35.236 33.653 | 35.831
AMG Line (Schalter | Automatik) 40.686 | 42.864 45.065 45.660 35.236 | 36.700 35.117 | 37.295

Zwei Dieselgrößen sind für den CLA im Angebot: der 1,5-Liter-Kooperationsmotor von Renault  und Daimlers OM 651 (Foto).

CLA 180d: Dem Firmenslogan "Das Beste oder nichts" entspricht dieser Motor nur zum Teil. Klar haben Daimler-Ingenieure den ursprünglich von Renault entworfenen Kooperationsmotor neu abgestimmt. Doch grundsätzlich umgestrickt haben sie ihn nicht, und das Resultat fühlt sich nach einem Kompromiss an. Lethargisch legt der Vierzylinder los, wacht bei knapp unter 2000 Touren auf. Wer ihn hochdreht, erntet Geräusch und Vibration. CLA 200d: 2528 Euro kostet der Aufstieg vom Kooperationsdiesel zum Daimler-eigenen Selbstzünder. Sein Hubraum – 682 Kubikzentimeter mehr – lässt ihn deutlich souveräner antreten, auch reicht das Drehzahlband, in dem verwertbare Leistung anliegt, weiter. Zwei Sekunden nimmt er dem kleineren Diesel beim Spurt von 0 auf 100 km/h ab, und er verlangt dafür laut Norm drei Zehntel mehr. Wer auf der Rolle im Neuen Europäischen Fahrzyklus so geizig ist, zeigt Spartalent.

CLA 220d: Den stärkeren Diesel lässt sich Mercedes auf den ersten Blick teuer bezahlen: 4534 Euro kostet der Sprung auf 177 PS. Inklusive: das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Wer seinen CLA Diesel also ohnehin mit der – empfehlenswerten – Automatik kaufen möchte, rechnet nach: 2357 Euro ohne den Automatikaufpreis. Bleiben nach Abzug der serienmäßigen 17-Zoll-Aluräder und des Dynamic-Select-Schalters 1786 Euro. Ein guter Preis für deutlich mehr Leistung und Souveränität. Übrigens: Einen 220 D gab es zuletzt 1979 im W 123. Der CLA trägt seit dem Facelift den Kleinbuchstaben d, und das ist nicht der einzige Unterschied zu früher. Heute startet ein Diesel nicht mehr per Zuganlassschalter, und das Vorglühen dauert statt einer Minute etwa zwei Sekunden. Flotter als damals geht es auch aus dem Stand auf 100 km/h: 7,7 Sekunden statt 28, und 232 statt 135 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Kraftstoffverbrauch ging gegenüber 1979 deutlich zurück – manches war früher tatsächlich schlechter. Heute überzeugt der 2143 Kubikzentimeter große OM 651 mit kräftigem Antritt und niedrigem Verbrauch. Die Laufkultur zählt eher nicht zu den Dieselstärken, doch das war schon 1979 so, als OM 615 laut prasselnd Dieseltröpfchen explodieren ließ.

Ausstattung: Von karg kann keine Rede sein

Tipp: Die Zweizonen-Klimaautomatik kostet im Paket mit Sitzheizung und beheizter Scheibenwaschanlage 928 Euro.

Die Zeiten sind vorbei, als ein Mercedes ab Werk über nicht viel mehr verfügte als vier bis zum Boden herabreichende Räder. Heute ist die Serienausstattung bei Weitem nicht mehr so karg wie sie es bis in die Achtzigerjahre war, als bei manchen Modellen ein rechter Außenspiegel oder ein fünfter Gang extra kostete. Geblieben ist der schwäbischen Firma hingegen eine ganz spezielle Pfennigfuchserei: Weil die Nettopreise ohne Mehrwertsteuer glatt sind, bekommen es Privatkäufer mit krummen Beträgen zu tun. So kostet der günstigste CLA mit Mehrwertsteuer 29.214 Euro und fünfzig Cent. Was kommt dazu, möchten Sie nun wissen? Schon die sechs gefragtesten Extras kosten 6164,20 Euro, wenn man sich die Mühe macht und sie addiert. Am häufigsten ordern CLA-Käufer außer dem Doppelkupplungsgetriebe das Licht- und Sichtpaket, die Klimaautomatik, den aktiven Parkassistenten, das Bi-Xenonlicht und das Panoramaschiebedach. Zwei Tipps von uns: Die Klimaautomatik ist im Klimakomfort-Paket mit Heizung für Sitze und Scheibenwaschanlage gut ergänzt. Das Bi-Xenonlicht leuchtet für 1666 Euro in Kurven und passt die Lichtverteilung an die Fahrsituation an. Merkwürdig nur, dass Mercedes dann für adaptives Fernlicht immer noch 119 Euro extra berechnet. Etwas Licht in den Innenraum bringt das Licht- und Sicht-Paket für 453 Euro. Es besteht aus diversen Lichtquellen im Auto, Ausstiegsleuchten an den Türen und einem Regensensor – ein Lichtsensor ist serienmäßig.

Den aktiven Parkassistenten können wir sehr empfehlen, auch weil sich der CLA schlecht überblickt. Für 375 Euro zeigt die Rückfahrkamera auf dem mittigen Display, was hinter dem Auto los ist. Das Display selbst übrigens wächst für 179 Euro von sieben auf acht Zoll Größe. Der Tempomat (298 Euro) – in Kombination mit Automatik serienmäßig – ist eine sinnvolle Entlastung des rechten Beins. Auf Dauer hilft der elektronische Gasgeber durch konstante Fahrweise auch beim Spritsparen. Beim Sitzkomfort-Paket wird Mercedes geizig, packt zwar zusätzliche Einstellmöglichkeiten und ein ausziehbares Sitzkissen ein, berechnet aber die Lordoseneinstellung mit 184 Euro extra.

Rechnerisch lohnen sich die Pakete nicht, optisch schon

Rein rechnerisch sollten wir von den Ausstattungspaketen abraten – so will es der Geiz des Schnäppchenjägers. Doch Diamantgrill und Endrohrblenden gibt es genauso wenig einzeln wie Leder am Schalthebel oder Silberchrom an den Lüftungsdüsen – beides Teil der Linie Urban für 1642 Euro extra. Die einzeln erhältlichen Bestandteile von Urban ergeben einen Wert von 1452 Euro. Mithin kosten die nicht einzeln erhältlichen Sportsitze, der Lederschalthebel und die 12-Volt-Steckdose im Fond rechnerisch 190 Euro. Wer die Urban-Optik mag, braucht sich also nicht über den Tisch gezogen zu fühlen. Rein der Optik verhaftet sind die drei Pakte Night, Exklusiv und AMG Exklusiv. Night steht für schwarze Außenspiegel und dunkel getöntes Glas ab der B-Säule, Exklusiv für Ledersitze. Während Exklusiv für alle CLA zu haben ist, erfordert das Night-Paket Urban oder AMG Line. Das AMG Exklusiv-Paket ist nur mit AMG-Line oder für den AMG CLA 45 zu haben.

Mercedes CLA im Test

Ein Sonderfall und schon auf dem Weg zum wilden AMG ist der 250 Sport. Den gibt es handgeschaltet und frontgetrieben im Coupé genannten Viertürer oder mit Allrad und Automatik im Shooting Brake. Sieben PS mehr, rote Zierlinien und eine insgesamt herbere Abstimmung nehmen dem CLA ein Stück seiner ohnehin nicht übertrieben ausgeprägten Mehrheitsfähigkeit und bringen Laune ans Volant. Richtig teuer, üppig ausgestattet und ernsthaft sportlich ist der AMG CLA 45. Der rennt mit Driver's Package (2261 Euro) 270 km/h. Zu heiß? Feuerlöscher am Fahrersitz: 130 Euro, neunzig Cent.

Weitere Infos zum Mercedes CLA sowie unsere konkreten Kaufempfehlungen finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.

Kaufberatung: Mercedes CLA

Der vollständige Artikel ist ab sofort im unserem Online-Artikelarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden. Der Artikel handelt vom Mercedes CLA (Kaufberatung).

Veröffentlicht:

30.12.2015

Preis:

1,00 €

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Autor: Andreas Of

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