Mercedes E-Cell Plus auf der IAA 2009 — 02.09.2009
Ampera, aufgepasst!
Mercedes verbindet Elektro-Antrieb und Benzinmotor. Die Studie E-Cell Plus fährt mit ihrem 136 PS starken Elektromotor und einem 1,0-Liter-Benziner bis zu 600 Kilometer weit. Auf der IAA 2009 wird sie präsentiert.
Der E-Cell Plus ist sein eigenes Ladegerät
Sind 100 Kilometer nicht genug, springt der Benzinmotor des E-Cell Plus an und erweitert ("extend") die Reichweite ("range") auf bis zu 600 Kilometer. Der 1,0-Liter-Turbo mit drei Zylindern leistet 50 kW bei 3500 Touren und ist im Bereich der Hinterachse untergebracht. Er lädt die Akkus des Mercedes während der Fahrt. Durch die Kombination mit dem vollelektrischen Betrieb kommt der E-Cell Plus so auf einen CO2-Ausstoß von gerade 32 Gramm pro Kilometer. Durch den aus der B-Klasse bekannten Sandwichboden können die Antriebskomponenten im Boden des Fahrzeugs eingebaut werden. Fünf vollwertige Sitzplätze, rund 450 Kilo mögliche Zuladung und über 500 Liter Gepäckraum machen den E-Cell Plus laut Mercedes daher zum vollwertigen Familienauto.Hier geht es zu unserer Sonderseite IAA
Ein modularer Systembaukasten erlaubt es Mercedes, die im Januar 2009 in Detroit vorgestellte Studie E-Cell mit rein elektrischem Antrieb, den E-Cell Plus und den bereits serienmäßigen F-Cell mit Brennstoffzelle auf dem gleichen Grundgerüst aufzubauen.
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Kommentare zum Artikel (28)
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e-cell plus meine ich natürlich :D
so schlimm sieht der ampera plus nun auch nicht aus . aber der wagen ist meines wissens vom design her noch eine studie und wird so sicher nicht auf der strasse landen . die optik wird sich wohl der b-klasse annähern .
100km elektrisch und mit benziner 600km , da kommt jeder zur arbeit und zurück . die kobination aus autogas und ökostrom wäre noch was grüner und emissionsärmer .
aber bis das konzept in serie geht , vergeht sicher noch das ein oder andere jahr . noch kostet die batterie allein ja fast so viel wie eine a-klasse .
Ich finde die Technik im E-Cell Plus genial,rein elektrisch für Kurz- und mit Generator für Langstrecken.Aber warum baut man keine kleinen E-Motoren direkt in die Räder?
Sagen wir es einmal so: das Design wird sich (sollte es tatsächlich in dieser Form realisiert werden) warnend aus der Masse der Automobile herausheben. Das interessierte Klientel wird ebenso wie heute die Mehrzahl der A- und B-Klassen-Betreiber durch entsprechende Fahrkünste glänzen.
Ohne F1-Sponsoring wäre Merc heute Tod. Wenn in 20 Jahren die aktuelle Toyota- und GM Hybridtechnologie bei Merc in Serie geht, ist das wirklich kein großer Schritt. Viel schlimmer aber ist, wie die Stuttgarter den Kundengeschmack einschätzen. Oder versucht der Designdirektor in Stuttgart, das Unternehmen zu ruinieren? Oder kommt das Ding so bei den Saudis gut an?