Mercedes Concept IAA (IAA 2015): Vorstellung und Bilder

Mercedes Concept IAA (IAA 2015): Vorstellung

— 14.09.2015

Verwandlungskünstler von Mercedes

Auf der IAA 2015 in Frankfurt zeigt Mercedes ein neues Concept Car. Es verändert seine Form, um die Aerodynamik zu steigern.

Concept IAA – den Namen hat Mercedes ganz schön geschickt gewählt. IAA (dort ist das Modell vom 17. bis 27. September 2015 zu finden) steht nämlich nicht nur für "Internationale Automobil Ausstellung", sondern im Jargon der Stuttgarter auch für "Intelligent Aerodynamic Automobil". Die Design- und Funktionsstudie soll Maßstäbe bei der Aerodynamik setzen und kann dazu ihre Form verändern!
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Flotte Flunder: Im Aerodynamik-Modus verlängert sich das Heck des Concepts um 39 Zentimeter.

Der Trick: Sobald das viertürige Coupé mit seiner langen Motorhaube und dem abfallenden Dach schneller als 80 km/h fährt oder der Fahrer einen Knopf betätigt, verwandelt sich die Außenhülle des Aero-Benz wie im Kinofilm: Am Heck fahren acht Segmente aus, verlängern es um 39 Zentimeter. Ausfahrbare Frontflaps verbessern den Luftstrom, eine Lamelle im vorderen Stoßfänger zieht sich sechs Zentimeter zurück, und auch an den Felgen tut sich was: Die ausgeformten Elemente werden zu einer Scheibe, sorgen damit für so wenig Luftverwirbelungen wie möglich. Voilà, fertig ist der Transformer! Für den perfekten Luftstrom sorgt auch die Tatsache, dass sich das Concept mit zehn Zentimetern Bodenfreiheit dicht auf die Straße duckt. Insgesamt ist die Studie 5,04 Meter lang (im Aerodynamik-Modus sind es 5,43 Meter) und 1,31 Meter hoch. Die Außenhülle haben die Designer extra glatt gestaltet: Türgriffe gibt es nicht, stattdessen werden die Türen per Sensor geöffnet, statt Außenspiegel übernehmen Kameras den Blick nach hinten.

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Wie es sich für einen umweltfreundlichen Aerodynamiker gehört, übernimmt ein Plug-in-Hybrid den Antrieb. Das System leistet 279 PS und treibt die flache Flunder auf maximal 250 km/h. Rein elektrisch fährt das Concept IAA im Aerodynamik-Modus bis zu 66 Kilometer weit, ohne die ausgefahrenen Luftleiter sind es 62 Kilometer.

So fährt der Benz der Zukunft

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Helle Farben, edle Materialen, viel Technik: Das Layout des Cockpits kennen wir schon aus der S-Klasse

Im Innenraum gibt das Concept einen Eindruck davon, wie Mercedes sich die Zukunft der Businesslimousinen vorstellt: Viele Elemente kennen wir schon aus der S-Klasse, das Zweispeichenlenkrad und die Instrumente sind eine Ableitung aus dem Concept S-Class Coupé von 2013. Anthrazit, weiß, Aluminium und Glaselemente wie die Lüftungsdüsen von Swarovski sind die vorherrschenden Farben und Materialien, der Boden ist mit Leder bespannt. Beim Bedienkonzept setzt Mercedes auf Berührung: Die zwei jeweils 12,3 Zoll großen Displays vor dem Fahrer lassen sich mittels zweier OFN-Buttons (Optical Finger Navigation) in der Mittelkonsole steuern, ohne dass der Fahrer die Augen von der Straße nehmen muss.

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Concept Car

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