Mercedes CLS 63 AMG: Erster Fahrbericht

— 12.01.2011

Der CLS wird zum Sportsmann

Mit dem CLS 63 AMG bringt Mercedes die bislang stärkste Variante des viertürigen Coupés: Sein 5,5-Liter-Motor leistet bis zu 557 PS. AUTO BILD hat eine erste Testfahrt absolviert.



Ab März 2011 gibt es den Mercedes CLS auch als AMG-Modell mit bis zu 557 PS – da müssen sich Porsche Panamera und BMW 6er warm anziehen. AUTO BILD ist die bislang stärkste Variante des viertürigen Coupés jetzt gefahren. Der 5,5-Liter hat serienmäßig 525 PS und neuerdings ganz manierliche Trinksitten. Direkteinspritzung, Turbolader und Start-Stopp-Automatik drücken den Verbrauch um ein Drittel auf 9,9 Liter – so rast man (fast) ohne Reue. Trotzdem noch zu wenig Leistung? Für 7735 Euro gibt's im Performance-Paket noch mal 32 PS und 100 Nm. Mit dann 557 PS sticht der CLS 63 AMG im Quartett auch den M6 (507 PS) und den Panamera Turbo (540 PS) aus.

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Eben noch der komfortable Power-Cruiser für den großen Auftritt vor dem Grand Hotel, wird er mit zwei Drehs an der Drive Unit vom Beau zum Biest. Der Motor brüllt auf, die Gänge klackern nur so durch die Sportautomatik, und das Fahrwerk wird zum kompromisslosen Knochenschüttler. 4,4 Sekunden bis Tempo 100, da streichen selbst viele echte Sportwagen die Segel. Und auf speziellen Wunsch erlaubt AMG bis zu 300 km/h – auch nicht schlecht für einen Viertürer. Nur an die Ruhe an der Ampel will man sich bei diesem Sound nicht gewöhnen. Deshalb ist es gut, dass man die Start-Stopp-Automatik auch abschalten kann. Drinnen ist der CLS 63 AMG ein Spitzensportler in Samt und Seide. Feines Leder und edle Metalle, wohin man blickt. Man sitzt in bequemen Sportsesseln, greift in ein unten abgeflachtes Lenkrad und freut sich am winzigen Schaltknauf im Düsenjäger-Design. Daneben gibt es die schmucke AMG-Drive Unit für das verstellbare Fahrwerk und die unterschiedlichen Sportprogramme – so sieht die Playstation für echte Männer aus.

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Der CLS AMG hat ein verführerisches Funkeln in den Augen: Denn die neuen LED-Scheinwerfer sind hier Serie.

Der CLS AMG hat ein verführerisches Funkeln in den Augen: Denn die neuen LED-Scheinwerfer sind hier Serie.

Draußen wird der Schönling im AMG-Dress auch optisch zum Sportsmann. Der Grill macht sich im Rückspiegel des Vordermanns breiter als je zuvor, der Motorhaube sieht man die Muskeln darunter förmlich an, unter dem Heck sorgt ein Diffusor für Bodenhaftung und die Kotflügel sind aufgeblasen wie dicke Hamsterbacken. Außerdem hat der CLS bei AMG ein verführerisches Funkeln in den Augen: Denn die neuen LED-Scheinwerfer sind hier Serie. 115.846 Euro kostet der Spaß – und das ist auch der Haken an der Sache. Aber damit ist der Mercedes CLS 63 AMG noch immer 45.000 Euro billiger als der weniger praktische CL 63. Und wichtiger noch: Vom  Panamera Turbo trennen ihn fast 40.000 Euro. So gesehen ist der schnelle Schönling sogar fast ein Schnäppchen.
Technische Daten Mercedes CLS 63 AMG: Motor V8-Turbo-Direkteinspritzer • Hubraum 5461 ccm • Leistung 525 PS • 0-100 km/h 4,4 Sek. • Spitze 250/300 km/h • Verbrauch 9,9 Liter S • CO2 231g/km • Preis ca. 115.846 Euro.

Autor: Thomas Geiger

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