Mercedes CLS (2011): Vorstellung

Mercedes CLS (2011) Mercedes CLS (2011)

Mercedes CLS (2011): Vorstellung

— 23.08.2010

Die perfekte Welle?

Mercedes will mit dem CLS ganz oben auf der Design-Welle surfen. Dazu gehört auch der massive Einsatz von LED-Technik: 71 Funzeln schiebt der neue Mercedes CLS durch die Nacht.

Mercedes schuf den neuen CLS im LED-Rausch. 71 Leuchtdioden haben die Stuttgarter in ihr Vorzeige-Designobjekt gepfriemelt. "Weltweit erstmals", so Mercedes, seien damit "alle dynamischen Lichtfunktionen" der Voll-LED-Scheinwerfer mit den trendigen Lichtlieferanten bestückt. Gegen Aufpreis, wohlgemerkt. Ein bisschen wirkt der bunte LED-Trip wohl noch nach, das wird spätestens bei der weiteren Lektüre der CLS-Pressemitteilung deutlich. Statt knackiger technischer Details gibt es vorerst nur einen Lehrgang in romantisch verklärter Designkunde. Und, immerhin, einen offiziell bestätigten Preis: Der 265 PS starke Mercedes CLS 350 CDI startet bei 63.427 Euro. Ein offenes Geheimnis ist weiterhin der Einstiegsdiesel CLS 250 CDI (204 PS), der nach unbestätigten Meldungen mit 59.857 Euro gehandelt wird – von Mercedes gab es dazu bislang keinen Kommentar. Der CLS 350 CGI (306 PS) wird etwa 64.260 Euro kosten. Alle weiteren Details zu Antriebsvarianten und Preisen werden am 15. September 2010 bekannt gegeben.

Alle News und Tests zum Mercedes CLS

Beim "vollkommenen Neuauftritt" des viertürigen Coupés offenbare das Frontdesign "Anklänge an den Mercedes SLS AMG". Stimmt, das ist ganz klar die auffälligste Änderung am CLS. Und gleichzeitig auch die ungefährlichste, nach dem Motto: Was beim SLS AMG bislang für Begeisterungsstürme sorgte (u.a. AUTO BILD Design Award 2010), das kann dem CLS nicht schaden. Der mittig platzierte Mercedes-Stern im großen Frontgrill soll "die Verwandtschaft zu den anderen Coupés der Marke betonen", erklärt Mercedes. Das klingt wie eine nachträgliche Rechtfertigung des selbst geschaffenen Segments der "viertürigen Coupés" – das es nach allen Regeln der Logik eigentlich so wenig geben dürfte wie ein zweihöckriges Dromedar.

Überblick: Die Highlights auf dem Pariser Autosalon 2010

Die mandelförmigen Heckleuchten reichen weit in die üppig ausgestellten Kotflügel hinein.

Nun haben mittlerweile aber auch andere Hersteller ihre zweihöckrigen Dromedare gesattelt, darunter Audi A7 Sportback, Porsche Panamera, VW Passat CC, Aston Martin Rapide und Lamborghini Estoque. Nicht alle fahren in der derselben Liga. Doch Mercedes prescht nach eigenen Angaben allen Konkurrenten mit "einer Generation Vorsprung" voraus: Immerhin sei die CLS-Klasse schon seit Oktober 2004 auf dem Markt, mit bislang rund 170.000 Käufern. Okay, mit so einem Entwicklungsvorteil darf der selbst ernannte Trendsetter seinen jüngsten Designrausch natürlich noch ein bisschen ausschlafen. Darf im süßen Traum von Radhäusern säuseln, die "wie kraftvolle Oberschenkel einer zum Sprung bereiten Raubkatze" anmuten. Wer sich von den blechgewordenen Stuttgarter Phantasien überzeugen möchte, der hat auf dem Pariser Autosalon 2010 die erste Gelegenheit dazu. Wer nicht so lange warten möchte, dem liefert AUTO BILD 34/2010 (ab 27. August am Kiosk) die exklusive Sitzprobe im neuen Mercedes CLS.

In der Bildergalerie: Neue Fotos vom Mercedes CLS!

Autor: Michael Voß

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