Mercedes E 63 AMG: Erster Fahrbericht — 05.07.2011

E-Klasse wird zum Silberpfeil

Ein 5,5 Liter-Biturbo leistet in der neuen Top-E-Klasse 525 PS, mit Performance Package steigt die Leistung sogar auf 557 PS! AUTO BILD SPORTSCARS ist die Power-Limo bereits gefahren.

Ein paar dezente Spoiler hier und da, kleine Schriftzüge hinter den vorderen Radläufen und am Heck, vier mächtig-eckige Auspuffrohre – der Mercedes E 63 AMG macht in Sachen Optik nicht zu sehr auf dicke Hose. Wie sieht es mit dem Wohlfühlfaktor aus? Stummelhebel für die 7-Gang-Automatik, daneben vier Bedienknöpfe. Mit ihnen regele ich die Fahrprogramme von Komfort bis Spitzensport, bremse den Einfluss der elektronischen Schutzengel und variiere die Härte des Fahrwerks.

Übersicht: Alle News und Tests zum Mercedes-Benz E 63 AMG

Dezente Spoiler und kleine Schriftzüge: Der E 63 AMG macht optisch nicht zu sehr auf dicke Hose.

Zum Motor nur ein Wort: Waaaahnsin. Dank doppeltem Turbopower dreht der Achtzylinder noch besser, klingt dumpfer, weniger prollig als das alte Triebwerk. Der Hubraum schrumpft von 6,3 auf 5,5 Liter. Dank doppelter Turbopower bleibts's aber bei 525 PS, mit Performance Package sind's sogar 557 PS! Ungewohnt: Das serienmäßige Start-Stopp-System schaltet das Triebwerk vor der roten Ampel ab. Das drückt den Verbrauch von 12,6 auf 9,8 Liter Super Plus. Fun-Faktor Hoppla, für einen 557-PS-Renner fährt sich der AMG recht kommod, überhaupt nicht nervös. Vor allem im "Komfort"-Modus. Schalte ich auf "Sport", könnte ich auf der Rennstrecke um Spitzenplätze fahren. Preis: Heftig. 105.791 Euro (Kombi: 108.409 Euro) plus 8409 Euro für das Performance Package. Urteil: ein echter Silberpfeil! Mehr zum Thema Sportler mit umfangreichen Tests und spannenden Fahrberichten lesen Sie in AUTO BILD SPORTSCARS 8/2011. Ab 8. Juli im Zeitschriftenhandel!

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Kommentare zum Artikel (87)

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An die Antiquitäten
10.07.2011, 11:25Uhr

Solchen Schwachsinn wird es bald nicht mehr geben: Die aussterbende Rasse der Uga-Aga-Männer - auch Silberrücken genannt - zieht sich immer mehr in Richtung unzivilisierten Osten zurück. Boah-Autos, Grölen, Saufen und die selbst erarbeitete Dummheit feiern gehört dort zum guten Ton. E-Innovation ist gefragt nicht 2 Tonner mit V8 oder V12.

Quatsch
09.07.2011, 14:29Uhr

LKW-Motoren kann man schon deshalb nicht vergleichen weil Diesel (z.B. Abgastemperatur viel niedriger) und viel geringerer Literleistung. 525 PS aus 5,5 l sind nicht wirklich viel. Wenn ein Saugmotor mit gleicher Leistung höher drehen muss ist das bestimmt auch nicht förderlich für die Lebensdauer. (rotierende und oszillierende Massen, usw...)

xxx
08.07.2011, 22:15Uhr

@an Foxhound: Aber den Motor von nem LKW kannst ja auch net mit nem Auto vergleichen.
Saugmotoren sind langlebiger als Turbos. Aber du weißt natürlich alles besser.

Apodis
08.07.2011, 19:00Uhr

Also heute hat es geregnet. Wenn ich die Kommentare von diesem einen Klugscheisser hier immer lesen muss, der unter jedem anständigen Auto verlangt es soll doch Allradantrieb haben, frage ich mich ja wie die ganzen Autos da in meiner Umgebung heute mit Heckantrieb überhaupt fahren konnten. Mann Mann Mann. In Deutschland müssen ja alle so gut Auto fahren wie Vettel, sonst würden die das ja nie schaffen!

an Foxhound
08.07.2011, 16:18Uhr

Das ist Schwachsinn, Turbomotoren halten genauso lange wie Sauger, siehe LKW, die Millionen km fahren. Nervige, laute und drehmomentschwache Saugmotoren sind von vorgestern und werden bald zum Glück nicht mehr gebaut.

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